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Donnerstag, 8. Januar 2015

Leseprobe Capital Porios


»Ich glaub’s einfach nicht!«, rief Debbie und starrte auf Stellas Laptop. Auf dem Bildschirm war eine Ankündigung für ein zweitägiges Open-Air-Festival auf der Berliner Waldbühne zu sehen. Ganz oben prangte der Schriftzug der Poriomaniacs, die an Tag eins als Headliner auftreten würden.
Doch es war nicht Begeisterung über den kommenden großen Auftritt, die die Reaktion von Leadsängerin und Rhythmusgitarristin Debbie hervorgerufen hatte. Natürlich freute sich Debbie - genauso wie ihre Bandkolleginnen Kyla, Myra und Stella - riesig auf das in wenigen Tagen stattfindende Konzert auf der berühmten Waldbühne, doch nun hatte etwas ihre Vorfreude ganz erheblich getrübt.
»Das darf doch nicht wahr sein! Wer hat die nur engagiert?« Debbie griff sich mit beiden Händen in die langen blonden Locken und schlug ihre Stirn gegen die Tischplatte.
»Was ist denn hier los?«, fragte Kyla, die gerade mit einem Becher Kaffee in der Hand den Raum betreten hatte. Fragend sah die Bassistin Schlagzeugerin Stella an. »Sieht Debbie endlich ein, dass ihre neuen Songs nichts taugen?«
Stella schüttelte den Kopf und drehte ihren Laptop so, dass Kyla den Bildschirm sehen konnte. Dann tippte sie mit dem Zeigefinger auf den Namen einer Band, der einige Zeilen unter dem der Poriomaniacs stand.
Kyla trat näher heran und beugte sich vor, um zu lesen, was da stand. »The Honking Hornberries«, las sie halblaut vor. »Was ist das denn für ein bescheuerter Bandname?«
Debbie stöhnte laut und theatralisch auf. Kyla sah erst ihre offensichtlich verzweifelte beste Freundin - von der sie allerdings nur den Hinterkopf sehen konnte, da Debbie immer noch mit der Stirn die Tischplatte küsste - und dann Stella an. »Was denn?«, fragte sie und zog eine Augenbraue hoch.
»Weißt du das denn gar nicht? Das ist die Band von Debbies Ex Dirk!«, informierte Stella sie.
Kyla schlug sich die freie Hand vor die Stirn. »Ohmegod, Dirk! Den gibt’s auch noch? Diesen Vollpfosten hatte ich vollkommen verdrängt. Der spielt bei den Honking Hornberries? Und die dürfen mit uns auf der Waldbühne auftreten?«
Erneut stöhnte Debbie laut auf. Doch nun hob sie den Kopf von der Tischplatte und sah Kyla mit waidwundem Blick an. »Ich wollte diesen, diesen ...« Die sonst so schlagfertige und wortgewandte Debbie suchte nach Worten. »... Saftsack nie, nie wieder sehen. Und jetzt muss ich mir mit dem am Samstag eine Bühne teilen«, klagte sie.
»Naja, jetzt übertreib’s mal nicht«, meinte Kyla. »Die spielen als zweites und wir beschließen den Abend. Dazwischen treten noch eins, zwei, drei, vier weitere Bands auf, von Bühne teilen kann also keine Rede sein.«
»Wir könnten ja Tommi bitten, dass er vor unserem Auftritt noch mal feucht durchwischt«, schlug Stella vor. »Damit auch die letzten Dirk-Bazillen beseitigt sind.«
»Na, da kann er aber einen großen Eimer Desinfektionsmittel mitbringen«, kommentierte Kyla trocken.
Debbie rang sich ein kleines Lächeln ab. »Das will ich sehen, wie Tommi die Waldbühne wischt.«
Tommi war der langjährige Tourmanager der Poriomaniacs, mit dem alle vier Bandmitglieder eine höchst emotionale Hassliebe verband. Bis jetzt hatte Tommi es allerdings geschafft, nicht gefeuert zu werden - was aber zu einem guten Teil einfach nur am Mangel an Alternativen lag.
»Aber was mach ich, wenn der Backstage rumhängt? Ich brauche Bodyguards, mindestens ein halbes Dutzend!«
»Bodyguards? Wieso brauchst du Bodyguards?«, ließ sich eine Stimme von der Tür her vernehmen. Jetzt hatte auch Leadgitarristin Myra den Aufenthaltsraum betreten, in dem die Poriomaniacs sich gerade ein wenig von den Arbeiten an ihrer neuen CD erholten.
»Ein besonders doofer Exfreund von Debbie tritt auch beim Festival auf«, sagte Stella.
Myra ließ sich auf das Sofa fallen und streckte die Beine aus. »Ohoh, ganz schlecht«, kommentierte sie.
Debbie tippte mit einem Fingernagel gegen Stellas Computerbildschirm. »Kann man die nicht noch irgendwie feuern? Ich mein, eine Band, die sich The Honking Hornberries nennt, dürfte man doch eigentlich sowieso nicht rauslassen.«
»Stimmt, die gehören alle in eine geschlossene Anstalt«, hieb Kyla in die gleiche Kerbe wie Debbie.
»The Honking Hornberries?«, ließ sich Myra aus dem Hintergrund vernehmen. »Hatten die nicht erst vor ein paar Monaten einen Riesenhit? Wie hieß der Song noch gleich ...«
»Pictures of You and Me«, antwortete Stella.
»Was, diese abgeschmackte Pseudo-Ballade ist von denen?«, staunte Kyla. »Das hatte ich gar nicht mitgekriegt.«
Stella zog den Laptop zu sich heran und ließ die Finger über das Keyboard gleiten. »Da schau«, sagte sie und zeigte Kyla die Produktseite eines großen Onlinehändlers.
Links prangte eine Abbildung des Singlecovers, daneben befanden sich Informationen zum Song, ein Link zu den für den Song abgegebenen Bewertungen und ein Kauf-Button.
»Verdammt viele Sterne für so einen Scheißsong«, ätzte Kyla.
»Los, scroll runter und klick an, dass der Verkauf dieses Produktes für dich nicht akzeptabel ist«, schrie Debbie und fuchtelte mit den Armen.
Kyla prustete los. Debbie sah aber auch zu lustig aus, wie sie da wild herumgestikulierte, mit zerzausten Haaren und irrem Blick.
»Soll ich nicht lieber auf die Hörprobe klicken?«, stichelte Stella.
»Untersteh dich«, brüllte Debbie.
»Ich weiß gar nicht, was du hast«, meinte Kyla. »Der Text von Pictures of You and Me ist auch nicht mehr oder weniger kitschig als das, was du hier so angeschleppt hast.«
Mit diesen Worten wies Kyla auf einen Stapel mit Ausdrucken, der neben Debbie auf dem Tisch lag. Auf dem obersten Blatt hatte Debbie sich gerade Notizen gemacht, als Stella mit ihrem Laptop und der niederschmetternden Neuigkeit, dass die Hornberries auch beim Festival auftreten würden, ankam.
»Jaja, mach mich nur fertig«, grummelte Debbie und griff nach ihren Songtexten. »Als wäre es nicht schlimm genug, dass ich diesen Arsch von Dirk sehen muss ...«


Wird es Debbie gelingen, Dirk aus dem Weg zu gehen? Und warum schreibt sie plötzlich so komische Songtexte? Um Capital Porios kostenlos zu lesen, trag dich einfach für meinen Newsletter ein und du erhältst Capital Porios als eBook (mobi oder ePub) per E-Mail: http://bit.ly/freePorio

Dienstag, 6. Januar 2015

Leseprobe Tin Pan Alley


»Und was habt ihr schon Schönes gemacht, seit ihr hier seid?«, wollte Matt wissen.
Das hätte er lieber nicht gefragt, denn sofort sprudelten Debbie und Myra fast über und erzählten von ihren bisherigen Erlebnissen. Natürlich schwärmte Myra auch in höchsten Tönen von ihrer neuen Gitarre.
»Der Klang ist einfach phantastisch! Und sie ist einfach wunderschön, eine richtige Sixties-Schönheit.«
»Deine neue Gitarre ist aus den 60ern?«, fragte Matt nach. »Irgendwelche berühmten Vorbesitzer hatte sie aber nicht, oder?«
»Ich denke, das hätte der Verkäufer mir erzählt«, grinste Myra. »Das hätte nämlich den Preis ganz erheblich gesteigert.«
»Dann hättest du sie am Ende noch klauen müssen«, witzelte Matt. »Wie der Typ, der die ganzen Klampfen von Jimi Hendrix stiehlt.«
Jetzt war nicht nur Myra ganz Ohr, auch Debbie und Jamie merkten auf und sahen Matt fragend an.
»Jemand klaut Hendrix-Gitarren?«, staunte Debbie.
»Erzähl mehr«, forderte Myra ihren Cousin auf.
»Davon hab ich auch schon gelesen«, sagte Jamie und nahm einen großen Teller Teriyaki Soba vom Kellner entgegen.
Auch den anderen drei wurden ihre Hauptgerichte serviert, doch selbst der Anblick von knackigem Gemüse und perfekt gegrilltem Lachs ließ Myra nicht vom Thema abkommen. Wenn es um Gitarren ging, war sie ein wenig, nun ja, obsessiv.
Matt hingegen hatte es nicht eilig mit dem Erzählen. Zuerst tauchte er seinen Löffel in die große, dampfende Schüssel mit Ramen, die nun vor ihm stand.
»Nun, sag schon«, quengelte Myra. »Was ist das für eine Story mit den geklauten Gitarren? Was für Gitarren genau? Welche von denen, die Hendrix selbst bemalt hat?«
Matt schlürfte die langen Noodles vom Löffel und kaute gründlich. Dann endlich erfüllte er Myras Wunsch nach detaillierten Informationen.
»Vor ungefähr einer Woche ist aus dem Hard Rock Café eine Gitarre gestohlen worden, direkt von der Wand runter, und vor ein paar Tagen ist eine weitere Hendrix-Gitarre verschwunden. Diesmal aus dem Lager des gerade im Aufbau befindlichen Jimi-Hendrix-Museums. Was genau das für Gitarren waren, weiß ich aber nicht.«
»Na, zum Glück sind wir erst seit gestern hier«, warf Debbie ein, »sonst bräuchte Myra jetzt ein wasserdichtes Alibi.«
»Wusstet ihr, dass Jimi Hendrix hier in London kurzzeitig eine Wohnung hatte, die direkt neben dem früheren Haus von Georg Friedrich Händel lag?«, trug Jamie zur Unterhaltung bei.
Doch Händel interessierte Myra natürlich im Moment gar nicht. »Hast du das in der Zeitung gelesen? Oder im Radio gehört?«, wollte sie von Matt wissen.
»Ich hab's in der Zeitung gelesen, aber im Fernsehen kam auch ein kurzer Bericht. Den kannst du sicher auf der Website der BBC anschauen.«
»Super, das mach ich nachher gleich«, freute sich Myra und widmete sich nun auch endlich ihrem Essen.


Die Kurzgeschichte Tin Pan Alley erscheint demnächst - überall da, wo es eBooks gibt!

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Demnächst: The Poriomaniacs - Capital Porios - Cover Reveal

Eine Leiche im Backstagebereich der Berliner Waldbühne - ein Fall für die All-Girl-Rockband The Poriomaniacs.

Debbie, Kyla, Myra und Stella arbeiten intensiv an ihrer neuen CD. Nur kurz wollen Sie die Aufnahmen unterbrechen, um bei einem Festival auf der legendären Waldbühne aufzutreten. Ihr Konzert ist ein voller Erfolg, doch dann wird die allgemeine Hochstimmung empfindlich getrübt: Tourmanager Tommi findet eine Leiche im Gebüsch.


Kommen die Poriomaniacs dem Mörder auf die Spur? Wird Debbie ihre Schreibblockade überwinden? Und warum lernt Kyla so eifrig Spanisch? All diese Fragen beantwortet Capital Porios.

Capital Porios - ein Chick-Lit-Krimi - erscheint im Januar 2015.

Montag, 29. Dezember 2014

Demnächst: The Poriomaniacs - Tin Pan Alley - Cover Reveal



London wird von einer seltsamen Diebesserie heimgesucht: Jemand klaut ausschließlich Gitarren, die einst Jimi Hendrix gehörten.

Als Debbie und Myra während eines Kurzaufenthalts in London von diesen Diebstählen erfahren, ist es vorbei mit dem eigentlich geplanten Erholungsurlaub. Gemeinsam mit Myras Cousin Matt und dessen Freund Jamie setzen sie alles daran, den Gitarrendieb dingfest zu machen.

Tin Pan Alley - eine Poriomaniacs-Kurzgeschichte - erscheint im Januar 2015.

Montag, 13. Oktober 2014

Montagsfragen mit Ideen und E-Reader



Die heutigen Montagsfragen sind für mich extrem leicht zu beantworten.

Zuerst die von Schreibwahnsinn:

Wann und wo kommen dir die besten Ideen?

Wenn ich das so genau bestimmen könnte, würde ich mich immer zu ebendieser Zeit an ebendiesem Ort aufhalten! Aber die Ideen machen, was sie wollen …

Und Libromanies Frage ist sogar noch leichter:

Habt ihr einen eReader und wenn ja, welchen?

Ich habe einen ganz schlichten Kindle, das Basis-Modell quasi, und dann noch einen Kindle Fire, falls ich nur für ein paar Tage wegfahre, es sich also nicht lohnt, den Laptop mitzuschleppen, ich aber trotzdem meine E-Mails lesen will.

Oben im Bild neben meinem Kindle übrigens die Hülle meines Kindle Fire - mit Sneak Peek auf das neue Cover. Auch wenn Capital Porios noch nicht erschienen ist, meine maßgeschneiderte Kindle-Hülle hab ich schon!



Montag, 22. September 2014

Montagsfragen mit täglichem Pensum und Markenbewusstsein





Am heutigen späten Montagabend gibt's wieder Antworten auf die Montagsfragen von Schreibwahnsinn und Libromanie.

Schreibst du täglich?

Ich versuche es zumindest. Manchmal scheitere ich kläglich, aber meistens klappt das ganz gut.

Es kommt ganz darauf an, woran ich gerade arbeite und was sonst so anliegt. Im Moment überarbeite ich Capital Porios, da kommen natürlich kaum wirklich neue Wörter zustande.

Ansonsten hat mein Drehbuchkurs gerade Pause bis zum 8. Oktober und da ich mit extrem viel Arbeit eingedeckt bin, ruht dieses Projekt gerade. Dabei wollte ich ja eigentlich die Pause nutzen, um schon ein wenig "vorzuarbeiten".


Sind Markennennungen in Büchern für euch okay?

Wie bei so vielen Dingen kommt es auch hierbei drauf an, wie es gemacht wird. Ich habe absolut nichts dagegen, wenn eine bestimmte Marke genannt wird, weil es für die Story Sinn macht. Es ist halt nun mal ein Unterschied, ob jemand einfach nur "einen schwarzen Anzug" trägt, einen "schwarzen Anzug von der Stange" oder einen "schwarzen Armani-Anzug".

Wenn allerdings ein bestimmter Markenname ständig vorkäme, ohne dass es einen erkennbaren Sinn macht, sprich, ich das Gefühl hätte, es handelt sich um Product Placement, hätte ich sehr wohl etwas dagegen.

Und dann gibt es natürlich auch einige Markennamen, die man schon gar nicht mehr als solche wahrnimmt (Tempo, Aspirin und ähnliches), da stört es mich sowieso nicht.






Montag, 25. August 2014

Abgefahrene und typische Montagsfragen



Schreibwahnsinn wollte heute wissen:

Was ist typisch für deine Charaktere?

Darüber musste ich jetzt länger nachdenken … Und kam zu dem Ergebnis, dass sie alle irgendwie kreativ sind. Das gilt zumindest für meine Protagonisten.
Die Poriomaniacs sind von Haus aus kreativ, schließlich sind sie Musikerinnen, Monte (noch unveröffentlicht) zaubert in seinem Day Job nicht nur ganz besondere Pizzen, sondern ist auch äußerst kreativ, wenn es um die Lösung von Problemen geht, Carmelita (aus Pysanky in Buenos Aires) ist sehr kreativ im Umgang mit anderen und glaubt an Wunder (auch eine Form der Kreativität) und Oscar (die Protagonistin meines aktuellen Projektes) recherchiert intensiv für ihr Studium … Kreativität hat eben viele "Gesichter".

Libromanies heutige Montagsfrage lautet:

Das abgefahrenste Buch, das du je gelesen hast?

Ist John Irving schon abgefahren? Oder erst Matt Ruff? Was ist mit Michael Chabons Kavalier & Clay? Und mit Ordinary Thunderstorms und Any Human Heart von William Boyd? Lese ich am Ende gar nur abgefahrene Bücher?

Hier war mal wieder ein Blick in meine Bücherregale fällig … Das Resultat: "Sieger" nach Punkten ist Glamorama von Bret Easton Ellis.

Montag, 2. Dezember 2013

Montagsfrage - 2. Dezember 2013




  

Paperthin macht Pause, aber auf Schreibwahnsinn gab es auch heute wieder eine Montagsfrage, die da lautet:

 

Wie wichtig ist das Setting in deinen Geschichten?

 

Das ist bei mir ganz unterschiedlich. Manchmal kommt mir eine Idee zu einer Story überhaupt nur aufgrund eines Schauplatzes (so geschehen bei Wicked Weimar), in diesem Falle spielt der dann natürlich auch eine wichtige Rolle und wird entsprechend detailliert beschrieben.

Manchmal stehen aber natürlich auch die handelnden Personen so im Vordergrund, dass das Setting nur angedeutet wird - das war bei mir allerdings bisher nur in einigen meiner unveröffentlichten Kurzgeschichten der Fall.

Mein persönliches Fazit wäre also: In der Regel ist mir der Schauplatz sehr wichtig, das sieht man vielleicht auch schon an den Titeln Deadin Dornbirn, Wicked Weimar und Rome Eternal - in allen drei Romanen spielt der Ort des Geschehens eine Hauptrolle. Und beim vierten Porio-Krimi wird das mit Berlin wieder ähnlich sein …

 

 

Freitag, 15. November 2013

NaNoWriMo - 14



Erst waren ein wenig Recherche und Brainstorming angesagt, um geeignete Schauplätze für meine nächsten Szenen zu finden. Ergebnis: Die Werkstatt eines Gitarrenbauers, ein vegetarisches Öko-Café, ein Flohmarkt und ein Livemusik-Club. Wenn das jetzt nicht abwechslungsreich genug ist, weiß ich auch nicht!

Dann legte ich Textdateien für die nächsten acht Szenen in Scrivener an und gab die ersten Stichworte für jede Szene ein.

Die erste Szene schrieb sich ziemlich flott, dann hatte ich immer wieder mal Hänger bzw. schrieb Zeug, dass die Überarbeitung garantiert nicht überleben wird.

Aber dafür konnte ich mich spät am Abend darüber freuen, dass ich die 30.000er Marke geknackt hatte.

Da es schon wieder sehr spät war, beendete ich Tag 14 mit 2.721 neuen Wörtern und einem Gesamtstand von 30.109.

 

Donnerstag, 14. November 2013

NaNoWriMo – 13


 



Gestern konnte ich erst ganz spät mit dem Schreiben beginnen, weil ich mich zur Abwechslung mal wieder meiner Arbeit widmen musste. Nach einem zähen Start kamen dann immerhin doch noch 1.837 neue Wörter zusammen. Mein aktueller Wordcount beläuft sich also auf 27.388.



Heute muss ich mir mal ein paar Gedanken um interessante Settings machen, weil die nächsten vorgesehenen Szenen werden alle sehr dialoglastig, nicht dass das zu langweilig wird!



Und morgen muss ich dringendst einen neuen Toner kaufen, damit ich weiter ausdrucken kann – so eine Hardcopy zur Sicherung beruhigt doch ungemein. Außerdem ist es schön, wenn man quasi die Früchte seiner Arbeit in Händen halten kann und sie nicht nur als digitale Datei auf dem Computer hat.



Die nächsten Tage werde ich mir dann auch mal Gedanken darüber machen, welchen Auszug aus Capital Porios ich vielleicht schon vorab teilen möchte – auf dem Foto oben kann man ja schon ein paar Zeilen entziffern ...

Mittwoch, 13. November 2013

NaNoWriMo - 12 (und 11)


 

Am elften und zwölften Tag ging es nicht gerade mit Lichtgeschwindigkeit voran, da ich doch einige Zeit mit Plotten verbringen musste - für meinen zweiten Akt war einfach noch nicht genug Material vorhanden.

 

An Tag 11 schrieb ich 1.847 neue Wörter und gestern war Halbzeit angesagt - wenn auch erst sehr spät am Abend. Erst lief es ein wenig zäh und ich wollte nach knapp 700 Wörtern schon aufgeben. Tatsächlich hatte ich den Computer schon ausgeschaltet, aber dann ließ mir dieser niedrige Wordcount doch keine Ruhe und ich griff noch zu Stift und Block. Dabei kamen dann noch ca. 1.100 Wörter hinzu.

 

Neuer Gesamtstand nach Tag 12: 25.551 Wörter.

 

 

Montag, 11. November 2013

NaNoWriMo - 10


Nachdem der 9. Tag ein Totalausfall war (einfach zu viel zu tun nach meiner Rückehr von meinem Kurztrip und danach schrecklich müde), widmete ich mich am Sonntag fast ausschließlich dem Schreiben. Ich veranstaltete also quasi meinen privaten NaNoThon ... mit einem Tag Verspätung ...

Am Abend standen immerhin 2.703 neue Worte zu Buche, macht insgesamt 21.958. Ab heute versuche ich dann mal, wieder in einen besseren Schreibrhythmus zu kommen, aber ab dem 15. habe ich so viele Termine, dass mir jetzt schon ganz anders wird ... und arbeiten muss ich ja auch noch!

PS: Die NULL, die auf dem obigen Screenshot neben "words written today" steht, hat natürlich nichts zu sagen - ich hab heute noch gar nicht angefangen mit dem Schreiben!

Samstag, 9. November 2013

NaNoWriMo - 8


 

 

Zurück von meinem 3-tägigen Trip nach Düsseldorf und Frankfurt am Main war erstmal Tippen angesagt: Ich hatte nämlich unterwegs nicht immer Zeit und Lust, den Laptop anzuwerfen und habe deshalb überwiegend von Hand geschrieben.

 

Natürlich konnte ich während meiner Reisen keine allzu hohen Tagesziele erreichen … Die Wordcounts der vergangenen Tage im einzelnen:

 

6. November: 1.822

7. November: 1.530

8. November: 766

 

Macht insgesamt 19.260 Wörter.

 

Dann will ich mal versuchen, beim heutigen NaNoThon die 20.000er Marke zu knacken (auch wenn ich jetzt verdammt spät dran bin …)

 

Dienstag, 5. November 2013

NaNoWriMo - 5



Heute lief es ein wenig besser als gestern, auch wenn ich wieder große Startschwierigkeiten hatte und mich fast zwingen musste, endlich mit dem Schreiben anzufangen. Aber wenigstens gab mir das eine Idee für eine Szene, die ich etwas später ins Buch einbauen werde, in der Debbie ganz furchtbar an Writer's Block leidet ...

Da ich gestern alle Folgen von Californication, die ich noch hatte, angeschaut hatte, war heute zur Abwechslung Big Bang Theory angesagt. Nach 3 Folgen hatte ich immerhin schon 2.561 Wörter geschrieben (natürlich nicht während ich die DVD anschaute, sondern dazwischen).

Das reichte mir allerdings noch nicht, da ich die nächsten drei bis vier Tage wenig bis gar nicht zum Schreiben kommen werde. Ich legte dann noch ein wenig nach (wobei ich jetzt schon weiß, dass ein Teil dieser Szene wieder rausfliegen wird, der ist nämlich etwas gar zu kitschig geraten) und endete schließlich mit 3.073 neuen Wörtern.

Neuer Gesamtstand: 15.142 Wörter.

 

Montag, 4. November 2013

NaNoWriMo - 4




Meine 4. Etappe ging denkbar schlecht los: Ich fragte mich ernsthaft, wie ich es überhaupt jemals geschafft hätte, 3.000 Wörter an einem Tag zu schreiben (dabei hatte ich genau das ja erst gestern, vorgestern und vorvorgestern getan). Oder auch nur 300 … oder auch nur ein einziges!

Wunderte mich sehr über mich selbst, da ich es ja noch gestern kaum erwarten konnte, zu den Szenen zu kommen, die heute auf dem Plan standen: Das große Konzert der Poriomaniacs auf der Berliner Waldbühne, mit allem Drum und Dran und einer Leiche zum Dessert …

Aber als es dann endlich soweit war, hatte ich erstmal einen mittelprächtigen Freak-out à la "ich hab nicht genug Material". Erst zwang ich mich dazu, ein wenig vor mich hinzutippen, aber dabei kam nur heraus, dass sich Debbie und Kyla unaufhörlich anzickten. Das reichte für ca. 1.100 Wörter, aber die Atmosphäre, die die beiden da verbreitet haben, passt mir so gar nicht. Da wird nach November einiges rausfliegen bzw. neu geschrieben werden! Aber im NaNoWriMo wird nichts gelöscht! Da zählt jedes einzelne Wort.

Danach schnappte ich mir dann wieder einen großen Block mit schönem weißen Papier und einen meiner heißgeliebten Gel-Stifte und schrieb erstmal stichpunktartig auf, welche Szenen als nächstes kommen würden. Dabei hatte ich ein paar Ideen für Details und der nächste Abschnitt lief dann ganz gut und brachte recht schnell fast 1.000 Worte. Mittlerweile war es aber schon wieder verdammt spät, weil ich mich zwischendurch längere Zeit mit etlichen Folgen Californication der Prokrastination hingegeben hatte.

Dann lief es wieder extrem zäh, aber irgendwann hatte ich wenigstens alle Folgen der 4. Staffel von Californication gesehen und konnte mich zumindest in dieser Richtung nicht mehr ablenken. Es lief dann weiter im Stop-and-Go-Verfahren, aber irgendwann war es geschafft: 3.036 neue Wörter. Macht insgesamt 12.069 Wörter. Ein gutes Gefühl, fast 25 % geschafft zu haben, aber hoffentlich läuft es morgen wieder besser! Noch so einen Tag (bzw. Nacht) wie heute brauche ich wirklich nicht …

 

Samstag, 2. November 2013

NaNoWriMo - 2

 
Nach dem NaNo-Anfangssprint war ich heute ziemlich fertig, schaffte auch mein gesetztes Ziel von 3.000 Wörtern nicht ganz, aber mit ein wenig Hin und Her kam ich dann doch immerhin auf 2.775 Wörter, das macht insgesamt 6.013 Wörter.
 
Das Foto zeigt die heutige (Tages-)Ausbeute, die Ausdrucke meiner Nachtarbeit sind bereits ordentlich im gelben Manuskriptordner abgeheftet.
 
Jetzt muss ich leider noch ein bisschen was für meinen Brotjob tun, aber dann wird ausgeschlafen, damit ich morgen wieder fit bin, wenn es heißt NaNoWriMo 3. Teil …
 

Dienstag, 22. Oktober 2013

NaNoWriMo-Prep - Tag 22


 




 

In den vergangenen Tagen habe ich mich damit beschäftigt, ein Scrivener-Projekt für den kommenden National Novel Writing Month anzulegen.

Zuallererst wurde dem Baby natürlich ein Name gegeben:

 

Dann legte ich Dateien für meine Charaktere an:

 

Noch befindet sich kein Text in den einzelnen Dateien, hier werde ich nach und nach Infos zu den Charakteren einfügen. (Und auf dem Foto sind nur meine bereits bekannten Protagonistinnen zu sehen, ich will ja noch nicht zu viel verraten!)

Das gleiche machte ich mit den Hauptschauplätzen des Romans und dann importierte ich einige meiner Recherchefotos:
 
 

Dem Recherche-Ordner fügte ich dann noch meine To-Do-Liste und meine Listen mit Song-/CD-Titeln hinzu. Später will ich hier noch die Songtexte ablegen, aus denen ich vielleicht im Buch zitieren werde. Rausgesucht habe ich die Texte schon, jetzt müsste ich sie nur noch scannen.

Da ich nicht in Kapiteln schreibe (die Unterteilung mache ich erst ganz am Schluss), habe ich die Ordner, in denen das Manuskript entstehen wird, nicht mit Kapitelnamen oder ‑nummern beschriftet. Stattdessen heißen die einzelnen Ordner Day 1, Day 2 usw., weil mein Plotplan tageweise aufgebaut ist.
 

 

 
Nachdem ich somit quasi das Behältnis für Capital Porios geschaffen hatte, ging es nun daran, die ersten Inhalte einzufügen.

Dafür machte ich erst noch einen neuen Ordner mit dem Namen Plotplan auf und importierte meinen in Word verfassten (d.h. eigentlich eher handschriftlich verfassten und dann in Word getippten) Plotplan. Das geht ganz einfach mit einem Klick bei Datei-Importieren-Dateien. Das Foto ist natürlich extra verschwommen, ich will ja niemanden spoilern!

 

Mittlerweile brenne ich regelrecht darauf, mit dem Schreiben anzufangen!
Am 1. November Schlag 0 Uhr geht's los!

 

Montag, 14. Oktober 2013

Buchtrailer - The Poriomaniacs - Rome Eternal


Neu auf YouTube: Der Buchtrailer zu Rome Eternal mit zahlreichen Fotos von Originalschauplätzen.

Chick-Lit oder Krimi? Beides!

Debbie und Kyla weilen mit ihrer All-Girl-Rockband The Poriomaniacs in der Ewigen Stadt, um einen Videoclip für ihre neue Single zu drehen. Doch Arbeit ist bekanntlich nur das halbe Leben.

Die andere Hälfte wird höchst angenehm mit ausgedehnten Shoppingtouren, Fressorgien, einem TV-Auftritt mit Lenny Kravitz und VIP-Treatment bei den Italian Open verbracht. Aber dann sehen die Poriomaniacs sich mit dem plötzlichen Tod eines jungen aufstrebenden Tennisstars konfrontiert ... und setzen alles daran, die Hintergründe dieses mysteriösen Todesfalls aufzudecken.

Rome Eternal ist nach Dead in Dornbirn und Wicked Weimar der dritte Fall für die Poriomaniacs - ein Italienkrimi mit viel Humor.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

NaNoWriMo Prep - Tag 9


Gestern Abend hatte ich mir noch eine To-Do-Liste mit 4 Punkten für den heutigen Tag geschrieben. Als erstes konnte ich die Namensfindung für den Produzenten der Poriomaniacs abhaken, dann befasste ich mich ein wenig mit moderner Studiotechnik, startete eine umfangreiche Googlesuche nach Berlinfotos und schließlich legte ich die Beine hoch und kritzelte alle möglichen und unmöglichen Ideen für Songtitel und Lyrics auf ein großes Blatt Papier.
 

Morgen oder übermorgen werde ich mir dann mal meinen bisherigen Plotentwurf zu Gemüte führen und anfangen, diesen Schritt für Schritt auszubauen.
 

So viel zur Planung für Capital Porios und jetzt noch kurz zum aktuellen Buch: Rome Eternal gibt es weiterhin bei amazon für nur 99 Cent (eBook) und bei Goodreads zu gewinnen (Taschenbuch).

 

Außerdem habe ich gerade gesehen, dass die neu gestylte NaNoWriMo-Homepage seit heute am Start ist: Dann weiß ich ja, wo ich zum Prokrastinieren hinsurfen kann …
 

 

Dienstag, 8. Oktober 2013

NaNoWriMo Prep - Tag 8




Nein, nur weil ich die letzten Tage nicht über meine NaNo-Vorbereitungen gebloggt habe, heißt das noch lange nicht, dass ich auf der faulen Haut lag.
 

Ganz im Gegenteil: Die Plotterei lief besser als gedacht, sodass die Story von Capital Porios jetzt bereits handschriftlich auf 6 DIN A4 Seiten verewigt ist. Dabei schob sich eine Person, die bisher nur eine kleine Nebenperson war, ganz unverhofft etwas mehr in den Vordergrund, sodass ich heute Abend noch ein wenig an der Charakterisierung dieser Person arbeiten werde - und einen Namen braucht der auch noch!
 

Außerdem will ich eine kleine Bildrecherche zu meinen Hauptschauplätzen starten - visuelle Inspiration ist ja schließlich auch wichtig!