Newsletter-Anmeldung

Posts mit dem Label schreiben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label schreiben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 31. August 2020

Making of ... Gnadenengel - Idee & Inspiration


 

Ich weiß zwar nicht mehr, WANN ich die Idee für Gnadenengel hatte, aber ich erinnere mich noch ganz genau daran, WIE ich die Idee hatte. Ich habe einer Freundin die Kirche Notre Dame de France in London gezeigt. Die Freundin ist Londonerin, wusste aber nicht einmal, dass es dort, in dieser kleinen Seitenstraße des Leicester Square, überhaupt eine Kirche gibt. Ich kannte die auch nur, weil es darin Wandgemälde von Jean Cocteau gibt.

Als wir die Kirche betraten, dachte ich, die sind aber alle fromm hier, weil ungefähr ein Dutzend Leute mit gesenktem Kopf in den Kirchenbänken saßen.

Erst später, nachdem wir uns die Wandgemälde angeschaut hatte und ich mich umdrehte, und diese vermeintlich so frommen Leute von vorne sah, bemerkte ich, dass die gar nicht beteten, sondern schliefen.

Es dauerte nicht lange, bis ich die Idee hatte »Was wenn einer von denen gar nicht schläft, sondern tot ist?«

Und aus dieser Frage entwickelte sich dann alles weitere ... bis hin zu dem über 400 Seiten langen Buch.




Freitag, 1. Juli 2016

Tübingen: Letzte Recherchen für Flammenmund

Zu Beginn dieser Woche verbrachte ich drei wunderschöne aber anstrengende Tage in Tübingen, um ein paar letzte Einzelheiten für meinen fast fertigen Thriller Flammenmund zu recherchieren.

Dabei ging es vor allem darum, einige der Schauplätze zu besuchen. Mir war bereits vorher klar, dass ich mir dichterische Freiheiten herausnehmen müsste, aber das wollte ich ganz genau wissen.

Natürlich war meine Kamera dabei, weil ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte (oder in diesem Fall: hastig hingekritzelte Notizen).

Einige meiner Fotos habe ich mittlerweile bei Pinterest hochgeladen.

Jetzt brauche ich noch ein paar Tage, um mein Manuskript zu ergänzen, dann geht Flammenmund ins Lektorat.

Das Cover ist bereits in Arbeit und ich konnte mich vor großartigen Entwürfen kaum retten! Bis kommenden Montag habe ich noch eine Umfrage mit meinen Favoriten laufen. Falls ihr abstimmen möchtet, welches Cover euch ganz persönlich am besten gefällt, könnt ihr dies noch bis Montag Abend hier tun.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Inspiration - Wer suchet, der findet

Es gibt ein Zitat von Benjamin Franklin, das lautet »Schreibe Dinge, die sich zu lesen lohnen, oder tu Dinge, über die es sich zu schreiben lohnt.«

Das könnte man auch so interpretieren, dass man interessante Dinge tun sollte, die dann als Inspiration für das Schreiben dienen. Das ist jedenfalls meine ganz persönliche Auffassung.

Also achte ich darauf, dass ich mich regelmäßig weg vom Schreibtisch bewege und meinen Kopf gründlich durchlüfte. Das kann »im Kleinen« geschehen, dann mache ich nur einen Spaziergang im nächstgelegenen Park oder setzte mich in ein Straßencafé und beobachte eine Weile die Leute.

So oft wie möglich gehe ich auch in Ausstellungen, ins Theater und in Konzerte. Dabei geht es mir nicht so sehr darum, etwas zu erfahren oder zu lernen, das ich unmittelbar in mein aktuelles Schreibprojekt einarbeite, sondern darum, ganz generell meinen Horizont zu erweitern.

Und wer weiß, vielleicht schreibe ich ja eines Tages einen Protagonisten, der sich für Mode interessiert oder in diesem Bereich arbeitet - und schon hat sich der Besuch der Jean Paul Gaultier-Ausstellung bezahlt gemacht.

Außerdem geht es mir auch oft so, dass die Veranstaltung, die ich besuche, so mitreißend in ihrer Kreativität ist, dass ich anschließend so beschwingt bin, dass ich sofort selbst kreativ tätig werden will.

So ging es mir zum Beispiel vor ein paar Wochen, nachdem ich im Londoner Park Theatre ein neues Musical mit dem Titel The Buskers Opera gesehen hatte. Die Themen des Stückes haben rein gar nichts mit dem zu tun, was ich zurzeit schreibe (und ich werde höchstwahrscheinlich auch nie etwas schreiben, was in diese Richtung geht). Auch werde ich keinen meiner aktuellen oder zukünftigen Protagonisten in einem meiner Bücher in dieses Musical gehen oder daraus zitieren lassen oder ähnliches.

Aber die Songs, die cleveren gereimten Dialoge und ganz generell der Witz und die Intelligenz von The Buskers Opera sind so umwerfend und so mitreißend, dass ich nach dem Besuch jeder Vorstellung (ja, ich war schon in mehreren Vorstellungen und habe noch ein paar weitere Tickets gebucht) total inspiriert bin und selbst auch etwas Kreatives erschaffen will.

Das wird dann bei mir zwar kein Song (und nein, meine Dialoge werde ich nie in Reimform verfassen, dazu fehlt mir wirklich jegliches Talent) und auch kein Theaterstück, sondern die nächste Szene oder das nächste Kapitel in meinem aktuellen Roman. 

Und auch wenn ich mich sicherlich nie direkt auf The Buskers Opera beziehen werde, so hat sie mir doch eine neue Perspektive auf gewisse Dinge eröffnet, und wer weiß: Vielleicht macht sich das eines Tages auch in einem meiner Bücher bemerkbar.



The Buskers Opera läuft noch bis zum 04. Juni 2016 im Park Theatre in Finsbury Park, London. Wer sich in diesem Zeitraum in der Nähe befindet: Unbedingt reingehen!

Weitere Infos auf der Website des Theaters: 
https://www.parktheatre.co.uk/whats-on/the-buskers-opera
oder auf Twitter: @TheBuskersOpera

Donnerstag, 5. Mai 2016

Mein Schreibmonat April


Nachdem ich im März komplett aus dem Takt geraten war, war ich im April wieder gut dabei.

Anfang März war ich ja knapp eine Woche in New York und trotz guter Vorsätze war es mir dort einfach nicht möglich, jeden Tag zu schreiben. Nicht einmal ein bisschen. Natürlich machte ich mir zahlreiche Notizen, z. B. für einige Posts in meiner Blog-Reihe »Lieblingsbuchläden«, aber das zählt für mich nicht.

Als ich dann nach Hause kam, war erst einmal Jet Lag der übelsten Sorte angesagt, sodass sich die dicken, fetten Nullen in meiner Schreibstatistik häuften.

Gegen Ende des Monats riss ich mich dann endlich wieder zusammen und seitdem habe ich wieder jeden Tag geschrieben, sodass ich den Anblick meiner April-Statistik mehr als erfreulich finde.

Geplant hatte ich durchschnittlich 500 Wörter pro Tag, das Ziel für den Monat insgesamt waren also 15.000 Wörter. Die hatte ich bereits einige Tage vor Monatsende erreicht. 17.222 Wörter waren dann mein Endstand.

Jetzt heißt es natürlich dranbleiben, damit die Mai-Zahlen ähnlich gut aussehen!

PS: Der wunderbare Schreibkalender stammt von Marie Graßhoff und kann hier heruntergeladen werden: http://www.marie-grasshoff.de/search/label/Material

Montag, 8. Februar 2016

Unaufgeforderte Montagsfrage


Schon wieder Montag … Und Montag gibt’s ja bekanntlich die Montagsantwort. Antwort auf die Montagsfrage von Buchfresserchen, die da heute lautet:

Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?

Ich schreibe ja nicht so viele Rezensionen, weil mir einfach die Zeit dazu fehlt. Das war auch der Grund, dass ich mein Netgalley-Account mehr oder weniger aufgegeben (wenn auch noch nicht endgültig gelöscht) habe. Da habe ich früher öfter Rezensionsexemplare angefragt, allerdings auch nie in Massen, sondern in Maßen. Mehr als ein halbes Dutzend Bücher pro Jahr hatte ich sicher nie.

Auf Netgalley habe ich aber immerhin einige neue Autoren für mich entdeckt und u. a. auch ein Rezi-Exemplar eines der Bücher von Lee Goldberg und Janet Evanovich erhalten. 

Unaufgefordert zugeschickt wurde mir zum Glück noch nie was, das finde ich schlicht unmöglich, das geht gar nicht! Was auch gar nicht geht, sind offensichtliche Massenmails ohne persönliche Anrede oder Bezug zum Blog.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Mein Schreibmonat: Januar

Im Januar habe ich nicht nur mein Ziel, jeden Tag entweder zu schreiben oder zu überarbeiten, erreicht, ich habe es sogar sehr hübsch dokumentiert.

Anfang des Jahres fand ich nämlich auf der Website von Marie Graßhoff ein wunderbares Excel-Sheet, in das man seine Wordcounts eintragen kann. Besonders gut gefällt mir der Graph, der ähnlich wie bei NaNoWriMo genau den Fortschritt anzeigt.

Da ich wusste, dass ich im Januar viel mit Überarbeiten beschäftigt sein würde, hatte ich mein Tagesziel eher niedrig mit 500 Wörtern angesetzt. Aber »nur« 500 Wörter pro Tag ergeben dann halt am Ende 15.500 Wörter, was sich doch sehen lassen kann. 

Sehr schön ist auch, dass sich in einem kleinen Feld, das einem erst »Good luck!« wünscht, der Text bei Erreichen des Monatsziels in »Winner« ändert. Das ist wie ein monatlicher Mini-NaNoWriMo.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den Februar und die Wordcounts, die ich dann in meine lila Schreibtabelle eintragen darf.

Vielen Dank an Marie für die Zurverfügungstellung ihres Schreibkalenders, den man sich hier herunterladen kann: Schreibkalender 2016

Donnerstag, 7. Januar 2016

Arbeitsplatz - aufgeräumt!

Mein Schreibtisch sah mal wieder aus wie ein Schlachtfeld. Ich weiß auch nicht, wie ich es schaffe, ihn regelmäßig mit allem möglichen (und unmöglichen) Kram zu überziehen, den ich angeblich ganz dringend zum Schreiben brauche. Oder zumindest »zur Inspiration«.

Dann stand da noch mein Raumspray rum, die Anzahl der Stifte, Post-it-Blöcke (Kann es sein, dass ich viel zu gerne Post-it-Blöcke in allen möglichen Farben, Formen und Ausstattungen kaufe?) und Karteikarten ging ins schier Unermessliche und sogar ein Reisesouvenir (ein kleiner Krebs, den ich vor ein paar Jahren in Spanien am Strand fand) lag rum.

Heute Abend war es mal wieder so weit: Ich konnte den Wust einfach nicht mehr sehen und machte mich ans Aufräumen!

Hier ist das Ergebnis - das musste ich einfach fotografisch dokumentieren:



Und die Post-it-Sammlung will ich Euch jetzt auch nicht vorenthalten:


Montag, 1. Dezember 2014

NaNoWriMo 2014 - Fazit

Gestern habe ich endlich meine 50.164 Wörter für den diesjährigen NaNoWriMo validieren können. War ganz schön anstrengend dieses Jahr: Nicht nur, weil ich so viele andere Verpflichtungen hatte, dass ich an einigen Tagen wirklich gar nicht zum Schreiben kam, sondern auch weil ich dieses Jahr nicht an einem Projekt geschrieben habe (nur für den NaNo etwas Neues anzufangen, machte einfach keinen Sinn), sondern als NaNo-Rebell unterwegs war und an mehreren WiPs arbeitete.

Und dass ich mich überhaupt erst am Abend des 3. November dazu entschlossen habe, überhaupt mitzumachen, half natürlich auch nicht gerade.

Aber jetzt ist es vollbracht und ich bin auch mit dem Fortschritt, den ich im November gemacht habe, sehr zufrieden: Die Kurzgeschichte ist fertig, das Drehbuch auch, bei der Romanfassung des Drehbuchs bin ich weiter gekommen als gedacht. Nur bei meinem Sachbuch habe ich das Ziel, das ich mir eigentlich gesteckt hatte, nicht erreicht. Das lag aber einfach daran, dass die Recherchen so zeitaufwändig sind - ich habe dann lieber am Roman weitergeschrieben, das ging halt einfach schneller.

Sonntag, 30. November 2014

NaNoWriMo 2014 - vorletztes Update


Der letzte Tag des diesjährigen National Novel Writing Month ist bereits angebrochen und nachdem ich ja den ganzen Monat im Rückstand war, bin ich dies noch immer.

Aber mir fehlen nur noch 2.039 Wörter und die schaff ich morgen ... garantiert ...

Außerdem wird morgen gleichzeitig der ganz große Tag sein, an dem ich endlich ein Projekt beende, an dem ich seit Jahren werkle. Natürlich immer wieder mit sehr großen Pausen, da ich mich total verrannt hatte. Aber morgen wird der Tag sein, an dem ich endlich FADE OUT tippen darf.

Aktueller Wordcount: 47.961 Wörter

Dienstag, 25. November 2014

NaNoWriMo 2014 - Update # 4



Da fährt man mal ein paar Tage weg, geht zum Zahnarzt und schwupps … ist man über 7.000 Wörter im Rückstand!

Mittlerweile hab ich zwar aufgeholt, bin aber immer noch fast 4.300 Wörter hinterher, muss mich also ranhalten!

Gestern (am 24.11.) drei Word Wars à 15 Minuten mitgemacht und dabei immerhin fast 1.400 Wörter geschafft. Dabei musste ich allerdings feststellen, dass sich ein Drehbuch nicht gerade zum Schnellschreiben eignet, weil man halt trotzdem auf die Formatierung achtet und auch wenn das so schnell und problemlos geht wie in Scrivener, kommt man trotzdem nicht so richtig in Schreibfluss.

Heute konzentrier ich mich auf die Romanfassung, da kann ich schneller mehr Wörter schreiben.


Aktueller Wordcount (am 24.11. abends): 35.858 Wörter

Sonntag, 16. November 2014

NaNoWriMo Update # 3


Im Moment fühle ich mich, als ginge es „einen Schritt vor, zwei Schritte zurück“. Auf jeden Tag, an dem ich einen guten Wordcount zustande bringe, folgt ein Tag, an dem ich nicht einmal das Soll von 1.667 Wörtern erfüllen kann.

Aber immerhin habe ich den zweiten Akt meines Drehbuchs fertig! Allerdings bin ich jetzt auf der Suche nach meinen Notizen für Akt drei - die sind irgendwie verschütt gegangen (zumindest ein Teil davon).
Bei meinem Sachbuch habe ich auch schon so gute Fortschritte gemacht, dass ich mein ursprüngliches Ziel, bis zum 30. November auf insgesamt 20K zu kommen, jetzt auf 25K angehoben habe - mal sehen, ob das klappt.

Leider gar nicht voran geht es mit meiner geplanten Kurzgeschichte - aber dass es mir schwerfällt, mich kurz zu fassen, ist ja nichts Neues!

Aktueller Wordcount: 18.945 Wörter (nach 14 Tagen)

Freitag, 7. November 2014

NaNoWriMo Update 2



Heute den Prolog und einen Teil von Kapitel 1 der Romanfassung von Flammenmund geschrieben. Macht verdammt viel Spaß, dass ich jetzt nicht mehr an Wörtern „sparen“ muss. In der Drehbuchfassung musste ich mich ja immer schön kurz und prägnant ausdrücken und auf das absolut Wesentliche beschränken. Auch schön, dass ich jetzt auch die Gedanken und Gefühle meiner Charaktere ausführlich beschreiben darf.

Ansonsten arbeitete ich heute auch an meinem Sachbuch, da kamen allerdings kaum neue Worte zusammen, da ich vor allem recherchierte und Fakten checkte (auweia, genau dafür ist der NaNo ja eigentlich gar nicht da!).

Insgesamt ging heute endlich ein bisschen was vorwärts mit meinem Wordcount, was die letzten Tage (nicht nur dank des Spätstarts am 3.11.) leider nicht der Fall war. Gut, dass ich mich von meiner Idee, erst das Drehbuch komplett fertig zu schreiben verabschiedet habe – da kamen nämlich pro Tag einfach nicht genug Wörter zusammen!


Aktueller Wordcount: 6.188

Dienstag, 4. November 2014

NaNoWriMo 2014 - 1. Post

Gestern entschloss ich mich, dieses Jahr doch wieder beim NaNoWriMo mitzumachen.

Da es aber gerade gar keinen Sinn macht, ein ganz neues Romanprojekt zu beginnen, habe ich mich für 2014 den NaNoRebels angeschlossen. Das heißt, ich werde keinen Roman schreiben, sondern an diversen Projekten arbeiten und dabei insgesamt 50.000 Wörter schreiben.

Unter anderem werde ich an meinem Drehbuch weiterschreiben und mit der Romanfassung desselben beginnen, die Arbeit an meinem Sachbuch mal wieder ein wenig mehr forcieren und dann hatte ich da noch eine Idee für eine Kurzgeschichte ...

Sollte also hinhauen mit den 50K! Auch wenn ich im Moment wegen des Spätstarts noch hinterherhinke.

Aktueller Wordcount: 2.185

Montag, 3. November 2014

Aufgeschobene Montagsfragen mit Überarbeitung



Schon wieder Zeit für die Montagsfragen. Heute kam von Schreibwahnsinn die Frage:

Worauf achtest du beim Überarbeiten?

Zuerst darauf, ob inhaltlich alles stimmig ist (also keine abgrundtiefen Plot-Löcher etc.) und ob der „Rhythmus“ stimmt. Dann natürlich auf die „technische Seite“: Rechtschreibung, Grammatik, Formatierung. Und auch ganz wichtig: Abwechslungsreiche Wortwahl!

Die heutige Frage von Libromanie lautet:

Habt ihr euch schon mal vor einem Buch gedrückt, obwohl ihr es eigentlich lesen wolltet?

Ich lasse große, dicke Bücher oft ziemlich lange liegen, bevor ich mich endlich ranmache. Until I Find You von John Irving stand ziemlich lange ungelesen im Regal, einfach weil ich nicht wusste, wie ich diesen Backstein von einem Buch halten soll. Im Endeffekt las ich dann jeden Tag ein bis zwei Kapitel am Schreibtisch sitzend …

Zurzeit drücke ich mich vor Ulysses - mit der Ausrede, dass ich dafür einfach keine Zeit hätte …





Montag, 27. Oktober 2014

Geliehene Montagsfrage



Heute gab es (zumindest bis jetzt noch) keine Montagsfrage von Schreibwahnsinn, aber Libromanie wollte wissen:

Habt ihr euch schon mal den Namen einer Romanfigur geliehen?

Nein. Das einzige Haustier, das ich je hatte, hatte ich nach einer Figur aus einer TV-Serie benannt.

Und für meine eigenen Figuren durchforste ich gerne Listen mit den beliebtesten Namen eines bestimmten Jahrgangs, um zu sehen, welche Namen zum ungefähren Zeitpunkt der fiktiven Geburt meines Charakters „in“ waren. Dabei werde ich meistens fündig …



Mittwoch, 22. Oktober 2014

Montagsfragen mit Filmtipps und Chemie



Mit leichter Verspätung, da ich Montag wegen der Ian Rankin-Lesung keine Zeit hatte:

Schreibwahnsinn wollte diese Woche wissen:

Wie sorgst du für die richtige Chemie zwischen deinen Charakteren?

Mal so, mal so. Außerdem: Ob die Chemie zwischen meinen Charakteren stimmt, muss ja letztendlich der Leser entscheiden. Und auch da gilt natürlich: Mal so, mal so. Denn schließlich lesen nie zwei Personen dasselbe Buch und gerade bei „Chemie“ ist der Interpretationsspielraum groß.

Und Libromanie war auf der Suche nach Filmtipps:

Welche Romanverfilmungen haben dir in letzter Zeit besonders gut gefallen?

Was habe ich denn in letzter Zeit überhaupt an Romanverfilmungen gesehen … Mal überlegen. Als letztes war ich im Kino und habe mir Gone Girl angesehen. Das Buch gefiel mir sehr gut (ja, auch das ungewöhnliche Ende), aber als Film funktionierte das für mich gar nicht. Dazu kam dann noch die Überlänge. Also hier keine Empfehlung …

A Most Wanted Man (nach John Le Carré) gefiel mir hingegen sehr gut. Es dauerte zwar ein wenig, bis ich reinkam, aber sobald ich erst mal gecheckt hatte, worum’s geht, gefiel mir der Film immer besser. Dabei hab ich’s normalerweise mit Spionage nicht so.






Montag, 13. Oktober 2014

Montagsfragen mit Ideen und E-Reader



Die heutigen Montagsfragen sind für mich extrem leicht zu beantworten.

Zuerst die von Schreibwahnsinn:

Wann und wo kommen dir die besten Ideen?

Wenn ich das so genau bestimmen könnte, würde ich mich immer zu ebendieser Zeit an ebendiesem Ort aufhalten! Aber die Ideen machen, was sie wollen …

Und Libromanies Frage ist sogar noch leichter:

Habt ihr einen eReader und wenn ja, welchen?

Ich habe einen ganz schlichten Kindle, das Basis-Modell quasi, und dann noch einen Kindle Fire, falls ich nur für ein paar Tage wegfahre, es sich also nicht lohnt, den Laptop mitzuschleppen, ich aber trotzdem meine E-Mails lesen will.

Oben im Bild neben meinem Kindle übrigens die Hülle meines Kindle Fire - mit Sneak Peek auf das neue Cover. Auch wenn Capital Porios noch nicht erschienen ist, meine maßgeschneiderte Kindle-Hülle hab ich schon!



Montag, 6. Oktober 2014

Montagsfrage mit Hörbüchern und besonderen Merkmalen


Schreibwahnsinns heutige Montagsfrage lautet:

Zieht sich ein gemeinsames Merkmal durch deine Texte?

Hmmm … keine Ahnung. Selber lesen und rausfinden!

In meinen bisherigen drei Romanen (und im demnächst erscheinenden 4.) sind natürlich die Protagonistinnen immer die gleichen und es geht immer um Crime & Rock.

Aber ansonsten … ist mir selbst zumindest bis jetzt noch nichts aufgefallen. Keine wiederkehrenden Themen, Motive, etc.

Und Libromanie interessiert sich für Hörbücher:

Wer ist euer liebster Hörbuchsprecher?

Ich mag keine Hörbücher. Aber ich mag Stephen Fry und der hat die englischen Harry-Potter-Hörbücher eingesprochen. Deswegen besitze ich da diese hübsche Box, die ich mal in London in einem Buchladen am Flughafen entdeckt habe (Foto siehe oben) …






Montag, 29. September 2014

Überarbeitete Montagsfragen mit Souvenirwert


Heute muss ich mich kurz fassen - Arbeitsüberlastung (mal wieder) und Reisevorbereitungen, da bleibt leider nicht viel Zeit für die Montagsfragen von Schreibwahnsinn und Libromanie.

Wie viele Überarbeitungsgänge brauchst du, bis ein Text fertig ist?

Das habe ich noch nie gezählt … Also, Zeit wird’s: Falls der Text noch "Recherchelöcher" hat, werden diese in einer ersten Überarbeitung gefüllt (1).

Anschließend lasse ich den Text eine Weile liegen, um meine Betriebsblindheit so weit wie möglich zu eliminieren. Dann lese ich das Manuskript komplett durch (ganz altmodisch auf Papier mit buntem Stift in der Hand) und ändere alles, was mir direkt auffällt - unlogische, schlampige, langweilige Stellen umschreiben oder streichen, Rechtschreibfehler und Wortwiederholungen ausbessern (2).

Dann geht der Text an meine Betaleser. Sobald die fertig sind, schaue ich mir alle Anmerkungen an und arbeite diese entsprechend ein (3).

Anschließend geht's ins Lektorat. Wenn mein Text wiederkommt, wiederhole ich (3), damit wären wir also bei (4).

Also drei Durchgänge sind's auf jeden Fall, die Recherchen braucht's nicht immer. Aber meistens lese ich den Text zwischen Fertigstellung und Lektorat öfter, z. B. auch auf dem Kindle (um einen anderen Blickwinkel zu bekommen) oder laut (um zu hören, ob das Ganze "fließt").

Was haltet ihr von Merchandise-Artikeln zu Büchern?

Ich glaub, so was hab ich nicht … Und ist nicht auch das meiste bücherbezogene Merchandising eher auf die jeweilige Verfilmung gerichtet? Gibt's z. B. Harry Potter-Merchandise, das nicht von WB kommt?

Allerdings besitze ich eine "Gretchen"-Strumpfhose! Erworben in Weimar und bedruckt mit einem kleinen Auszug aus Goethes Faust - zählt das als Literatur-Merchandising?

Und ein Romeo & Julia-T-Shirt aus Stratford-upon-Avon habe ich auch! Wer hätte das gedacht? Zwei Minuten über die Montagsfrage nachgedacht und schon stelle ich mich als Literatur-Merchandising-Junkie heraus …


Montag, 22. September 2014

Montagsfragen mit täglichem Pensum und Markenbewusstsein





Am heutigen späten Montagabend gibt's wieder Antworten auf die Montagsfragen von Schreibwahnsinn und Libromanie.

Schreibst du täglich?

Ich versuche es zumindest. Manchmal scheitere ich kläglich, aber meistens klappt das ganz gut.

Es kommt ganz darauf an, woran ich gerade arbeite und was sonst so anliegt. Im Moment überarbeite ich Capital Porios, da kommen natürlich kaum wirklich neue Wörter zustande.

Ansonsten hat mein Drehbuchkurs gerade Pause bis zum 8. Oktober und da ich mit extrem viel Arbeit eingedeckt bin, ruht dieses Projekt gerade. Dabei wollte ich ja eigentlich die Pause nutzen, um schon ein wenig "vorzuarbeiten".


Sind Markennennungen in Büchern für euch okay?

Wie bei so vielen Dingen kommt es auch hierbei drauf an, wie es gemacht wird. Ich habe absolut nichts dagegen, wenn eine bestimmte Marke genannt wird, weil es für die Story Sinn macht. Es ist halt nun mal ein Unterschied, ob jemand einfach nur "einen schwarzen Anzug" trägt, einen "schwarzen Anzug von der Stange" oder einen "schwarzen Armani-Anzug".

Wenn allerdings ein bestimmter Markenname ständig vorkäme, ohne dass es einen erkennbaren Sinn macht, sprich, ich das Gefühl hätte, es handelt sich um Product Placement, hätte ich sehr wohl etwas dagegen.

Und dann gibt es natürlich auch einige Markennamen, die man schon gar nicht mehr als solche wahrnimmt (Tempo, Aspirin und ähnliches), da stört es mich sowieso nicht.