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Montag, 29. Februar 2016

From Fiction to Fact: Jimi-Hendrix-Museum in London

»Wusstet ihr, dass Jimi Hendrix hier in London kurzzeitig eine Wohnung hatte, die direkt neben dem früheren Haus von Georg Friedrich Händel lag?«
Aus: Tin Pan Alley
 

Und in genau dieser Wohnung eröffnete am 10. Februar 2016 das Londoner Jimi-Hendrix-Museum. Die Eintrittskarten für den ersten Tag waren bereits vorab ausverkauft und die Presse berichtete ausführlich (siehe Foto).
 

Dabei gab es Schlagzeilen wie »How to Handel your Hendrix« in Anspielung auf die - durch ein paar Jahrhunderte getrennten - musikalischen Nachbarn. Die einzelnen Artikel schienen auch fast in einem Wettstreit zu stehen, wer die seltsamsten Fakten und Anekdoten über Jimi Hendrix zusammentragen kann. Oder wusste schon irgendjemand, dass Hendrix gerne Monopoly spielte? Dass sein Vater dachte, es wäre »Teufelswerk«, dass Jimi Linkshänder war? Dass Jimi Kissen und Vorhänge für seine Wohnung ganz spießig bei John Lewis (einem Kaufhaus in der nahen Oxford Street) kaufte? Oder dass er behauptete, er hätte Händels Geist gesehen? Angeblich beschrieb er ihn als »einen alten Typen im Nachthemd und mit einem grauen Pferdeschwanz«.
 

Die Wohnung wurde für insgesamt 2,4 Millionen Pfund renoviert und ausgestattet. Da Hendrix oft Interviews in seiner Wohnung gab, existieren zahlreiche Fotos anhand derer die Einrichtung rekonstruiert werden konnte. Bis hin zu Details wie dem besagten Monopoly-Spiel, einem alten Bang und Olufsen-Plattenspieler und einem Songbook mit Bob Dylan-Songs. Gegenstände, die nicht käuflich erworben werden konnten, wurden extra angefertigt, um dem Original so nah wie möglich zu kommen.
 

Und zum Schluss noch ein finanzielles Kuriosum: Hendrix zahlte Ende der 60er Jahre dreißig Pfund Miete die Woche - heute kostet der Eintritt ins Museum zehn Pfund.
 

Neben dem regulären Museumsbetrieb finden auch regelmäßig Veranstaltungen wie Vorträge und Konzerte statt. Mehr Informationen unter handelhendrix.org

Montag, 13. April 2015

Gelesen: Böse Buben küsst man nicht von Janet Evanovich und Lee Goldberg + Verlosung



Im Finanzdistrikt von Los Angeles geht eine Bombe hoch und FBI Special Agent Kate O’Hare hat einen neuen Fall … So scheint es zumindest. Denn nach kürzester Zeit erfährt der Leser, dass der Bombenanschlag gar kein Anschlag war. Hinter der ganzen Sache steckt nämlich Nick Fox, die Nummer zehn auf der Most Wanted-Liste der USA, Kates größter Widersacher und … Verbündeter.
Das Gangsterdasein hat Nick nämlich aufgegeben, um nun Undercover für das FBI zu arbeiten - gemeinsam mit Kate. Ihr neuer Auftrag: Die Wiederbeschaffung eines antiken chinesischen Gockels aus Bronze, der vor zehn Jahren aus dem Smithsonian Museum in Washington gestohlen wurde und nun an China zurückgegeben werden soll.
Diese Aufgabe führt die beiden zunächst nach Schottland und Florida und später - als sie längst auf eigene Faust gegen den Dieb des chinesischen Hahnenkopfes vorgehen - auch noch nach Shanghai und Montreal.
Wie schon im ersten Band der Reihe (Mit High Heels und Handschellen - The Heist) kommen Kate und Nick dabei natürlich nicht ohne Helfer aus: Wieder mit von der Partie sind Boyd, Willie und Kate’s Vater Jake (der zum großen Showdown zwei herrlich schräge Kumpel mitbringt) sowie Neuzugang Joe.
Auch in Böse Buben küsst man nicht (OT: The Chase) geht es wieder in bester James-Bond-Manier hoch her. Würde dieses Buch verfilmt werden, gäbe es eine Materialschlacht sondergleichen!
Besondere Spannung wird der Story auch wieder dadurch verliehen, dass es zwischen den beiden Protagonisten heftig knistert. Während Kate sich noch heftig dagegen wehrt, dass sie Nick attraktiv findet, scheint der … aber ich will nicht zu viel verraten!
Böse Buben küsst man nicht ist ein absolut nicht ernst gemeinter, komplett überzogener Krimi, der einfach nur Spaß macht: Schräge Figuren, abstruse Situationen und Verfolgungsjagden kommen hier auf so ziemlich jeder Seite vor.
Wer auf Krimis mit realitätsnaher, akribischer Ermittlungsarbeit steht, sollte die Finger von diesem Buch lassen! Alle die James Bond oder Janet Evanovichs Stephanie-Plum-Reihe mögen, sollten Böse Buben küsst man nicht lesen!

Böse Buben küsst man nicht erscheint am 14. September 2015. Um die Wartezeit zu verkürzen, verlose ich ein Exemplar des Taschenbuches von Mit High Heels und Handschellen, dem ersten Band der Reihe. Alle, die sich ab heute (13. April 2015) bis zum 27. April 2015 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Mit High Heels und Handschellen“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT com]

Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 28. April 2015 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Taschenbuch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name, E-Mail-Adresse etc.) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.


Donnerstag, 22. Januar 2015

Neu: Tin Pan Alley und Capital Porios



Heute ist es endlich soweit: Tin Pan Alley und Capital Porios sind bei fast allen wichtigen eBook-Händlern erhältlich.

Tin Pan Alley - Ein Chick-Lit-Kurzkrimi

Londons Denmark Street mit ihrer Musikgeschichte und den zahlreichen Gitarrenläden ist natürlich ein Traumziel für Myra. Die Leadgitarristin der Poriomaniacs will ihre umfangreiche Sammlung ergänzen, Bandkollegin Debbie begleitet sie auf dem Kurztrip nach London.

Aber die Poriomaniacs wären nicht die Poriomaniacs, wenn es bei ihrem Besuch der britischen Hauptstadt bei Shopping und Sightseeing bleiben würde.


Gemeinsam mit Myras Cousin Matt und dessen Freund Jamie sind sie einem Dieb auf der Spur - und der klaut ausgerechnet rare Gitarren!

Leseprobebit.ly/1BEu2wp

Alle Kauflinks: http://bit.ly/1tR7g3C

Capital Porios - Ein Chick-Lit-Krimi

Eine Leiche im Backstagebereich der Berliner Waldbühne - ein Fall für die All-Girl-Rockband The Poriomaniacs.

Debbie, Kyla, Myra und Stella arbeiten intensiv an ihrer neuen CD. Nur kurz wollen sie die Aufnahmen unterbrechen, um bei einem Festival auf der legendären Waldbühne aufzutreten. Ihr Konzert ist ein voller Erfolg, doch dann wird die allgemeine Hochstimmung empfindlich getrübt: Tourmanager Tommi findet eine Leiche im Gebüsch.

Kommen die Poriomaniacs dem Mörder auf die Spur? Wird Debbie ihre Schreibblockade überwinden? Und warum lernt Kyla so eifrig Spanisch?

Leseprobe: http://bit.ly/17mvfNH

Alle Kauflinks: http://bit.ly/1KpxaAh

Im Moment sind Tin Pan Alley und Capital Porios nur als eBooks (ePub und mobi) erhältlich. Die Taschenbuchausgaben erscheinen in einigen Wochen.

Sonntag, 11. Januar 2015

Demnächst: Tin Pan Alley & Capital Porios



Ein Gitarrendieb macht London unsicher ... eine Leiche im Backstagebereich der Berliner Waldbühne ...

Zwei neue Fälle für die All-Girl-Rockband The Poriomaniacs!

In der Kurzgeschichte Tin Pan Alley reisen Debbie und Myra nach London, um ein erholsames Wochenende zu verbringen. Natürlich kommt alles ganz anders ...

In Capital Porios unterbrechen die Poriomaniacs die Arbeiten an ihrer neuen CD für ein paar Tage, um ein Konzert auf der legendären Waldbühne zu geben. Dass bei der After-Show-Party eine Leiche auftaucht, stand allerdings nicht auf dem Plan!

Tin Pan Alley und Capital Porios demnächst überall, wo es eBooks gibt!
(Und bald auch als Taschenbuch.)

Samstag, 10. Januar 2015

Zweite Leseprobe aus The Poriomaniacs - Capital Porios


Wenn jetzt nichts mehr dazwischenkommt, erscheint Capital Porios nächste Woche! Als Zeitvertreib bis dahin noch ein ganz kurzer Ausschnitt:

Debbie warf erneut einen Blick auf die Uhr. »Aber bis zu unserem Auftritt sind es noch fünf Stunden! Und Bruno ist schon da?«
»Steht in Reihe eins wie angekettet«, bestätigte Kyla. »Da ist der eisern! Nicht so wie andere, die dann später kommen und sich vordrängeln.«
»Haha, so wie wir damals in Bern beim Mattefescht, weißt du noch? Wir wollten Dieter Thomas Kuhn & Band sehen, die haben aber erst um Mitternacht angefangen«, rief Myra mit leuchtenden Augen.
»Ohmegod, das hatte ich ja schon fast ganz vergessen. Hat da nicht direkt vorher der Ostbahnkurti gespielt?«, brüllte Debbie.
»Ich glaube ja«, sagte Myra.
»Und wir kamen um kurz vor Mitternacht, die ganzen Ösis gingen heim und wir haben uns ganz vorne hingestellt!«
Kyla schüttelte den Kopf und griff nach ihrem Handy. »Ihr mit euren Schlagererinnerungen. Wenn das je in die Presse gerät, wird der Imageschaden immens sein.«

»Du musst gerade reden - wer singt denn immer im Tourbus bei Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben am allerlautesten mit?«, wollte Myra wissen.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Leseprobe Capital Porios


»Ich glaub’s einfach nicht!«, rief Debbie und starrte auf Stellas Laptop. Auf dem Bildschirm war eine Ankündigung für ein zweitägiges Open-Air-Festival auf der Berliner Waldbühne zu sehen. Ganz oben prangte der Schriftzug der Poriomaniacs, die an Tag eins als Headliner auftreten würden.
Doch es war nicht Begeisterung über den kommenden großen Auftritt, die die Reaktion von Leadsängerin und Rhythmusgitarristin Debbie hervorgerufen hatte. Natürlich freute sich Debbie - genauso wie ihre Bandkolleginnen Kyla, Myra und Stella - riesig auf das in wenigen Tagen stattfindende Konzert auf der berühmten Waldbühne, doch nun hatte etwas ihre Vorfreude ganz erheblich getrübt.
»Das darf doch nicht wahr sein! Wer hat die nur engagiert?« Debbie griff sich mit beiden Händen in die langen blonden Locken und schlug ihre Stirn gegen die Tischplatte.
»Was ist denn hier los?«, fragte Kyla, die gerade mit einem Becher Kaffee in der Hand den Raum betreten hatte. Fragend sah die Bassistin Schlagzeugerin Stella an. »Sieht Debbie endlich ein, dass ihre neuen Songs nichts taugen?«
Stella schüttelte den Kopf und drehte ihren Laptop so, dass Kyla den Bildschirm sehen konnte. Dann tippte sie mit dem Zeigefinger auf den Namen einer Band, der einige Zeilen unter dem der Poriomaniacs stand.
Kyla trat näher heran und beugte sich vor, um zu lesen, was da stand. »The Honking Hornberries«, las sie halblaut vor. »Was ist das denn für ein bescheuerter Bandname?«
Debbie stöhnte laut und theatralisch auf. Kyla sah erst ihre offensichtlich verzweifelte beste Freundin - von der sie allerdings nur den Hinterkopf sehen konnte, da Debbie immer noch mit der Stirn die Tischplatte küsste - und dann Stella an. »Was denn?«, fragte sie und zog eine Augenbraue hoch.
»Weißt du das denn gar nicht? Das ist die Band von Debbies Ex Dirk!«, informierte Stella sie.
Kyla schlug sich die freie Hand vor die Stirn. »Ohmegod, Dirk! Den gibt’s auch noch? Diesen Vollpfosten hatte ich vollkommen verdrängt. Der spielt bei den Honking Hornberries? Und die dürfen mit uns auf der Waldbühne auftreten?«
Erneut stöhnte Debbie laut auf. Doch nun hob sie den Kopf von der Tischplatte und sah Kyla mit waidwundem Blick an. »Ich wollte diesen, diesen ...« Die sonst so schlagfertige und wortgewandte Debbie suchte nach Worten. »... Saftsack nie, nie wieder sehen. Und jetzt muss ich mir mit dem am Samstag eine Bühne teilen«, klagte sie.
»Naja, jetzt übertreib’s mal nicht«, meinte Kyla. »Die spielen als zweites und wir beschließen den Abend. Dazwischen treten noch eins, zwei, drei, vier weitere Bands auf, von Bühne teilen kann also keine Rede sein.«
»Wir könnten ja Tommi bitten, dass er vor unserem Auftritt noch mal feucht durchwischt«, schlug Stella vor. »Damit auch die letzten Dirk-Bazillen beseitigt sind.«
»Na, da kann er aber einen großen Eimer Desinfektionsmittel mitbringen«, kommentierte Kyla trocken.
Debbie rang sich ein kleines Lächeln ab. »Das will ich sehen, wie Tommi die Waldbühne wischt.«
Tommi war der langjährige Tourmanager der Poriomaniacs, mit dem alle vier Bandmitglieder eine höchst emotionale Hassliebe verband. Bis jetzt hatte Tommi es allerdings geschafft, nicht gefeuert zu werden - was aber zu einem guten Teil einfach nur am Mangel an Alternativen lag.
»Aber was mach ich, wenn der Backstage rumhängt? Ich brauche Bodyguards, mindestens ein halbes Dutzend!«
»Bodyguards? Wieso brauchst du Bodyguards?«, ließ sich eine Stimme von der Tür her vernehmen. Jetzt hatte auch Leadgitarristin Myra den Aufenthaltsraum betreten, in dem die Poriomaniacs sich gerade ein wenig von den Arbeiten an ihrer neuen CD erholten.
»Ein besonders doofer Exfreund von Debbie tritt auch beim Festival auf«, sagte Stella.
Myra ließ sich auf das Sofa fallen und streckte die Beine aus. »Ohoh, ganz schlecht«, kommentierte sie.
Debbie tippte mit einem Fingernagel gegen Stellas Computerbildschirm. »Kann man die nicht noch irgendwie feuern? Ich mein, eine Band, die sich The Honking Hornberries nennt, dürfte man doch eigentlich sowieso nicht rauslassen.«
»Stimmt, die gehören alle in eine geschlossene Anstalt«, hieb Kyla in die gleiche Kerbe wie Debbie.
»The Honking Hornberries?«, ließ sich Myra aus dem Hintergrund vernehmen. »Hatten die nicht erst vor ein paar Monaten einen Riesenhit? Wie hieß der Song noch gleich ...«
»Pictures of You and Me«, antwortete Stella.
»Was, diese abgeschmackte Pseudo-Ballade ist von denen?«, staunte Kyla. »Das hatte ich gar nicht mitgekriegt.«
Stella zog den Laptop zu sich heran und ließ die Finger über das Keyboard gleiten. »Da schau«, sagte sie und zeigte Kyla die Produktseite eines großen Onlinehändlers.
Links prangte eine Abbildung des Singlecovers, daneben befanden sich Informationen zum Song, ein Link zu den für den Song abgegebenen Bewertungen und ein Kauf-Button.
»Verdammt viele Sterne für so einen Scheißsong«, ätzte Kyla.
»Los, scroll runter und klick an, dass der Verkauf dieses Produktes für dich nicht akzeptabel ist«, schrie Debbie und fuchtelte mit den Armen.
Kyla prustete los. Debbie sah aber auch zu lustig aus, wie sie da wild herumgestikulierte, mit zerzausten Haaren und irrem Blick.
»Soll ich nicht lieber auf die Hörprobe klicken?«, stichelte Stella.
»Untersteh dich«, brüllte Debbie.
»Ich weiß gar nicht, was du hast«, meinte Kyla. »Der Text von Pictures of You and Me ist auch nicht mehr oder weniger kitschig als das, was du hier so angeschleppt hast.«
Mit diesen Worten wies Kyla auf einen Stapel mit Ausdrucken, der neben Debbie auf dem Tisch lag. Auf dem obersten Blatt hatte Debbie sich gerade Notizen gemacht, als Stella mit ihrem Laptop und der niederschmetternden Neuigkeit, dass die Hornberries auch beim Festival auftreten würden, ankam.
»Jaja, mach mich nur fertig«, grummelte Debbie und griff nach ihren Songtexten. »Als wäre es nicht schlimm genug, dass ich diesen Arsch von Dirk sehen muss ...«


Wird es Debbie gelingen, Dirk aus dem Weg zu gehen? Und warum schreibt sie plötzlich so komische Songtexte? Um Capital Porios kostenlos zu lesen, trag dich einfach für meinen Newsletter ein und du erhältst Capital Porios als eBook (mobi oder ePub) per E-Mail: http://bit.ly/freePorio

Dienstag, 6. Januar 2015

Leseprobe Tin Pan Alley


»Und was habt ihr schon Schönes gemacht, seit ihr hier seid?«, wollte Matt wissen.
Das hätte er lieber nicht gefragt, denn sofort sprudelten Debbie und Myra fast über und erzählten von ihren bisherigen Erlebnissen. Natürlich schwärmte Myra auch in höchsten Tönen von ihrer neuen Gitarre.
»Der Klang ist einfach phantastisch! Und sie ist einfach wunderschön, eine richtige Sixties-Schönheit.«
»Deine neue Gitarre ist aus den 60ern?«, fragte Matt nach. »Irgendwelche berühmten Vorbesitzer hatte sie aber nicht, oder?«
»Ich denke, das hätte der Verkäufer mir erzählt«, grinste Myra. »Das hätte nämlich den Preis ganz erheblich gesteigert.«
»Dann hättest du sie am Ende noch klauen müssen«, witzelte Matt. »Wie der Typ, der die ganzen Klampfen von Jimi Hendrix stiehlt.«
Jetzt war nicht nur Myra ganz Ohr, auch Debbie und Jamie merkten auf und sahen Matt fragend an.
»Jemand klaut Hendrix-Gitarren?«, staunte Debbie.
»Erzähl mehr«, forderte Myra ihren Cousin auf.
»Davon hab ich auch schon gelesen«, sagte Jamie und nahm einen großen Teller Teriyaki Soba vom Kellner entgegen.
Auch den anderen drei wurden ihre Hauptgerichte serviert, doch selbst der Anblick von knackigem Gemüse und perfekt gegrilltem Lachs ließ Myra nicht vom Thema abkommen. Wenn es um Gitarren ging, war sie ein wenig, nun ja, obsessiv.
Matt hingegen hatte es nicht eilig mit dem Erzählen. Zuerst tauchte er seinen Löffel in die große, dampfende Schüssel mit Ramen, die nun vor ihm stand.
»Nun, sag schon«, quengelte Myra. »Was ist das für eine Story mit den geklauten Gitarren? Was für Gitarren genau? Welche von denen, die Hendrix selbst bemalt hat?«
Matt schlürfte die langen Noodles vom Löffel und kaute gründlich. Dann endlich erfüllte er Myras Wunsch nach detaillierten Informationen.
»Vor ungefähr einer Woche ist aus dem Hard Rock Café eine Gitarre gestohlen worden, direkt von der Wand runter, und vor ein paar Tagen ist eine weitere Hendrix-Gitarre verschwunden. Diesmal aus dem Lager des gerade im Aufbau befindlichen Jimi-Hendrix-Museums. Was genau das für Gitarren waren, weiß ich aber nicht.«
»Na, zum Glück sind wir erst seit gestern hier«, warf Debbie ein, »sonst bräuchte Myra jetzt ein wasserdichtes Alibi.«
»Wusstet ihr, dass Jimi Hendrix hier in London kurzzeitig eine Wohnung hatte, die direkt neben dem früheren Haus von Georg Friedrich Händel lag?«, trug Jamie zur Unterhaltung bei.
Doch Händel interessierte Myra natürlich im Moment gar nicht. »Hast du das in der Zeitung gelesen? Oder im Radio gehört?«, wollte sie von Matt wissen.
»Ich hab's in der Zeitung gelesen, aber im Fernsehen kam auch ein kurzer Bericht. Den kannst du sicher auf der Website der BBC anschauen.«
»Super, das mach ich nachher gleich«, freute sich Myra und widmete sich nun auch endlich ihrem Essen.


Die Kurzgeschichte Tin Pan Alley erscheint demnächst - überall da, wo es eBooks gibt!

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Demnächst: The Poriomaniacs - Capital Porios - Cover Reveal

Eine Leiche im Backstagebereich der Berliner Waldbühne - ein Fall für die All-Girl-Rockband The Poriomaniacs.

Debbie, Kyla, Myra und Stella arbeiten intensiv an ihrer neuen CD. Nur kurz wollen Sie die Aufnahmen unterbrechen, um bei einem Festival auf der legendären Waldbühne aufzutreten. Ihr Konzert ist ein voller Erfolg, doch dann wird die allgemeine Hochstimmung empfindlich getrübt: Tourmanager Tommi findet eine Leiche im Gebüsch.


Kommen die Poriomaniacs dem Mörder auf die Spur? Wird Debbie ihre Schreibblockade überwinden? Und warum lernt Kyla so eifrig Spanisch? All diese Fragen beantwortet Capital Porios.

Capital Porios - ein Chick-Lit-Krimi - erscheint im Januar 2015.

Montag, 29. Dezember 2014

Demnächst: The Poriomaniacs - Tin Pan Alley - Cover Reveal



London wird von einer seltsamen Diebesserie heimgesucht: Jemand klaut ausschließlich Gitarren, die einst Jimi Hendrix gehörten.

Als Debbie und Myra während eines Kurzaufenthalts in London von diesen Diebstählen erfahren, ist es vorbei mit dem eigentlich geplanten Erholungsurlaub. Gemeinsam mit Myras Cousin Matt und dessen Freund Jamie setzen sie alles daran, den Gitarrendieb dingfest zu machen.

Tin Pan Alley - eine Poriomaniacs-Kurzgeschichte - erscheint im Januar 2015.

Freitag, 26. Dezember 2014

Leseprobe: The Poriomaniacs - Wicked Weimar



FREUDE SCHÖNER GÖTTERFUNKEN
(An die Freude)
 
»Ohmeingottistdasgeil«, rang Debbie nach Luft und nach Worten.
»Nu hyperventilieren se ma nich gleich«, versuchte Kyla sie zu beschwichtigen.
Vergeblich. Mit seligem Lächeln auf den Lippen beugte Debbie sich über den Schreibtisch und be­trachtete den Globus, die elegant geschwungene Uhr, die Kerzenleuchter, das filigrane gläserne Tinten­fässchen, die hölzerne Tabaksdose mit der Perlmutt­scheibe auf dem Deckel, das aufgeschlagene, in alt­deutscher Schrift gesetzte Buch und schließlich das Manuskriptblatt, das da lag als wäre der Verfasser ge­rade erst von seiner Arbeit aufgestanden, hätte diese nur kurz unterbrochen und würde jeden Moment wie­der zur Tür hereinkommen und wäre nicht schon seit zwei­hundert Jahren tot. Sogar der Federkiel lag noch da, quer über dem Monolog der Marfa aus dem zwei­ten Akt des Demetrius. Man musste schon genau hin­sehen, um zu bemerken, dass keine feuchte Tinte am Federkiel klebte und dass die Manuskriptseite nicht das Original sondern ein Faksimile war und unter Glas lag.
Debbie konnte sich kaum losreißen. Langsam ließ sie ihren verzückten Blick wandern. Die drei grünen Bü­cherregale an der Längsseite des Raumes, der Klingel­zug, das schmale Bett ...
»Wie die zu vier Kindern gekommen sind, würd mich auch mal interessieren«, unterbrach Kyla äußerst pro­fan Debbies Gedankengang.
Kylas Blick ruhte ebenfalls auf dem handtuchschmalen Bett, das in der Ecke hinter Schillers Schreibtisch stand.
Empört funkelte Debbie sie an. »Denkst du eigentlich immer nur ans Poppen? Spürst du nicht den Hauch der Geschichte, der uns hier umweht?«
»Hm, ja, 's zieht 'n bisschen ... Sind Sie denn bald mal fertig mit Kucken? Können wir denn bald mal ge­hen?«, quengelte Kyla.
»Kulturbanausin.« Debbie rümpfte die Nase. »Sie kön­nen ja schon allein ins Hotel gehen - ich schau mir das hier ganz genau an.«
Sie steckte ihr immer noch gerümpftes Näschen ganz tief in ihr neu erworbenes Buch Schillers Wohnhaus in Weimar.
»Ich mein, die Gitarre, die nebenan an der Wand hängt, ist ja wohl nur geil«, lenkte Kyla ein. »Die geh ich mir mal eben nochmal ankucken.«
Debbie folgte Kyla in das sogenannte Gesellschafts­zimmer, die Nase immer noch tief in ihrem Buch ver­graben.
»Die haben Gitarre damals Guitharre buchstabiert«, verkündete sie, »und das Teil ist aus Ahorn-, Fichten- und Ebenholz.«
»Die isch ja sooo kloi«, trällerte Kyla begeistert und legte den Kopf schief, um die seltsamen dicken Saiten besser betrachten zu können.
Debbie blickte von ihrem Buch auf. »Also ich könnt da nicht drauf spielen. Du?«
Kyla schüttelte den Kopf so heftig, dass ihre langen rotbraunen Haare nur so flogen. »Nee, aber Myra bestimmt. Die kann alles spielen, wenn's nur genug Saiten hat.«
Debbie hatte mittlerweile weiter in ihrem Buch ge­blättert. Plötzlich lachte sie auf. »Das muss ich dir vor­lesen: Schillers Sohn Karl hat über seinen Vater ge­schrieben ... da er selten zu Mittag wegen des späten Auf­stehens aß, verband er das Mittag- und Abendessen gewöhn­lich.«
Kylas Augen wurden ganz rund vor Staunen. »Ich hätte nie gedacht, dass es etwas gibt, was ich mit Friedrich Schiller gemeinsam habe!«
Kyla vergaß sogar, dass sie vor ein paar Minuten noch gedrängelt hatte und spähte über Debbies Schulter in das Buch. Aufmerksam studierte sie den Lageplan des zweiten Stockwerks. »Da, im Schlafzimmer und im Ankleideraum waren wir noch nicht.«
Einträchtig wanderten die beiden in Schillers Schlaf­zimmer, dass jedoch zu ihrer beider großen Enttäu­schung bis auf ein Bild und eine eindeutig moderne Stehlampe leer war. »Aber 'ne schücke Tapete«, kommentierte Kyla, die langsam doch auf den Ge­schmack kam.
Im Ankleideraum studierten sie gründlich Schillers Kleiderliste aus dem Jahr 1804, die im Buch abge­druckt war.
»Nein, kuck dir mal das an! Ein Paar lederne Hosen - Lederhosen, Gitarre anner Wand, spät aufstehen - der Typ war 'n Rocker!« Kyla kriegte sich kaum noch ein vor Begeisterung. »Langsam wird mir der Knabe sympathisch! Schade, dass er schon tot ist, ich tät ihm glatt 'ne Freikarte für unser Konzert spendieren.«
 
Am übernächsten Abend würden The Poriomaniacs, die Band von Deborah Lorenz-Feldtkeller, Leadgesang und Rhythmusgitarre, und Kyla-Glädje Sylvass, Lead­gesang und Bass, ein Konzert im Congress Centrum Neue Weimarhalle geben.
Da die kulturbegeisterte Debbie, deren Geschmack extrem weitgefächert war und von Shakespeare bis Quentin Tarantino reichte, noch nie in Weimar ge­wesen war, aber unbedingt einmal auf Schillers und Goethes Spuren wandeln wollte, hatte sie diese sehr frühe Anreise geplant.
Kyla fiel zwar - wie von Debbie richtig festgestellt - eher in die Kategorie Kulturbanausin, hatte sich aber spontan zum Mitkommen entschlossen, als sie im Internet Fotos des Fünfsternehotels sah, das als poriomanisches Domizil in Weimar auserkoren war.
»Bauhaus, Goethe, Schiller und den ganzen andern Kram, von dem du so schwärmst, kannste behalten, aber dieser Whirlpool schreit geradezu nach mir! Und bevor die Tour weitergeht noch zwei Tage Entspan­nung im Luxushotel sind mir grad recht!«
Die Poriomaniacs hatten bereits zwanzig Konzerte ihrer aktuellen Tour absolviert. Bei ihren beiden ersten großen Tourneen hatten sie jeweils über dreißig Kon­zerte am Stück gespielt und immer nur hie und da einen Day Off eingestreut. Der ging dann meistens für die Anreise zum nächsten Konzertort drauf. Solche Strapazen wollten sie sich nicht wieder antun, darum hatten sie diesmal ihre Tour in zwei Teile unterteilt und zwischendurch zwei Wochen Konzertpause eingeplant.
Doch Urlaub war für die Poriomaniacs trotzdem nicht angesagt gewesen in diesen vierzehn Tagen. Vor ein paar Tagen war die zweite Singleauskopplung aus ihrer neuen CD Hot & Bothered erschienen, ein Song mit dem Titel Love is a Lonely Business. Natürlich musste ein Videoclip gedreht werden und diverse TV-Shows wurden mit der geballten poriomanischen Anwesen­heit beehrt. Vervollständigt wurde das Quartett durch Lead­gitarristin Myra Kuhn und Schlagzeugerin Stella Marconi, die beiden würden aber erst am Tag des Konzertes in Weimar eintreffen. Myra und Stella wollten sich vor dem ersten von vierzehn weiteren Konzerten noch ein wenig zu Hause erholen - und Kyla eben im Fünfsternehotel.
 
Und so hatten Debbie und Kyla also heute Mittag Schlag zwölf im wunderschönen WeimarerDorint Hotel direkt am Park an der Ilm eingecheckt.
Doch aus Kylas Entspannungsplänen wurde vorerst nichts, denn Debbie hatte sie dann doch gnadenlos mitgeschleift, als es an die Erkundung des Klassiker­städtchens ging. Als allererstes stand natürlich ein Be­such im früheren Wohnhaus des von Debbie so leidenschaftlich verehrten Friedrich Schiller auf dem Plan. Und da Debbie alles ganz genau betrachtet hatte, zwei komplette Rundgänge durch das gesamte Haus gemacht und jedes Detail in ihrem Buch über das Schillerhaus nachgeschlagen hatte, hatte diese Besichti­gung natürlich wesentlich länger gedauert als Kyla eigentlich lieb war. Als die beiden wieder an die frische Luft kamen, war es bereits kurz vor achtzehn Uhr. Und während Debbie immer noch ihren schwärme­rischen Gesichtsausdruck zur Schau trug, dachte Kyla mittlerweile nur noch an eins.
»So, und wo gibt's jetzt was Essbares? Möglichst in der Nähe, Sie wissen, ich lauf nicht so gern.«
Debbie gruschtelte den kleinen Weimarstadtplan aus ihrer Handtasche, den sie im Hotel bekommen hatten.
»Wie wär's mit dem Restaurant im Hotel Elephant? Das ist gleich am Markt hier ums Eck.«
Sie setzten sich in Bewegung, doch Kyla hatte Beden­ken. »Ich glaub, das ist mir zu aufgebrezelt. MäcDoof wär mir lieber.« Irgendwas hatte Kyla heute immer zu maulen. Schon fand sie den nächsten Anlass - sie kamen an einem Café vorbei, dessen im Freien ste­hende Stühle und Tische gerade zusammengeräumt wurden und im Laden daneben drehte man gerade das Schild an der Tür um auf Geschlossen.
»Das gibt's ja wohl nicht«, ereiferte Kyla sich. Mit dramatischer Geste sah sie auf ihre Armbanduhr. »Ladenschluss achtzehn Uhr! Wo sind wir denn hier gelandet?«
»Hier zählen halt mehr die geistigen Werte und nicht so sehr das Materielle«, sinnierte Debbie.
Kyla starrte sie sprachlos und komplett genervt an. Normalerweise war Debbie die Shopperin vor dem Herrn und Ladenschluss war eins ihrer persönlichen Un­worte des Jahres aber im Moment schwebte sie min­destens fünf Zentimeter über dem Boden.
Doch dann erblickte Kyla den Marktplatz mit seinen zahlreichen Wurstbuden und war selig. In Windeseile hatte sie eine Thüringer Rostbratwurst erstanden und überzog diese großzügig mit Ketchup. Nun war es Debbie, die etwas zu mäkeln hatte. »In meinem Wei­marreiseführer steht, dass man Thüringer Rostbrat­wurst mit Senf isst, niemals mit Ketchup!«
»Mir doch egal«, schmatzte Kyla, »du bist ja nur nei­disch, weil du grad mal wieder eine deiner vege­ta­rischen Phasen hast!«
Immer noch futternd drehte sie sich im Kreis. »In welche Richtung geht's zum Hotel? Ich hab für heute genuch geseh'n von diesem malerischen Städtchen, jetz hab ich ein Date mit einem Whirlpool und der wartet schon sehnsüchtig auf mich! Morgen kommt Tommi angereist und dann hat man ja doch keine ruhige Minute mehr.«

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Gelesen: The Job von Janet Evanovich und Lee Goldberg


Nachdem ich erst kürzlich das erste Buch der Reihe um Kate O'Hare und Nick Fox gelesen hatte (The Heist), freute ich mich natürlich sehr, als ich den neuesten Band auf Net Galley entdeckte. Und noch viel mehr freute ich mich, als meine Anfrage tatsächlich akzeptiert wurde und ich mir The Job herunterladen konnte!

The Heist hatte mir schon sehr gut gefallen, aber The Job übertrifft den ersten Band bei weitem! Schneller, mehr und besser wäre eine passende Kurzzusammenfassung meiner Meinung.

FBI-Agentin Kate O'Hare und Gauner Nick Fox, der nachdem er im ersten Band von Kate zur Strecke gebracht worden war, vom FBI als Mann für besondere Aktionen angeworben wurde, müssen in The Job einen ganz besonders großen Coup durchziehen, um den internationalen Gangster und Drogenkönig Menendez festzusetzen. 

Neben abgefahren technischen Errungenschaften (besonders gut gefiel mir natürlich diese Wohnung in London am Ende, da würde ich nur zu gerne einziehen!) wartet The Job mit zahlreichen lustigen Dialogen auf, bei denen ich teilweise laut lachen musste. Dazu kommen großartige, lebhafte Charaktere (besonders freute mich das Wiederlesen mit Willie und Boyd), tolle, abwechslungsreiche Schauplätze und ein sehr angenehmer, klarer Schreibstil.

Ohne zu viel zu verraten: Was für ein Finale! Falls dieses Buch je verfilmt wird, werden die ne Menge CGI (computer-generated images) brauchen!!!

Für mich sind diese Bücher von Janet Evanovich und Lee Goldberg wie Süßigkeiten: In höchstem Grade süchtig machend – wenn man erst einmal anfängt, kann (und will) man nicht mehr aufhören. Darum habe ich The Job auch in Rekordzeit ausgelesen.

The Job ist diesen Monat auf Englisch erschienen, einen Veröffentlichungstermin für die deutsche Ausgabe gibt es noch nicht. Aber der erste Band (Mit High Heels und Handschellen) ist bereits auf deutsch erhältlich.


Mittwoch, 19. November 2014

Gelesen: Hochzeitsküsse und Pistolen von Katrin Koppold




Hochzeitsküsse und Pistolen musste ich natürlich lesen, handelt es sich doch um einen Chick-Lit-Krimi!
Cathy steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, da geschieht in ihrem kleinen Heimatort ein Mord. Das wäre ja nicht weiter schlimm, wäre Cathys Zukünftiger nicht Polizist. Da Cathy nun ihre Flitterwochen in Gefahr sieht, ermittelt sie auf eigene Faust, damit der Mörder nur ja rechtzeitig vor ihrem großen Tag dingfest gemacht wird.
Hochzeitsküsse und Pistolen ist so spritzig und witzig wie der Titel. Bevölkert mit skurrilen, liebenswerten Charakteren erzählt der Roman temporeich von Cathys (teilweise recht tollpatschigen) Bemühungen als Detektivin. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, wobei diese erfreulich unzuckrig gerät. Und der Weg zum (nicht ganz klassischen) Happy End bietet genügend Irrungen und Wirrungen, um nie langweilig zu werden.

Sonntag, 16. November 2014

14. Lange Lesenacht - Zusammenfassung



Gestern fand Ankas 14. Lange Lesenacht statt. Ich war zwar die meiste Zeit schwer abgelenkt und verbrachte mehr Zeit damit, die Fragen zu beantworten (und die Antworten der anderen Teilnehmer zu lesen und zu kommentieren) als damit, mich meinen beiden Büchern zu widmen, aber immerhin schaffte ich dann bis 1 Uhr doch 85 Seiten von Teufelsgrinsen von Annelie Wendeberg und 6 % (von 71 % auf 77 %) von The Job von Janet Evanovich und Lee Goldberg.

Und hier die stündlichen Fragen und meine Antworten:

„Mit welchem Buch startest du in die 14. Lange Lesenacht? Beginnst du für die Lesenacht ein komplett neues oder liest du ein bereits angefangenes weiter? Verrate uns doch auch, warum du zu diesem Buch gegriffen hast.“

Ich habe mir Teufelsgrinsen von Annelie Wendeberg von meinem SUB gegriffen. Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich durch die Rezension von Krimi & Co. Später werde ich dann noch The Job von Janet Evanovich auslesen, da bin ich auf meinem Kindle bei ca. 70 %.

„Zu welchen Themen würdest du gern an einer Lesenacht oder Lesewoche teilnehmen?“
Da bin ich flexibel: „Klassiker“ wie Halloween-Lesenacht kommen immer gut. Eine Liebesroman-Lesenacht dürfte es für mich aber natürlich nicht sein ;)

„Zur Feier des Tages der Nacht besucht dich in wenigen Sekunden die Gute Bücherfee. Du darfst dir spontan 1 Buch wünschen. Für welches entscheidest du dich?“
Nein, bitte keine Bücher mehr! Ich hab doch schon so viele! :)

„Da selbst die gemütliche Bücherwelt nicht immer so rosig ist, wie sie es auf den ersten Blick zu sein scheint, verwandelt sich die Gute Bücherfee in die - oh Schreck - Böse Bücherfee! Diese fordert dich auf, ihr ein Buch aus deinem Regal mitzugeben, das von nun an vom Erdboden verschluckt sein wird, so als wäre es niemals geschrieben worden. Welches Buch lässt du sterben?“
Da fällt mir ganz spontan ein ganz grauenhaft schlechtes Buch ein, das ich vor ein paar Jahren gelesen habe … Das Machwerk heißt Toyer. Ein Buch, das die Welt nicht braucht. Wirre Story und auch sprachlich unglaublich schlecht.

„PENG! Was war das? Plötzlich sieht die Welt ganz anders aus! Wie konnte das passieren? Du steckst im Körper deines/deiner Romanhelden/Romanheldin! Was tust du?“
Verbrecher jagen und Schokolade essen! (The Job von Janet Evanovich und Lee Goldberg)

Insgesamt war es wie immer sehr lustig und ich hoffe sehr, dass ich nächstes Mal wieder dabei sein kann.




Dienstag, 10. Dezember 2013

Worum geht's eigentlich in Capital Porios?

Capital Porios wird der vierte Krimi in meiner Reihe mit den Poriomaniacs. Die Rohfassung wurde diesen November im Rahmen des NaNoWriMo geschrieben, mit der Bearbeitung will ich im Januar beginnen. Da passt es ganz gut, dass ich im Januar sowieso nach Berlin will, das ist nämlich der Schauplatz des Romans - da kann ich vor Ort noch ein wenig nachrecherchieren.

Aber worum geht es im vierten Fall der Poriomaniacs? Details werden noch nicht verraten, aber ich habe schonmal ein wenig mit Wordle gespielt und das ist das Ergebnis:



Montag, 2. Dezember 2013

Montagsfrage - 2. Dezember 2013




  

Paperthin macht Pause, aber auf Schreibwahnsinn gab es auch heute wieder eine Montagsfrage, die da lautet:

 

Wie wichtig ist das Setting in deinen Geschichten?

 

Das ist bei mir ganz unterschiedlich. Manchmal kommt mir eine Idee zu einer Story überhaupt nur aufgrund eines Schauplatzes (so geschehen bei Wicked Weimar), in diesem Falle spielt der dann natürlich auch eine wichtige Rolle und wird entsprechend detailliert beschrieben.

Manchmal stehen aber natürlich auch die handelnden Personen so im Vordergrund, dass das Setting nur angedeutet wird - das war bei mir allerdings bisher nur in einigen meiner unveröffentlichten Kurzgeschichten der Fall.

Mein persönliches Fazit wäre also: In der Regel ist mir der Schauplatz sehr wichtig, das sieht man vielleicht auch schon an den Titeln Deadin Dornbirn, Wicked Weimar und Rome Eternal - in allen drei Romanen spielt der Ort des Geschehens eine Hauptrolle. Und beim vierten Porio-Krimi wird das mit Berlin wieder ähnlich sein …

 

 

Sonntag, 1. Dezember 2013

Capital Porios - Der vierte Roman mit The Poriomaniacs

Das erste Foto vom frisch ausgedruckten Manuskript.

150 Seiten sind es geworden plus 3 Seiten mit "deleted scenes", die aber bei der Bearbeitung vielleicht doch noch wieder irgendwie eingearbeitet werden.

Jetzt werde ich das Machwerk erst ein wenig ruhen lassen, bevor ich mich an die Bearbeitung mache. Dank Eddie Izzard "muss" ich Anfang nächsten Jahres sowieso nach Berlin, da kann ich dann auch noch ein paar Details vor Ort recherchieren.

Nachdem der NaNo-Wahnsinn für dieses Jahr vorbei ist, werde ich mich ab morgen auch wieder meinen regelmäßigen Posts wie Montagsfragen und My Week in Books widmen.

Mittwoch, 27. November 2013

Zurück aus London ...

... d. h. ich will mich nicht länger von einem Standpunkt aus anmelden, den Google als "verdächtig" einstuft ...

Da ich nicht nur vor lauter Theaterbesuchen und Rechercheausflügen die letzten Tage wenig Zeit zum Schreiben hatte, sondern jetzt auch noch krank geworden bin, sieht's mit meinem aktuellen NaNo-Wordcount sehr bescheiden aus: Im Moment stehe ich bei 43.260 Wörtern.

Ansonsten gibt es seit heute (für insgesamt 5 Tage) meine Kurzgeschichtensammlung "The Poriomaniacs ... machen's kurz" gratis. Zum Download einfach auf das Coverbild klicken:
Download The Poriomaniacs ... machen's kurz

Freitag, 15. November 2013

NaNoWriMo - 14



Erst waren ein wenig Recherche und Brainstorming angesagt, um geeignete Schauplätze für meine nächsten Szenen zu finden. Ergebnis: Die Werkstatt eines Gitarrenbauers, ein vegetarisches Öko-Café, ein Flohmarkt und ein Livemusik-Club. Wenn das jetzt nicht abwechslungsreich genug ist, weiß ich auch nicht!

Dann legte ich Textdateien für die nächsten acht Szenen in Scrivener an und gab die ersten Stichworte für jede Szene ein.

Die erste Szene schrieb sich ziemlich flott, dann hatte ich immer wieder mal Hänger bzw. schrieb Zeug, dass die Überarbeitung garantiert nicht überleben wird.

Aber dafür konnte ich mich spät am Abend darüber freuen, dass ich die 30.000er Marke geknackt hatte.

Da es schon wieder sehr spät war, beendete ich Tag 14 mit 2.721 neuen Wörtern und einem Gesamtstand von 30.109.

 

Montag, 11. November 2013

NaNoWriMo - 10


Nachdem der 9. Tag ein Totalausfall war (einfach zu viel zu tun nach meiner Rückehr von meinem Kurztrip und danach schrecklich müde), widmete ich mich am Sonntag fast ausschließlich dem Schreiben. Ich veranstaltete also quasi meinen privaten NaNoThon ... mit einem Tag Verspätung ...

Am Abend standen immerhin 2.703 neue Worte zu Buche, macht insgesamt 21.958. Ab heute versuche ich dann mal, wieder in einen besseren Schreibrhythmus zu kommen, aber ab dem 15. habe ich so viele Termine, dass mir jetzt schon ganz anders wird ... und arbeiten muss ich ja auch noch!

PS: Die NULL, die auf dem obigen Screenshot neben "words written today" steht, hat natürlich nichts zu sagen - ich hab heute noch gar nicht angefangen mit dem Schreiben!

Samstag, 9. November 2013

NaNoWriMo - 8


 

 

Zurück von meinem 3-tägigen Trip nach Düsseldorf und Frankfurt am Main war erstmal Tippen angesagt: Ich hatte nämlich unterwegs nicht immer Zeit und Lust, den Laptop anzuwerfen und habe deshalb überwiegend von Hand geschrieben.

 

Natürlich konnte ich während meiner Reisen keine allzu hohen Tagesziele erreichen … Die Wordcounts der vergangenen Tage im einzelnen:

 

6. November: 1.822

7. November: 1.530

8. November: 766

 

Macht insgesamt 19.260 Wörter.

 

Dann will ich mal versuchen, beim heutigen NaNoThon die 20.000er Marke zu knacken (auch wenn ich jetzt verdammt spät dran bin …)