Newsletter-Anmeldung

Samstag, 1. August 2020

Rezension und Thrillerverlosung: Chris Carters Bluthölle


Bluthölle, der elfte Fall für Robert Hunter beginnt mit einem Taschendiebstahl. Das klingt harmlos, doch der Inhalt der gestohlenen Tasche hat es in sich. Die Diebin ist so schockiert, dass sie ihre Beute anonym den Behörden überlässt.

Zunächst müssen Hunter und Garcia feststellen, ob es sich vielleicht nur um das Produkt einer kranken Fantasie handelt, doch schnell wird klar, dass dem nicht so ist ... und die Jagd auf einen perfiden und skrupellosen Mörder, der mit unglaublicher Effizienz vorgeht, beginnt.

Wie immer zeichnet sich Written in Blood (so der Originaltitel) durch schnörkellose Sprache und kurze Kapitel aus. Der allwissende Erzähler mutet manchmal ein wenig ungewohnt an, steigert aber die Spannung noch. 

Ein weiteres Markenzeichen von Chris Carter ist, dass er viele seiner Kapitel mit einem Cliffhanger beendet (wobei es in The Caller noch viel auffallender war, dieses Mal geht er mit diesem Stilmittel sparsamer um), was das Buch natürlich zu einem absoluten Pageturner macht. Man denkt immer »nur noch dieses eine Kapitel«, dann endet das mal wieder mit einer Frage, die man unbedingt jetzt sofort beantwortet haben muss ... 

Diese Sogwirkung führte auch dazu, dass ich meine Lektüre heute früh um vier Uhr beendet habe. Ich musste einfach wissen, wie es ausgeht.

Ich habe nicht wirklich etwas an Written in Blood auszusetzen, nur im Showdown hat mich ein winziges bisschen gestört, dass sich Hunter und der Mörder ein wenig im Kreis gedreht haben, da gab es einige kleinere Wiederholungen, die mich leicht genervt haben. 

Außerdem kam dann die Backstory des Mörders mehr oder weniger auf einen Rutsch, da hätte ich mir gewünscht, dass das ein bisschen besser auf das gesamte Buch verteilt worden wäre. So hat es aus dem Showdown einfach zu sehr das Tempo herausgenommen.
Aber wenn ich mich darüber wirklich beschweren würde, wäre das Meckern auf ganz hohem Niveau.

Die deutsche Übersetzung erschien fast zeitgleich zum englischen Original, daher verlose ich ein Taschenbuch von Bluthölle. Alle, die sich ab heute (01. August 2020) bis zum 16. August 2020 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Bluthölle“ an [poriomaniacs AT 2die4 DOT com]


Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 17. August 2020 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit maximal 1x im Monat) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und Ähnliches informiert. Automatisch erhält auch jeder, der sich neu einträgt, meinen Kurzthriller Abblende als eBook. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet. Meine Datenschutzbestimmungen findet ihr hier https://deniseyokoberndt.blogspot.de/p/bio.html

Samstag, 11. Juli 2020

Making of ... Abbild - Schreiben



Meine Bücher schreibe ich in einem Programm namens Scrivener. Im Video am Ende dieser Seite, zeige ich euch mein Tablet mit dem fertigen Manuskript von Abbild.
Auf der linken Seite sind die einzelnen Szenen, farbig markiert nach Erzählperspektive: blau für meine Protagonistin Amber, rot für den Mörder und die nicht farbig markierten sind die Szenen aus der Sicht von Danny.
Normalerweise schreibe ich meine Bücher in der richtigen Reihenfolge, von der ersten bis zur letzten Szene und springe höchstens einmal, wenn ich bei einer Szene absolut nicht weiterkomme zur nächsten.
Das habe ich bei Abbild anders gemacht: Ich habe zuerst alle Szenen aus der Perspektive des Mörders geschrieben, die dann in eine Reihenfolge gebracht, die mir gefiel, und dann erst die Szenen aus Ambers und Dannys Blickwinkel quasi dazwischengeschrieben.
Das hat so gut funktioniert, dass ich selbst erstaunt war.
Abbild habe ich fast ausschließlich am Computer geschrieben, sonst schreibe ich auch oft von Hand, wenn ich unterwegs bin oder wenn ich grad eine Weile lang absolut keinen Bildschirm mehr sehen will.
Dazu habe ich für jedes Buch ein Notizbuch, aber das für Abbild ist längst noch nicht voll und überwiegend sind da auch Notizen zur Continuity drin, also Namen von Nebenpersonen, die genaue Schreibweise der Schauplätze, damit ich immer weiß, war das jetzt St. Dunstan oder St. Dunstan’s.
Als die Erstfassung von Abbild fertig war, habe ich das Ganze ausgedruckt, in ein paar Tagen komplett durchgelesen und dabei bestimmte Stellen farbig markiert und natürlich auch Änderungen von Hand auf den Ausdruck geschrieben.
Dann habe ich alle Änderungen eingearbeitet und Abbild ging an meine ersten Testleser.



Making of ... Abbild - Recherchen



Zur Vorbereitung auf Abbild habe ich einige Bücher über Kunst gelesen. Zum Beispiel "Young British Art", "33 Artists in 3 Acts" und natürlich einiges über die Präraffaeliten.
Zusätzlich verbrachte ich natürlich viel Zeit in London mit der Suche nach Schauplätzen. Eine Freundin, die geduldig mit mir diverse Gärten besuchte, weil ich ausbaldowern wollte, wo man am besten Leichen drapieren könnte, wollte dann gleich, dass ich eine Person im Buch nach ihr benenne. Habe ich natürlich getan!
Einige Szenen habe ich sogar vor Ort geschrieben, nämlich im Regent’s Park auf einer Parkbank sitzend, bei Waterstones Piccadilly - da saß ich auf dem Sofa, das im Buch erwähnt wird - und natürlich auch in der Tate Modern, wo ich mir erst alles ganz genau ansah und mich dann ins Café setzte und so lange schrieb, bis es dunkel war. Was meinen eigentlich für den Tag geplanten Bootstrip von der Tate Modern zur Tate Britain ins Wasser fallen ließ.
Außerdem war ich in Leighton House, dem früheren Wohnsitz des viktorianischen Malers Sir Frederic Leighton, wo ich unerwartete Inspirationen fand, sodass Leighton House auch zu einem Schauplatz in Abbild wurde ... was vorher nicht geplant war!

Mehr Einzelheiten zu meinen Recherchen im Video:





Donnerstag, 2. Juli 2020

Thrillerverlosung Gnadenengel und Umfrage


Gnadenengel, der zweite Band meiner London-Thriller-Reihe, ist gerade erschienen, am dritten Band schreibe ich im Moment und gleichzeitig sammle ich auch schon Ideen für Band vier.

Natürlich habe ich schon einiges an Notizen, aber ich würde gerne auch von euch wissen, ob es Orte in London gibt, die ihr gerne einmal als Schauplatz in einem meiner Thriller wiederfinden würdet?

Wart ihr schon in London und habt einen oder mehrere spezielle Lieblingsorte? Ganz egal, ob es sich um ein Pub, einen Club, eine Sehenswürdigkeit, einen Park, einen Straßenmarkt oder ein ganzes Stadtteil handelt, immer her mit euren Anregungen.

Und falls ihr London noch nicht besucht habt, wie würden euch die folgenden Vorschläge gefallen:

Würdet ihr gerne eine Szene lesen, die an Bord des schwimmenden Buchladens Word on the Water spielt?
Möchtet ihr einen der Lesesäle in der British Library besuchen?
Soll ich euch an einem Samstag auf den Broadway Market mitnehmen?

Word on the Water

Bitte sendet mir alle eure Ideen und Wünsche per E-Mail: poriomaniacs AT 2die4 DOT com.

Unter allen, die mitmachen, verlose ich ein Taschenbuch von Gnadenengel (auf Wunsch signiert und mit Widmung).

Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 9. Juli 2020 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel verwendet. Meine Datenschutzbestimmungen findet ihr hier https://deniseyokoberndt.blogspot.de/p/bio.html

Donnerstag, 21. Mai 2020

Thrillerverlosung: Die Frequenz des Todes: Auris von Vincent Kliesch nach einer Idee von Sebastian Fitzek


Der neue Fall des forensischen Phonetikers Matthias Hegel, den er gemeinsam mit Jula Ansorge, einer Podcasterin, zu lösen versucht, beginnt dramatisch: Der Notruf einer Frau, deren Baby verschwunden ist, bricht ab, bevor die Frau ihren Namen oder Aufenthaltsort verraten kann. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Ich verlose nach Wahl des Gewinners ein Exemplar des Taschenbuchs oder des eBooks von Die Frequenz des Todes: Auris von Vincent Kliesch nach einer Idee von Sebastian Fitzek. Alle, die sich ab heute (21. Mai 2020) bis zum 07. Juni 2020 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Jeder der sich anmeldet, erhält zudem automatisch gratis meinen Kurzthriller Abblende. 

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Auris 2“ an [poriomaniacs AT 2die4 DOT com]

Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 08. Juni 2020 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post bzw. digital versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit ca. 6 Mal pro Jahr) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und Ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet. Meine Datenschutzbestimmungen findet ihr hier https://deniseyokoberndt.blogspot.de/p/bio.html

Making of ... Abbild - Idee & Inspiration


Mein erster London-Thriller Abbild ist am 1. Apri 2020 erschienen, die erste Idee zu diesem Buch hatte ich jedoch schon 2008.

Dass ich das noch so genau weiß, liegt daran, dass ich den Originalzettel, auf dem ich die ursprüngliche Idee notiert habe, immer noch habe.

Dieser Zettel mit der Idee lag lange rum, wurde aber nicht vergessen. Als ich im August 2011 nach Kanada flog, verbrachte ich einen Teil des langen Fluges damit, in einem kleinen Notizbuch Ideen zu sammeln. Von diesen Ideen schaffte es aber tatsächlich kaum etwas ins fertige Buch.

Damals wollte ich auch noch einen männlichen Protagonisten mit weiblichem Sidekick, das habe ich dann umgedreht. 

Was ewig gedauert hat, war, die für Abbild so wichtigen Gemälde zu finden. Meine erste Idee war, Gemälde aus der Londoner National Gallery zu nehmen, da verbrachte ich sogar mal einen kompletten Tag und schrieb mir die Titel sämtlicher Gemälde auf, die in Frage kommen könnten. Aber so wirklich toll fand ich das nicht.

Dann dachte ich darüber nach, ob ich nur Gemälde des Malers Caravaggio nehmen sollte, auch damit wurde ich nicht wirklich warm.

Jahre später kam ich auf die Idee mit den präraffaelitischen bzw. viktorianischen Gemälden und das funktionierte dann für mich. Als ich erst einmal acht Bilder zur Auswahl ausgesucht hatte, konnte ich endlich die Story richtig planen und natürlich boten die Gemälde selbst auch reichlich Inspiration …

Mehr zu meinen Recherchen im nächsten Blogbeitrag.

Begleitend zu diesem Blogpost gibt es auch ein Video auf YouTube, das erste einer vierteiligen Playlist zum Making of von Abbild. Die weiteren Videos werden jeweils donnerstags veröffentlicht.


Montag, 6. April 2020

Thriller-Verlosung: Abbild


Am 1. April erschien mein London-Thriller Abbild und die Veröffentlichung möchte ich mit einer Verlosung feiern.

Leider hat DHL das Paket mit meinen Autorenexemplaren verschlampt, darum seht ihr auf dem Foto als Platzhalter nur einen Buch-Flyer. Das Taschenbuch ist dann doch ein klein wenig größer.

Der Hauptpreis besteht aus einem Taschenbuchexemplar von Abbild sowie London-Goodies, zwei weitere Gewinner dürfen sich über je ein Taschenbuch von Abbild freuen.

Zum Mitmachen müsstet ihr euch zu meinem Newsletter anmelden und folgende Frage beantworten: 

Wo wird »Flaming June« gefunden?

a) Hyde Park b) Regent’s Park c) Kensington Palace Gardens d) Victoria Embankment Gardens

(Ein »Blick ins Buch« hilft euch hier weiter: bit.ly/Abbild1)

Mitmachen könnt ihr bis zum 19. April (Mitternacht), ausgelost wird dann am 20. April.

Zur Newsletter-Anmeldung geht es hier: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit der richtigen Lösung und dem Betreff „Verlosung: Abbild“ an [poriomaniacs AT 2die4 DOT com]

Das Kleingedruckte:
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Die Gewinner werden am 20. April 2020 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Die Gewinne werden nach Mitteilung der Adresse der Gewinner per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit ca. 6 Mal pro Jahr) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und Ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet. Meine Datenschutzbestimmungen findet ihr hier https://deniseyokoberndt.blogspot.de/p/bio.html