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Montag, 3. November 2014

Aufgeschobene Montagsfragen mit Überarbeitung



Schon wieder Zeit für die Montagsfragen. Heute kam von Schreibwahnsinn die Frage:

Worauf achtest du beim Überarbeiten?

Zuerst darauf, ob inhaltlich alles stimmig ist (also keine abgrundtiefen Plot-Löcher etc.) und ob der „Rhythmus“ stimmt. Dann natürlich auf die „technische Seite“: Rechtschreibung, Grammatik, Formatierung. Und auch ganz wichtig: Abwechslungsreiche Wortwahl!

Die heutige Frage von Libromanie lautet:

Habt ihr euch schon mal vor einem Buch gedrückt, obwohl ihr es eigentlich lesen wolltet?

Ich lasse große, dicke Bücher oft ziemlich lange liegen, bevor ich mich endlich ranmache. Until I Find You von John Irving stand ziemlich lange ungelesen im Regal, einfach weil ich nicht wusste, wie ich diesen Backstein von einem Buch halten soll. Im Endeffekt las ich dann jeden Tag ein bis zwei Kapitel am Schreibtisch sitzend …

Zurzeit drücke ich mich vor Ulysses - mit der Ausrede, dass ich dafür einfach keine Zeit hätte …





Mittwoch, 22. Oktober 2014

Montagsfragen mit Filmtipps und Chemie



Mit leichter Verspätung, da ich Montag wegen der Ian Rankin-Lesung keine Zeit hatte:

Schreibwahnsinn wollte diese Woche wissen:

Wie sorgst du für die richtige Chemie zwischen deinen Charakteren?

Mal so, mal so. Außerdem: Ob die Chemie zwischen meinen Charakteren stimmt, muss ja letztendlich der Leser entscheiden. Und auch da gilt natürlich: Mal so, mal so. Denn schließlich lesen nie zwei Personen dasselbe Buch und gerade bei „Chemie“ ist der Interpretationsspielraum groß.

Und Libromanie war auf der Suche nach Filmtipps:

Welche Romanverfilmungen haben dir in letzter Zeit besonders gut gefallen?

Was habe ich denn in letzter Zeit überhaupt an Romanverfilmungen gesehen … Mal überlegen. Als letztes war ich im Kino und habe mir Gone Girl angesehen. Das Buch gefiel mir sehr gut (ja, auch das ungewöhnliche Ende), aber als Film funktionierte das für mich gar nicht. Dazu kam dann noch die Überlänge. Also hier keine Empfehlung …

A Most Wanted Man (nach John Le Carré) gefiel mir hingegen sehr gut. Es dauerte zwar ein wenig, bis ich reinkam, aber sobald ich erst mal gecheckt hatte, worum’s geht, gefiel mir der Film immer besser. Dabei hab ich’s normalerweise mit Spionage nicht so.






Montag, 13. Oktober 2014

Montagsfragen mit Ideen und E-Reader



Die heutigen Montagsfragen sind für mich extrem leicht zu beantworten.

Zuerst die von Schreibwahnsinn:

Wann und wo kommen dir die besten Ideen?

Wenn ich das so genau bestimmen könnte, würde ich mich immer zu ebendieser Zeit an ebendiesem Ort aufhalten! Aber die Ideen machen, was sie wollen …

Und Libromanies Frage ist sogar noch leichter:

Habt ihr einen eReader und wenn ja, welchen?

Ich habe einen ganz schlichten Kindle, das Basis-Modell quasi, und dann noch einen Kindle Fire, falls ich nur für ein paar Tage wegfahre, es sich also nicht lohnt, den Laptop mitzuschleppen, ich aber trotzdem meine E-Mails lesen will.

Oben im Bild neben meinem Kindle übrigens die Hülle meines Kindle Fire - mit Sneak Peek auf das neue Cover. Auch wenn Capital Porios noch nicht erschienen ist, meine maßgeschneiderte Kindle-Hülle hab ich schon!



Montag, 6. Oktober 2014

Montagsfrage mit Hörbüchern und besonderen Merkmalen


Schreibwahnsinns heutige Montagsfrage lautet:

Zieht sich ein gemeinsames Merkmal durch deine Texte?

Hmmm … keine Ahnung. Selber lesen und rausfinden!

In meinen bisherigen drei Romanen (und im demnächst erscheinenden 4.) sind natürlich die Protagonistinnen immer die gleichen und es geht immer um Crime & Rock.

Aber ansonsten … ist mir selbst zumindest bis jetzt noch nichts aufgefallen. Keine wiederkehrenden Themen, Motive, etc.

Und Libromanie interessiert sich für Hörbücher:

Wer ist euer liebster Hörbuchsprecher?

Ich mag keine Hörbücher. Aber ich mag Stephen Fry und der hat die englischen Harry-Potter-Hörbücher eingesprochen. Deswegen besitze ich da diese hübsche Box, die ich mal in London in einem Buchladen am Flughafen entdeckt habe (Foto siehe oben) …






Montag, 29. September 2014

Überarbeitete Montagsfragen mit Souvenirwert


Heute muss ich mich kurz fassen - Arbeitsüberlastung (mal wieder) und Reisevorbereitungen, da bleibt leider nicht viel Zeit für die Montagsfragen von Schreibwahnsinn und Libromanie.

Wie viele Überarbeitungsgänge brauchst du, bis ein Text fertig ist?

Das habe ich noch nie gezählt … Also, Zeit wird’s: Falls der Text noch "Recherchelöcher" hat, werden diese in einer ersten Überarbeitung gefüllt (1).

Anschließend lasse ich den Text eine Weile liegen, um meine Betriebsblindheit so weit wie möglich zu eliminieren. Dann lese ich das Manuskript komplett durch (ganz altmodisch auf Papier mit buntem Stift in der Hand) und ändere alles, was mir direkt auffällt - unlogische, schlampige, langweilige Stellen umschreiben oder streichen, Rechtschreibfehler und Wortwiederholungen ausbessern (2).

Dann geht der Text an meine Betaleser. Sobald die fertig sind, schaue ich mir alle Anmerkungen an und arbeite diese entsprechend ein (3).

Anschließend geht's ins Lektorat. Wenn mein Text wiederkommt, wiederhole ich (3), damit wären wir also bei (4).

Also drei Durchgänge sind's auf jeden Fall, die Recherchen braucht's nicht immer. Aber meistens lese ich den Text zwischen Fertigstellung und Lektorat öfter, z. B. auch auf dem Kindle (um einen anderen Blickwinkel zu bekommen) oder laut (um zu hören, ob das Ganze "fließt").

Was haltet ihr von Merchandise-Artikeln zu Büchern?

Ich glaub, so was hab ich nicht … Und ist nicht auch das meiste bücherbezogene Merchandising eher auf die jeweilige Verfilmung gerichtet? Gibt's z. B. Harry Potter-Merchandise, das nicht von WB kommt?

Allerdings besitze ich eine "Gretchen"-Strumpfhose! Erworben in Weimar und bedruckt mit einem kleinen Auszug aus Goethes Faust - zählt das als Literatur-Merchandising?

Und ein Romeo & Julia-T-Shirt aus Stratford-upon-Avon habe ich auch! Wer hätte das gedacht? Zwei Minuten über die Montagsfrage nachgedacht und schon stelle ich mich als Literatur-Merchandising-Junkie heraus …


Montag, 22. September 2014

Montagsfragen mit täglichem Pensum und Markenbewusstsein





Am heutigen späten Montagabend gibt's wieder Antworten auf die Montagsfragen von Schreibwahnsinn und Libromanie.

Schreibst du täglich?

Ich versuche es zumindest. Manchmal scheitere ich kläglich, aber meistens klappt das ganz gut.

Es kommt ganz darauf an, woran ich gerade arbeite und was sonst so anliegt. Im Moment überarbeite ich Capital Porios, da kommen natürlich kaum wirklich neue Wörter zustande.

Ansonsten hat mein Drehbuchkurs gerade Pause bis zum 8. Oktober und da ich mit extrem viel Arbeit eingedeckt bin, ruht dieses Projekt gerade. Dabei wollte ich ja eigentlich die Pause nutzen, um schon ein wenig "vorzuarbeiten".


Sind Markennennungen in Büchern für euch okay?

Wie bei so vielen Dingen kommt es auch hierbei drauf an, wie es gemacht wird. Ich habe absolut nichts dagegen, wenn eine bestimmte Marke genannt wird, weil es für die Story Sinn macht. Es ist halt nun mal ein Unterschied, ob jemand einfach nur "einen schwarzen Anzug" trägt, einen "schwarzen Anzug von der Stange" oder einen "schwarzen Armani-Anzug".

Wenn allerdings ein bestimmter Markenname ständig vorkäme, ohne dass es einen erkennbaren Sinn macht, sprich, ich das Gefühl hätte, es handelt sich um Product Placement, hätte ich sehr wohl etwas dagegen.

Und dann gibt es natürlich auch einige Markennamen, die man schon gar nicht mehr als solche wahrnimmt (Tempo, Aspirin und ähnliches), da stört es mich sowieso nicht.






Montag, 15. September 2014

Montagsfragen mit Betalesern und Buchmesse



Wie immer montags gab es auch heute wieder zwei Montagsfragen. Schreibwahnsinn wollte wissen:

Arbeitest du mit Betalesern/Testlesern zusammen?

Natürlich. Die bekommen demnächst auch wieder eine Anfrage von mir, ich habe nämlich gestern endlich die Rohversion von Tin Pan Alley fertiggestellt. Und da es sich hierbei nur um eine Kurzgeschichte mit ca. 10.000 Wörtern handelt, sollte das Überarbeiten recht schnell gehen.

Und Libromanie interessierte sich hierfür:

Besuchst du nächsten Monat die Frankfurter Buchmesse?

Nein. Ich habe im Oktober sowieso nie Zeit, denke aber auch, dass der Rummel nichts für mich wäre.

Montag, 8. September 2014

Gut recherchierte, gar nicht peinliche Montagsfragen

Ein wunderschöner Herbstmontag mit strahlendem Sonnenschein, da dürfen die Montagsfragen nicht fehlen.

Schreibwahnsinn fragte heute:

Recherchierst du im Vorfeld für deine Projekte?

Selbstverständlich! Ich recherchiere nicht nur vor dem Schreiben, sondern auch während dem Schreiben und danach (bzw. danach nennt man das dann wohl eher „Faktenüberprüfung“ oder so ähnlich).

Bei Capital Porios, das in einigen Wochen erscheint, zum Beispiel musste ich mich im Vorfeld ein wenig schlau machen, wie denn ein Gitarrenbauer arbeitet, da ein solcher eine wichtige Rolle im Roman spielt.

Da die Poriomaniacs an einer neuen CD arbeiten und sich deshalb in vielen Szenen im Tonstudio aufhalten (ich selbst aber schon seit Jahren kein Studio mehr betreten hatte), musste ich mich ein wenig mit neuerer Studiotechnik auseinandersetzen.

Und dann war da noch die Frage, wie der Backstagebereich der Berliner Waldbühne aussieht und wo in Berlin Hausboote liegen könnten …

Nachdem das Manuskript fertig war, war ich auch noch einige Tage in Berlin, um vor Ort noch ein wenig Atmosphäre zu tanken und einige der Schauplätze (wieder) in Augenschein zu nehmen. Das wurde dann teilweise noch eingearbeitet.

Libromanie wollte heute wissen:

Gab es schon mal eine Situation, in der dir das Lesen in der Öffentlichkeit peinlich war?

Ganz eindeutig Nein.

Die einzige auch nur annähernd außergewöhnliche Situation, die mir jetzt spontan einfällt, war, als ich beim Lesen von Stephen Frys The Liar extrem laut lachen musste. Aber da saß ich im Foyer vom Cinema, da fiel das nicht weiter auf. Und peinlich war's mir auch nicht.


Montag, 1. September 2014

Jugendliche Montagsfragen in guter Lage





Die heutige Frage von Schreibwahnsinn liegt mir ganz besonders, weil ich die ganz schnell beantworten kann:

In welchem Alter hast du mit dem Schreiben begonnen?

Mit sieben! Meine erste noch erhaltene Kurzgeschichte schrieb ich in ein Schulheft mit Lineatur für die 2. Klasse …

Es handelt sich um einen Rätselkrimi à la Wolfgang Ecke, dessen Bücher ich damals gefressen habe. Neben zahlreichen skurrilen Rechtschreibfehlern finden sich aber schier unglaubliche Formulierungen (wahrscheinlich aus einem Perry Clifton-Krimi abgeschrieben), es geht um einen Bankraub und die Auflösung ist fast so langewie die (extrem kurze - heutzutage würde man so was Flash Fiction nennen) Geschichte.

Illustriert habe ich mein Machwerk damals zu allem Überfluss auch noch!

Und Libromanies Frage ist auch sehr leicht zu beantworten:

Wo befindest du dich geographisch gerade in deiner Lektüre?

In Los Angeles. Ich lese gerade Killer von Jonathan Kellerman, das ich vor Monaten via Netgalley erhalten habe (schrecklich schlechtes Gewissen, weil ich noch keine Rezi geschrieben habe, aber in ein paar Tagen …).

Parallel lese ich Empty Seats, die Autobiographie von Theater- und Filmproduzent Michael White, da befinde ich mich gerade in London.


Montag, 25. August 2014

Abgefahrene und typische Montagsfragen



Schreibwahnsinn wollte heute wissen:

Was ist typisch für deine Charaktere?

Darüber musste ich jetzt länger nachdenken … Und kam zu dem Ergebnis, dass sie alle irgendwie kreativ sind. Das gilt zumindest für meine Protagonisten.
Die Poriomaniacs sind von Haus aus kreativ, schließlich sind sie Musikerinnen, Monte (noch unveröffentlicht) zaubert in seinem Day Job nicht nur ganz besondere Pizzen, sondern ist auch äußerst kreativ, wenn es um die Lösung von Problemen geht, Carmelita (aus Pysanky in Buenos Aires) ist sehr kreativ im Umgang mit anderen und glaubt an Wunder (auch eine Form der Kreativität) und Oscar (die Protagonistin meines aktuellen Projektes) recherchiert intensiv für ihr Studium … Kreativität hat eben viele "Gesichter".

Libromanies heutige Montagsfrage lautet:

Das abgefahrenste Buch, das du je gelesen hast?

Ist John Irving schon abgefahren? Oder erst Matt Ruff? Was ist mit Michael Chabons Kavalier & Clay? Und mit Ordinary Thunderstorms und Any Human Heart von William Boyd? Lese ich am Ende gar nur abgefahrene Bücher?

Hier war mal wieder ein Blick in meine Bücherregale fällig … Das Resultat: "Sieger" nach Punkten ist Glamorama von Bret Easton Ellis.

Montag, 18. August 2014

Getriebene Montagsfragen mit Berufswunsch

Schreibwahnsinns heutige Montagsfrage lautet:

Sind deine Projekte plot- oder character-driven?

Das kommt ganz auf das Projekt an. Das Drehbuch, an dem ich zurzeit arbeite, ist eindeutig plot-driven, da müssen sich alle Charaktere dem Plot unterordnen.

Mein demnächst erscheinender Roman Capital Porios und die dazugehörige Kurzgeschichte Tin Pan Alley, sind aber beide character-driven, schließlich geht es mal wieder mit den Poriomaniacs on tour. Und wo die Mädels unterwegs sind, hat sich ja bekanntlich alles nach ihnen zu richten … also auch der Plot!

Und Libromanie macht sich Gedanken zur Berufswahl:

Was wäre dein Traumjob, wenn du irgendwas mit Büchern machen könntest?

Dann würde ich Rezensionen für Zeitschriften schreiben. Natürlich nicht lange, detaillierte Analysen, sondern so kurze nichtssagende Dreizeiler, bin ja schließlich faul. Den ganzen Tag lesen und mich dafür bezahlen lassen? Bring it on!






Mittwoch, 13. August 2014

Montagsfragen mit tätowierten Charakteren


Wegen akuter Arbeitsüberlastung (und dann war da noch die Sache mit den Tickets für Hamlet mit Benedict Cumberbatch) heute erst am Mittwoch: Meine Montagsantworten.

Auf die Frage von Schreibwahnsinn

Welchen Charakter - eines anderen Autors - hättest du gerne geschrieben?

lautet meine Antwort:

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon jemals etwas gelesen und dabei gedacht hätte "Das hätte ich gerne geschrieben." Und das ist auch gut so …

Also, nein, es gibt keine literarischen Charaktere, bei denen ich mir wünsche, sie wären meiner eigenen Fantasie entsprungen.

Natürlich gibt es jede Menge Charaktere (und Autoren im Allgemeinen), die mir überaus gut gefallen, aber das sind zu viele, um sie hier jetzt aufzuzählen …


Und Libromanie wollte diese Woche etwas ganz Spezielles wissen, nämlich:

Was hältst du von literarischen Tattoos?

Unter der Frage stand noch der Hinweis, dass man annehmen solle, dass man Tätowierungen generell positiv gegenübersteht … Na, denn …

Ich habe schon viele schöne Tattoos mit Literaturbezug gesehen, aber auch schon sehr viele, die gingen gar nicht … wie halt in jedem Bereich. Neulich habe ich einen Blogpost mit 30 Fotos von verschiedenen Schreibmaschinen-Tätowierungen gesehen … die meisten waren eher seltsam.

Ich selbst werde mir in diesem Leben zwar garantiert nichts mehr unter die Haut stechen lassen, aber ich hatte mal mit dem Gedanken gespielt, mir eine Zeichnung von Jean Cocteau auf den Knöchel tätowieren zu lassen. Hätte das als literarisches Tattoo gegolten? Wäre immerhin "gezeichnete Poesie" gewesen …








Montag, 4. August 2014

Ideenreiche, geschenkte Montagsfragen



Die heutige Montagsfrage von Schreibwahnsinn ist die klassische Autorenfrage überhaupt:

Wie findest du neue Ideen?

Gar nicht, die finden mich. Immer aus heiterem Himmel und gänzlich unerwartet, oft genau dann, wenn ich sie gerade gar nicht brauchen kann!

Neue Ideen für ein Projekt, an dem ich gerade schreibe, erarbeite ich, indem ich mich mit Stift und Papier in eine ruhige Ecke setze und ins Blaue hineinphantasiere, immer frei nach dem Motto "was wäre wenn?".

Ansonsten: Im Moment habe ich so viele Projekte in der Pipeline, dass ich hoffentlich in der nahen Zukunft keine weiteren ganz neuen Ideen bekomme … Die Zeit ist knapp!

Libromanie wollte heute wissen:

Bekommst du eigentlich noch Bücher geschenkt?

So gut wie nie, da meine Familie/Freunde nicht wissen, was ich schon habe! Mir "auf Verdacht" ein Buch zu schenken, macht überhaupt keinen Sinn; wer mir ein Buch schenken will, sollte lieber vorher nach einer "Wunschliste" fragen, um sicherzugehen, dass ich das Buch nicht schon kenne bzw. es mich überhaupt interessiert, schließlich habe ich einen sehr seltsamen Geschmack.




Freitag, 1. August 2014

Montagsfragen mit Wordcount und Happy End



Wegen Annullierung meines Rückfluges aus England (was eine schlappe 72stündige "Verspätung" zur Folge hatte), kommen meine dieswöchigen Montagsantworten erst am Samstag …

Schreibwahnsinn fragte am vergangenen Montag:

Wie viele Wörter schreibst du in einer Stunde?

Wenn's schlecht läuft: 0
Wenn's richtig gut läuft: um die 1.500

Und Libromanies Frage am vergangenen Montag lautete:

Happy End erwünscht?

Nein, absolut nicht. Aber ich will eine anständige "Auflösung", sprich, ich will am Buchende keine offenen Fragen haben!

Darum hatte ich mit dem Ende von z. B. Gone Girl auch keine größeren Probleme …





Dienstag, 22. Juli 2014

Freundschaftliche, abgebrochene Montagsfragen



Die allwöchentliche Montagsfrage von Schreibwahnsinn lautete gestern:

Lässt du Szenen und Kapitel unfertig stehen oder schreibst du weiter?

Wenn ich bei einer Szene "hänge" und alle Tricks und Versuche nicht helfen, schreibe ich mit einer späteren Szene weiter. Das ist für mich viel, viel besser als gar nichts zu schreiben … Kapiteleinteilungen mache ich während des Schreibens in der Regel noch nicht, das kommt erst hinterher.

Und Libromanie wollte wissen:

Mit welcher Romanfigur wärst du gerne befreundet?

Mit keiner, so tief tauche ich in die Bücher, die ich lese, dann doch nicht ein. Die bleiben alle schön zwischen ihren Buchdeckeln! Ansonsten: Hier wieder meine Standardantwort (seit Jahren) auf diese und ähnliche Fragen: Melrose Plant aus den Inspektor-Jury-Krimis von Martha Grimes.





Dienstag, 15. Juli 2014

Montagsfragen mit Titeln und Urlaubslektüre


Die Montagsfrage von Schreibwahnsinn:

Wie findest du Titel für deine Projekte?

Manchmal nur unter allergrößten Schwierigkeiten, manchmal ist der Titel zuerst da (wie z. B. bei Pysanky in Buenos Aires).

Wenn ich Schwierigkeiten bei der Titelfindung habe, schaue ich mir natürlich erst noch einmal ganz genau an, worum es denn in meinem Projekt eigentlich geht. Und wo spielt es? Welche Charaktereigenschaften haben meine Protagonisten? Die Antworten auf diese Fragen sammle ich in Stichpunkten und dann mache ich unendliche Listen möglicher Titel.

Manchmal hilft auch das nichts, aber dafür habe ich dann plötzlich eines Tages beim Zähneputzen einen rettenden Einfall (das ist der Grund, warum ich ein Notizbuch samt Stift im Badezimmer liegen habe).

Aber in der Regel fällt mir irgendwann beim Schreiben ein passender Titel ein. Bis dahin bekommt das Machwerk einen vorläufigen Arbeitstitel verpasst.

Und die Montagsfrage von Libromanie:

Welche Bücher nehmt ihr mit in den Urlaub?

Keine, wenn ich überhaupt mal Urlaub mache, dann mache ich den Zuhause und da sind ja sowieso alle meine Bücher.

Okay, im Ernst, ich bin sowieso so viel in der Weltgeschichte unterwegs, dass ich für einen möglichen Urlaub garantiert nicht auch noch wegfahren würde.

Und ganz konkret: Mein nächster Trip wird mich für einige Tage nach Chichester in Südengland führen, bereits gepackt ist Black Echo von Michael Connelly (Taschenbuch) und kurz vor Abflug wandert noch mein Kindle mit ca. 90 Büchern ins Handgepäck.

Also keine Urlaubslektüre, aber Reiselektüre …




Montag, 7. Juli 2014

Montagsfragen mit Charakter



Die beiden heutigen Montagsfragen von Schreibwahnsinn und Libromanie lauten:

Wer oder was inspiriert dich zu deinen Charakteren?

Das ist ganz unterschiedlich. Meistens fange ich mit dem Plot an und entwickle dann Charaktere, die zum Plot passen. Und wenn ich den Plot weiterentwickele, werden auch die Charaktere weiterentwickelt. Reale Vorbilder für meine Charaktere gab es bisher noch nie.

Gibt es ein Buch, das ihr untrennbar mit einer bestimmten Person verbindet?

Abgesehen vom jeweiligen Autor? ;) Nein.






Montag, 23. Juni 2014

Montagsfragen mit Ideen und Fluten




Heute wieder eine Montagsfrage von Schreibwahnsinn:

Wie viele Ideen schlummern in deinen Notizbüchern?

Unzählbar viele … Im Moment kann ich aber ganz genau sagen, dass es genau drei Ideen (teilweise schon mit ersten Ausarbeitungen) für größere Projekte sind.

Libromanies heutige Montagsfrage lautet:

Hattet ihr schon mal eine Leseflaute?

Nicht, dass ich mich erinnern könnte … Eigentlich habe ich immer nur "Leseflut" - so many books, so little time …

Natürlich habe ich das auch öfter, dass ich bei einem Buch entweder Anfangsschwierigkeiten habe oder nur schwer in das Geschehen hineinfinde, aber ich habe mich schon vor längerer Zeit davon gelöst, immer alle Bücher unbedingt bis zum Ende lesen zu "müssen". Mittlerweile lese ich bis ca. 10 % und wenn's dann nicht läuft wird das Buch erst mal zur Seite gelegt. Wenn ich nach ein paar Tagen feststelle, dass ich kein einziges Mal darüber nachgedacht habe, wie es denn wohl weitergeht, wird es endgültig abgebrochen und wandert entweder in die Stadtbücherei zurück oder wird verschenkt, verkauft, per BookCrossing auf die Reise geschickt …

Dienstag, 10. Juni 2014

Montagsfragen mit Audiobooks und Ratgebern



Wegen Pfingstmontag mit Verspätung: Die Montagsfragen von Schreibwahnsinn …

Liest du Schreibratgeber?

Aber selbstverständlich! Ich liebe Schreibratgeber jeder Art, gar nicht mal unbedingt, um Neues zu lernen, aber ich finde sie einfach ungemein inspirierend.

Wenn ich lese, wie jemand anders über das Schreiben schreibt, will ich immer gleich selbst auch schreiben. Das funktioniert bei mir übrigens auch außerhalb von Schreibratgebern in Romanen, die von Schriftstellern handeln. Mein liebstes Beispiel dafür: Der Tod ist ein einsames Geschäft von Ray Bradbury.

Der ist übrigens auch Autor meines liebsten Schreibratgebers: Zen in der Kunst des Schreibens.

… und Libromanie:

Hörbücher gekürzt oder ungekürzt?

Unbedingt ungekürzt. Maximal noch liebevoll um ein ganz klitzekleines bisschen gekürzt. Aber auf gar keinen Fall so ein Schlachtfest wie A Dangerous Fortune von Ken Follet. Da wurde die Story auf einen der Handlungsstränge reduziert und war im Hörbuch nicht mehr wiederzuerkennen!

Man sollte aber auch vielleicht nicht erst das Buch lesen und dann Jahre später zusätzlich noch das Hörbuch konsumieren …







Dienstag, 3. Juni 2014

Montagsfragen häppchenweise




Die aktuellen Montagsfragen von Schreibwahnsinn und Libromanie ähneln sich ziemlich:

Während Schreibwahnsinn wissen will:

Schreibst du nach Lust und Laune oder setzt du dir tägliche/wöchentliche Ziele?

fragt Libromanie:

Am Stück oder häppchenweise?

Wie so ziemlich alles andere in meinem Leben hängt auch das Schreiben und Lesen davon ab, was sonst so anliegt …

Letzte Woche habe ich zum Beispiel fast gar nicht geschrieben, weil ich an einem größeren Auftrag gearbeitet habe. Da war zwischendurch und abends gerade mal noch genug „Kapazität“ zum Lesen da, aber zum Schreiben reichte das nicht mehr.

Wenn ich aber nur ganz nach „Lust und Laune“ schreiben würde, dann würde ich wahrscheinlich nie irgendetwas zu Ende bringen, sondern ein neues Projekt nach dem anderen anfangen. Disziplin ist also auf jeden Fall da, aber natürlich geht der Day Job vor und der ist bei mir halt nun mal nicht „9 to 5“, sondern manchmal allumfassend. 

Aber wie gesagt: Lesen geht immer, zumindest abends vor dem Einschlafen - und da manchmal nur eine halbe Stunde, manchmal sehr viel länger.