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Mittwoch, 27. Juni 2018

Lieblingsbuchläden: Glatteis in München


In dieser Münchner Buchhandlung gibt es nur eins: Spannung!
Krimis, Thriller, Suspense-Literatur aller Art, vor allem neu, aber auch eine kleine Auswahl an Secondhand-Büchern wird angeboten.

Der helle, freundliche Laden in der Nähe des Gärtnerplatzes lädt zum Stöbern ein: Neben aktuellen Bestsellern gibt es auch ganze Regalbretter, die nur den Krimis aus den Spezial-Verlagen Ariadne, Gmeiner und Grafit vorbehalten sind. Stilecht abgetrennt werden die verschiedenen Abteilungen mit Schildern in Revolverform.
Außerdem findet man hier auch kleine Geschenke mit Krimibezug, wie zum Beispiel ein Krimi-Quiz in kleiner Metalldose (ich konnte grad noch so widerstehen).

Was mir persönlich natürlich besonders wichtig ist: Auch Bücher im englischen Original gibt es hier - ein ganzes Regal voll.

In unregelmäßigen Abständen finden im Glatteis auch Lesungen statt, am besten den Newsletter abonnieren, denn diese sind in der Regel schnell ausverkauft. Ich kann mich noch gut dran erinnern, wie ich vor ein paar Jahren bei Val McDermid im proppenvollen Laden auf einer Bücherkiste saß.


Adresse: Corneliusstraße 31, 80469 München, www.glatteis-krimi.de

Dienstag, 26. Juni 2018

A. J. Finn - The Woman in the Window


Was hat sie wirklich gesehen? (so der deutsche Untertitel) Oder hat sie überhaupt etwas gesehen? 

Anna Fox sitzt ganz allein in ihrem großen Haus, vertreibt sich die Zeit mit Online-Schach und alten Filmen. Und damit, ihre Nachbarn zu beobachten. Besonders interessant ist die gerade erst gegenüber eingezogene Familie Russell. 

Warum verlässt Anna ihr Haus nicht? Was ist ihr so Schreckliches zugestoßen? Warum sind ihr Mann und ihre Tochter nicht bei ihr? Und was geht bei den Russels vor? 

Ich muss gestehen, ich hatte ziemliche Startschwierigkeiten mit The Woman in the Window. Was mich bei der Stange hielt, war, dass mir der Schreibstil unglaublich gut gefallen hat. Und nach einer Weile baut das Buch durch kleine, feine Andeutungen eine unglaubliche Sogwirkung auf und man will einfach nur noch so schnell wie möglich wissen, was denn nun wirklich Sache ist … auch wenn noch gar nicht wirklich »etwas passiert« ist. 

Einen der Twists erahnte ich zwar schon wesentlich früh, aber das war okay. Die wirklich große Überraschung am Ende sah ich nämlich wirklich nicht kommen. Und wie die mit einem kleinen kurzen Satz am Ende eines Kapitels enthüllt wurde, fand ich einfach nur gnadenlos genial. 

Ausgelesen hatte ich das Buch um vier Uhr morgens, ich glaube, das sagt alles. 

BUCHVERLOSUNG 

Ich verlose ein Exemplar des Taschenbuches von The Woman in the Window. Alle, die sich ab heute (26. Juni 2018) bis zum 15. Juli 2018 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil. 

Hier geht's zur Anmeldung: KLICKLINK  

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: The Woman in the Window“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT com] 

Das Kleingedruckte:

Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 16. Juli 2018 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.

Sonntag, 25. März 2018

Tour durch die London Library



Bill Bryson sagte über die London Library »Ich würde ja sofort einziehen, wenn sie mich nur ein Bett aufstellen ließen«. Da ich Mitglied beim London Writers’ Café bin, durfte ich zwar kein Bett aufstellen, aber an einer privaten Führung durch die London Library teilnehmen.

Londons älteste Leihbücherei (es gab zwar schon andere Bibliotheken, dort durfte man die Bücher jedoch nicht mit nach Hause nehmen) wurde 1841 von Thomas Carlyle gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählte übrigens auch Charles Dickens.

Seitdem sind die Bestände auf die unglaubliche Zahl von einer Million Büchern angewachsen. Eines der Gebäude, in dem sich die London Library befindet, besteht quasi nur aus Bücherregalen: in dem komplett entkernten Gebäude befindet sich eine Stahlstruktur mit Zwischenböden, herkömmliche Zimmer gibt es in diesem Haus keine.


Aufgrund des eigenen Sortiersystems kann man in diesen Stacks auch ganz wunderbare Funde machen und auf Bücher stoßen, die man eigentlich gar nicht gesucht hatte. So stehen zum Beispiel Bücher über den Teufel (Devil) unmittelbar neben solchen über Zahnheilkunde (Dentistry).


Neben 17 Meilen Regalen finden sich in der London Library aber natürlich auch mehrere Lesesäle mit insgesamt 140 Arbeitsplätzen. Dazu kommt ein umfangreiches Zeitungsarchiv, in dem man selbst bei einem Kurzbesuch Unglaubliches entdecken kann:

The Times 1975

Zu den ganzen gedruckten Wörtern kommt die wundervolle, altmodische Atmosphäre. Sobald ich es mir leisten kann, fülle ich meinen Mitgliedsantrag aus.


Sonntag, 18. März 2018

Lieblingsbuchläden: Leaf and Groove



Im Südlondoner Stadtteil Forest Hill befindet sich dieser kleine, aber besonders feine Secondhand-Buchladen. Neben Belletristik und Sachbüchern bietet das Leaf and Groove auch Vinyl-Schallplatten und CDs an - daher der Name.

Den absoluten Großteil des Angebots machen aber Romane aus und dabei vor allem Spannungsliteratur. Ich kaufte allerdings ausnahmsweise keinen Thriller, sondern ein Philosophiebuch, nämlich The Consolations of Philosophy von Alain de Botton.
Die meisten Bücher kosten drei Pfund, ich wurde beim Bezahlen sogar gefragt, ob der Preis okay sei. Da hätte ich wohl noch handeln können, wenn ich gewollt hätte. Das wollte ich aber nicht, denn alle Gewinne des Ladens kommen der Forest Hill Library zugute.

Am Fenster des kleinen Geschäfts gibt es auch zwei Sessel, da kann man gleich mit der Lektüre beginnen.

Für einen gezielten Besuch während eines Londontrips ist das Leaf and Groove vielleicht ein wenig zu abgelegen (ca. 5 Minuten Gehweg vom Bahnhof Forest Hill entfernt), aber ich wohne zurzeit nur eine kurze Busfahrt entfernt und die Forest Hill Library, wo ich gerne arbeite, liegt quer gegenüber!


Samstag, 13. Januar 2018

Leseprobe aus Flammenwesen



Leseprobe

Montag, 18. Januar 1999

»Und das so früh am Morgen«, sagte Oscar und schaltete das Radio aus.
Ihr Freund Tom blickte von seiner Zeitungslektüre auf. »Wenn dich schon ein einfacher Selbstmord so trifft, lies lieber nicht den Auslandsteil«, meinte er ungerührt.
Oscar rollte die Augen. »Betonung auf Ausland. Ist doch wohl klar, dass es mir viel näher geht, wenn sich hier in Tübingen, in der Stadt, in der ich lebe, ein junger Typ das Leben nimmt.« Sie schüttelte sich. »Und dann geht der auch noch ins Wasser. Und das im Januar. Nachts.«
Tom zog eine Augenbraue hoch. »Klar, ein Toter vor der Haustür zählt mehr als vierzig Menschen, die bei einem Massaker im Kosovo erschossen worden sind.«
Oscar funkelte ihren Freund an. »Mir gehts hier nicht darum, wer oder was mehr oder weniger zählt. Ich habe nur gesagt, dass mir das nahe geht. Der Radiosprecher hat gesagt, der war vierundzwanzig und Student. Vielleicht hab ich den ja gekannt.«
Abrupt stand sie auf und begann, den Frühstückstisch abzuräumen. Tom konnte manchmal so unsensibel sein.
Während sie die Spülmaschine einräumte, waren ihre Gedanken weiterhin mit den Radionachrichten beschäftigt. Der Selbstmörder war gerade einmal zwei Jahre älter als sie selbst gewesen. Was mochte ihn wohl zu seiner Tat veranlasst haben? Was war so schlimm gewesen, dass er keinen anderen Ausweg mehr gesehen hatte als den Freitod?
»Ich würde so was ja höchstens tun, wenn ich todkrank wäre«, sagte sie laut und schob die Spülmaschine so heftig zu, dass das Besteck und die Teller laut klapperten. »Aber selbst dann würde ich mich nicht bei Minusgraden im Neckar ertränken«, fuhr sie fort. »Ich glaube, ich würde Tabletten nehmen oder so.«
Tom faltete die Zeitung zusammen. »Können wir über was anderes reden?«, bat er.
Bevor Oscar etwas erwidern konnte, klingelte Toms Handy. »Da muss ich rangehen. Mein Chef.«
Das Telefongespräch war kurz und einseitig. Toms Hälfte der Konversation bestand vor allem aus zustimmenden Lauten.
»Gut, ich bin gleich da«, verabschiedete er sich schließlich. Er legte das Telefon weg und sah Oscar an. »Sieht so aus, als könnte ich diesem Thema nicht ausweichen. Mein Chef will, dass ich die Selbstmörder-Story übernehme.«
Oscar kaute auf der Unterlippe. »Sagst du mir Bescheid, falls es jemand ist, den wir kennen?«
Tom nickte und stand auf. Er räumte rasch seine Kaffeetasse weg und griff zu seiner Tasche. »Sehen wir uns heute Abend oder arbeitest du?«, fragte er.
»Lass uns heute Nachmittag telefonieren«, schlug Oscar vor und verabschiedete sich mit einem Kuss.
Nachdem die Wohnungstür ins Schloss gefallen war, stand Oscar noch eine Weile am Küchenfenster und starrte hinaus. Dieser Selbstmord würde das beschauliche Tübingen für einige Zeit in helle Aufregung versetzen. So schlimm wie letzten Sommer würde es natürlich nicht werden, aber trotzdem.
Oscar seufzte. Vor einem Jahr war sie von Berlin nach Tübingen gezogen, weil sie der Hektik der Großstadt hatte entfliehen wollen. Sie hatte gedacht, dass ihr die Lebensqualität in einer Kleinstadt viel besser bekommen würde. Das war im Großen und Ganzen auch zutreffend.
Doch dann hatte es im vergangenen Sommer eine Mordserie gegeben, die das ruhige Leben, das Oscar sich so wünschte, komplett unmöglich gemacht hatte. Nicht zuletzt deswegen, weil Oscar in diese Morde verstrickt worden war.
Das hatte dazu geführt, dass ihr Freund Tom, der als Journalist bei der Schwäbischen Allgemeinen arbeitete, von Oscar reichlich Exklusivmaterial für eine Artikelserie erhalten hatte. Dies hatte wiederum Toms Beförderung nach sich gezogen.
Das war der Grund dafür, dass Tom bei so einer großen Story wie einem aufsehenerregenden Selbstmord einen Anruf von seinem Chef erhielt. Dabei war Tom gerade einmal sechsundzwanzig Jahre alt und hatte erst vor knapp zwei Jahren sein Journalistikstudium beendet.
Oscar selbst steckte noch mitten im Studium. Sie studierte mit großer Leidenschaft Geschichte. Bis zum heutigen Vorlesungsbeginn hatte sie noch ein wenig Zeit, also blätterte sie flüchtig durch die Zeitung. Sie las keinen der Artikel ganz, überflog nur die Schlagzeilen.
Als sie schließlich zum Teil mit den Kleinanzeigen kam, wollte sie die Zeitung schon zusammenfalten und weglegen. Doch dann blieb ihr Blick an einer der Anzeigen hängen. Das Inserat war ein wenig größer als die meisten anderen Anzeigen und durch einen Rahmen hervorgehoben.
Selbstverteidigung für Frauen, stand da in fetten Lettern.
Oscar starrte auf die Anzeige, bis die Buchstaben fast vor ihren Augen verschwammen. Dann gab sie sich einen Ruck und riss das Inserat heraus. Sorgfältig faltete sie den Papierfetzen, sodass die Schrift der Anzeige nach innen lag.
Sie ging in den Vorraum der kleinen Wohnung, die sie sich seit etwas über fünf Monaten mit Tom teilte, und holte ihre Schultertasche. Mit einem kurzen Blick vergewisserte sie sich, dass sie alles eingepackt hatte, was sie für den Tag an der Uni benötigte.
Dann verstaute sie die gefaltete Zeitungsanzeige sorgfältig in einem Seitenfach.
Als sie in ihren dicken Dufflecoat schlüpfte, kehrten ihre Gedanken zu dem Selbstmörder zurück. Ob er wohl einen Abschiedsbrief hinterlassen hatte, in dem er sein Handeln, seine Verzweiflung erklärte?
Oder würden seine Familie und Freunde nie erfahren, was ihn zu dieser Tat getrieben hatte? Oscar mochte sich gar nicht vorstellen, wie furchtbar es wäre, wenn dieser Student ein Freund oder gar Verwandter von ihr wäre.
Guschtl kann es zum Glück nicht sein, dachte sie, der ist schon siebenundzwanzig.
Sie wickelte sich einen Wollschal um den Hals, schnappte ihre Tasche und ein Paar Handschuhe, verdrängte jeden Gedanken an den Selbstmörder und machte sich auf den Weg zur Uni.
Einer der Vorteile daran, dass sie nun mit Tom zusammenwohnte, war, dass Oscar zu Fuß zur Uni gehen konnte. Kein Warten an der Bushaltestelle im Französischen Viertel mehr, kein Ärgern, wenn der Bus zu spät kam, sie ihn knapp verpasste oder die Fahrt länger dauerte, weil so viel Verkehr war.
Als sie auf die schmale, kopfsteingepflasterte Gasse trat, erwartete sie nasskaltes Wetter. Oscar schlug den Mantelkragen hoch und beschleunigte ihre Schritte.

Mittwoch, 10. Januar 2018

Coming Soon: Flammenwesen - mein 2. Tübingen-Thriller


Am 17. Januar erscheint mein 2. Tübingen-Thriller Flammenwesen. Im Nachfolgeband von Flammenmund gibt es natürlich ein Wiedersehen mit Oscar und einigen ihrer Freunde ...



Nur noch eine Woche bis zum Veröffentlichungstermin. Um die Wartezeit zu verkürzen, hier schon einmal der Prolog:

Flammen zuckten vor ihm durch die Dunkelheit.
Er stolperte, streckte eine Hand aus, abwehrend.
Die Flammen tanzten, schienen ihn zu verhöhnen.
Er wollte die Augen schließen, doch sein Körper gehorchte ihm nicht mehr. Er blinzelte.
Die Flammen teilten sich und enthüllten ein Wesen, das sich direkt aus dem Schlund der Hölle manifestiert hatte.
Das Wesen riss das Maul auf, zeigte scharfe Fangzähne, von denen Geifer tropfte.
Die Flammen loderten grell auf.
Er keuchte, nahm seine ganze Willenskraft zusammen, drehte sich um und rannte los.
Er konnte den Asphalt unter seinen Füßen sehen, doch er schien kaum voranzukommen.
Hinter sich spürte er die Flammen, fühlte das Höllenmonster näher kommen. Immer näher.
Verzweifelt mobilisierte er all seine Kraftreserven. Sein Atem rasselte, seine Brust schmerzte. Sein Rücken brannte. Heißer Schweiß lief ihm über die Stirn in die Augen, machte ihn fast blind. Es kostete ihn schier unmenschliche Anstrengung, die Hand zu heben und damit über seine Augen zu wischen.
Hinter ihm ertönte ein aggressives Zischen, ein Geräusch, das nicht von dieser Welt war.
Er fühlte den heißen Atem der widerwärtigen Kreatur im Nacken. Er meinte, Schwefel zu riechen. Seine Lunge brannte vor Anstrengung. Lange würde er nicht mehr durchhalten.
Da sah er einen silbrigen Schimmer vor sich. Träge floss das dunkle Band hinter den Bäumen dahin, sanft beschienen vom Mondlicht.
Wasser! Wasser war das Einzige, was ihn vor dem Höllendämon, der ihm auf den Fersen war, retten konnte.
Er zerrte an seiner Jacke, seinem Hemd, geriet wieder ins Stolpern, fing sich jedoch schnell wieder. Streifte die Schuhe von den Füßen, lief barfuß weiter.
Er rannte schneller und stürzte sich ohne Zögern in den Fluss.
Das Wasser kühlte seinen Rücken, seinen Nacken, seine Stirn, seinen ganzen Körper.
Befreit riss er den Mund in einem stillen Schrei auf.
Die Strömung trug ihn sanft aber bestimmt fort von dem flammenden Dämon.
Für einen Moment breitete sich Erleichterung in ihm aus. Dann traf ihn die Kälte des Wassers bis ins Mark.
Er verlor das Bewusstsein.

Samstag, 30. Dezember 2017

Rezension und Buchverlosung: Chris Carter - Death Call




Ein neuer Fall für Robert Hunter, der es dieses Mal mit einem ganz besonders heimtückischen Serienmörder zu tun bekommt. Nachdem dieser seine Opfer in seine Gewalt bekommen hat, ruft er nämlich eine ihnen nahestehende Person an und spielt ein perfides Spiel mit ihnen. Er gibt ihnen die Möglichkeit, den Mord zu verhindern … Alles, was sie tun müssen: zwei harmlose Fragen korrekt beantworten.
Auch wenn ich finde, dass Chris Carter es mit seinen Cliffhangern übertreibt (fast jedes Kapitel endet mit einem), muss ich doch zugeben, dass man dadurch dieses Buch einfach nicht zur Seite legen kann. „Nur noch ein Kapitel“ geht immer … und noch eins …
Death Call ist also ein echter Pageturner, nur manchmal wünsche ich mir, Carter würde ein ganz klein wenig subtiler vorgehen, um seine Leser bei der Stange zu halten.
Ansonsten waren mir die Beschreibungen der verstümmelten Opfer ein wenig zu detailliert, aber da ließ sich schnell drüber weglesen.
Und das war's dann auch schon mit meinen Mini-Kritikpunkten (die man auch nur als Meckern auf ganz hohem Niveau ansehen kann).
Death Call ist geschickt aufgebaut und die Spannung entfaltet eine unglaubliche Sogwirkung, nicht nur wegen der bereits erwähnten Cliffhanger, sondern auch wegen der wechselnden Erzählperspektiven der durchweg glaubhaften und interessanten Charaktere.
Death Call verstärkt für mich Chris Carters Status als einer meiner Lieblingsautoren, von dem ich auch in Zukunft jedes Buch so schnell wie möglich nach Veröffentlichung lesen werde.


BUCHVERLOSUNG

Ich verlose ein Exemplar des Taschenbuches von Death Call. Alle, die sich ab heute (30. Dezember 2017) bis zum 15. Januar 2018 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Death Call“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT com]


Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 16. Januar 2018 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.