»Wusstet ihr, dass Jimi Hendrix hier in London kurzzeitig eine Wohnung hatte, die direkt neben dem früheren Haus von Georg Friedrich Händel lag?«
Aus: Tin Pan Alley
Und in genau dieser Wohnung eröffnete am 10. Februar 2016 das Londoner Jimi-Hendrix-Museum. Die Eintrittskarten für den ersten Tag waren bereits vorab ausverkauft und die Presse berichtete ausführlich (siehe Foto).
Dabei gab es Schlagzeilen wie »How to Handel your Hendrix« in Anspielung auf die - durch ein paar Jahrhunderte getrennten - musikalischen Nachbarn. Die einzelnen Artikel schienen auch fast in einem Wettstreit zu stehen, wer die seltsamsten Fakten und Anekdoten über Jimi Hendrix zusammentragen kann. Oder wusste schon irgendjemand, dass Hendrix gerne Monopoly spielte? Dass sein Vater dachte, es wäre »Teufelswerk«, dass Jimi Linkshänder war? Dass Jimi Kissen und Vorhänge für seine Wohnung ganz spießig bei John Lewis (einem Kaufhaus in der nahen Oxford Street) kaufte? Oder dass er behauptete, er hätte Händels Geist gesehen? Angeblich beschrieb er ihn als »einen alten Typen im Nachthemd und mit einem grauen Pferdeschwanz«.
Die Wohnung wurde für insgesamt 2,4 Millionen Pfund renoviert und ausgestattet. Da Hendrix oft Interviews in seiner Wohnung gab, existieren zahlreiche Fotos anhand derer die Einrichtung rekonstruiert werden konnte. Bis hin zu Details wie dem besagten Monopoly-Spiel, einem alten Bang und Olufsen-Plattenspieler und einem Songbook mit Bob Dylan-Songs. Gegenstände, die nicht käuflich erworben werden konnten, wurden extra angefertigt, um dem Original so nah wie möglich zu kommen.
Und zum Schluss noch ein finanzielles Kuriosum: Hendrix zahlte Ende der 60er Jahre dreißig Pfund Miete die Woche - heute kostet der Eintritt ins Museum zehn Pfund.
Neben dem regulären Museumsbetrieb finden auch regelmäßig Veranstaltungen wie Vorträge und Konzerte statt. Mehr Informationen unter handelhendrix.org
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Montag, 29. Februar 2016
Montag, 13. April 2015
Gelesen: Böse Buben küsst man nicht von Janet Evanovich und Lee Goldberg + Verlosung
Im Finanzdistrikt von Los Angeles geht eine Bombe hoch und
FBI Special Agent Kate O’Hare hat einen neuen Fall … So scheint es zumindest.
Denn nach kürzester Zeit erfährt der Leser, dass der Bombenanschlag gar kein
Anschlag war. Hinter der ganzen Sache steckt nämlich Nick Fox, die Nummer zehn
auf der Most Wanted-Liste der USA, Kates größter Widersacher und … Verbündeter.
Das Gangsterdasein hat Nick nämlich aufgegeben, um nun
Undercover für das FBI zu arbeiten - gemeinsam mit Kate. Ihr neuer Auftrag: Die
Wiederbeschaffung eines antiken chinesischen Gockels aus Bronze, der vor zehn
Jahren aus dem Smithsonian Museum in Washington gestohlen wurde und nun an
China zurückgegeben werden soll.
Diese Aufgabe führt die beiden zunächst nach Schottland und
Florida und später - als sie längst auf eigene Faust gegen den Dieb des
chinesischen Hahnenkopfes vorgehen - auch noch nach Shanghai und Montreal.
Wie schon im ersten Band der Reihe (Mit High Heels und
Handschellen - The Heist) kommen Kate und Nick dabei natürlich nicht ohne
Helfer aus: Wieder mit von der Partie sind Boyd, Willie und Kate’s Vater Jake
(der zum großen Showdown zwei herrlich schräge Kumpel mitbringt) sowie
Neuzugang Joe.
Auch in Böse Buben küsst man nicht (OT: The Chase) geht es
wieder in bester James-Bond-Manier hoch her. Würde dieses Buch verfilmt werden,
gäbe es eine Materialschlacht sondergleichen!
Besondere Spannung wird der Story auch wieder dadurch
verliehen, dass es zwischen den beiden Protagonisten heftig knistert. Während
Kate sich noch heftig dagegen wehrt, dass sie Nick attraktiv findet, scheint
der … aber ich will nicht zu viel verraten!
Böse Buben küsst man nicht ist ein absolut nicht ernst
gemeinter, komplett überzogener Krimi, der einfach nur Spaß macht: Schräge
Figuren, abstruse Situationen und Verfolgungsjagden kommen hier auf so ziemlich
jeder Seite vor.
Wer auf Krimis mit realitätsnaher, akribischer
Ermittlungsarbeit steht, sollte die Finger von diesem Buch lassen! Alle die
James Bond oder Janet Evanovichs Stephanie-Plum-Reihe mögen, sollten Böse Buben
küsst man nicht lesen!
Böse Buben küsst man nicht erscheint am 14. September 2015.
Um die Wartezeit zu verkürzen, verlose ich ein Exemplar des Taschenbuches von
Mit High Heels und Handschellen, dem ersten Band der Reihe. Alle, die sich ab
heute (13. April 2015) bis zum 27. April 2015 (Mitternacht) für meinen
Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.
Hier geht's zur Anmeldung: KLICK
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Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen,
willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff
„Verlosung: Mit High Heels und Handschellen“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT
com]
Das Kleingedruckte:
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg
ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner
wird am 28. April 2015 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Taschenbuch
wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der
Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig
erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert.
Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das
Gewinnspiel gemachten Angaben (Name, E-Mail-Adresse etc.) werden nur für das
Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.
Donnerstag, 22. Januar 2015
Neu: Tin Pan Alley und Capital Porios
Heute ist es endlich soweit: Tin Pan Alley und Capital Porios sind bei fast allen wichtigen eBook-Händlern erhältlich.
Tin Pan Alley - Ein Chick-Lit-Kurzkrimi
Londons Denmark Street mit ihrer Musikgeschichte und den
zahlreichen Gitarrenläden ist natürlich ein Traumziel für Myra. Die
Leadgitarristin der Poriomaniacs will ihre umfangreiche Sammlung ergänzen,
Bandkollegin Debbie begleitet sie auf dem Kurztrip nach London.
Aber die Poriomaniacs wären nicht die Poriomaniacs, wenn es
bei ihrem Besuch der britischen Hauptstadt bei Shopping und Sightseeing bleiben
würde.
Gemeinsam mit Myras Cousin Matt und dessen Freund Jamie sind
sie einem Dieb auf der Spur - und der klaut ausgerechnet rare Gitarren!
Leseprobe: bit.ly/1BEu2wp
Alle Kauflinks: http://bit.ly/1tR7g3C
Capital Porios - Ein Chick-Lit-Krimi
Eine Leiche im Backstagebereich der Berliner Waldbühne - ein
Fall für die All-Girl-Rockband The Poriomaniacs.
Debbie, Kyla, Myra und Stella arbeiten intensiv an ihrer
neuen CD. Nur kurz wollen sie die Aufnahmen unterbrechen, um bei einem Festival
auf der legendären Waldbühne aufzutreten. Ihr Konzert ist ein voller Erfolg,
doch dann wird die allgemeine Hochstimmung empfindlich getrübt: Tourmanager
Tommi findet eine Leiche im Gebüsch.
Kommen die Poriomaniacs dem Mörder auf die Spur? Wird Debbie
ihre Schreibblockade überwinden? Und warum lernt Kyla so eifrig Spanisch?
Leseprobe: http://bit.ly/17mvfNH
Im Moment sind Tin Pan Alley und Capital Porios nur als eBooks (ePub und mobi) erhältlich. Die Taschenbuchausgaben erscheinen in einigen Wochen.
Sonntag, 11. Januar 2015
Demnächst: Tin Pan Alley & Capital Porios
Ein Gitarrendieb macht London unsicher ... eine Leiche im Backstagebereich der Berliner Waldbühne ...
Zwei neue Fälle für die All-Girl-Rockband The Poriomaniacs!
In der Kurzgeschichte Tin Pan Alley reisen Debbie und Myra nach London, um ein erholsames Wochenende zu verbringen. Natürlich kommt alles ganz anders ...
In Capital Porios unterbrechen die Poriomaniacs die Arbeiten an ihrer neuen CD für ein paar Tage, um ein Konzert auf der legendären Waldbühne zu geben. Dass bei der After-Show-Party eine Leiche auftaucht, stand allerdings nicht auf dem Plan!
Tin Pan Alley und Capital Porios demnächst überall, wo es eBooks gibt!
(Und bald auch als Taschenbuch.)
Samstag, 10. Januar 2015
Zweite Leseprobe aus The Poriomaniacs - Capital Porios
Wenn jetzt nichts mehr dazwischenkommt, erscheint Capital Porios nächste Woche! Als Zeitvertreib bis dahin noch ein ganz kurzer Ausschnitt:
Debbie warf erneut einen Blick auf die Uhr. »Aber
bis zu unserem Auftritt sind es noch fünf Stunden! Und Bruno ist schon da?«
»Steht in Reihe eins wie angekettet«, bestätigte
Kyla. »Da ist der eisern! Nicht so wie andere, die dann später kommen und sich
vordrängeln.«
»Haha, so wie wir damals in Bern beim Mattefescht,
weißt du noch? Wir wollten Dieter Thomas Kuhn & Band sehen, die haben aber
erst um Mitternacht angefangen«, rief Myra mit leuchtenden Augen.
»Ohmegod, das hatte ich ja schon fast ganz
vergessen. Hat da nicht direkt vorher der Ostbahnkurti gespielt?«, brüllte
Debbie.
»Ich glaube ja«, sagte Myra.
»Und wir kamen um kurz vor Mitternacht, die ganzen
Ösis gingen heim und wir haben uns ganz vorne hingestellt!«
Kyla schüttelte den Kopf und griff nach ihrem
Handy. »Ihr mit euren Schlagererinnerungen. Wenn das je in die Presse gerät,
wird der Imageschaden immens sein.«
»Du musst gerade reden - wer singt denn immer im
Tourbus bei Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben am allerlautesten
mit?«, wollte Myra wissen.
Donnerstag, 8. Januar 2015
Leseprobe Capital Porios
»Ich glaub’s einfach nicht!«, rief Debbie und starrte auf Stellas
Laptop. Auf dem Bildschirm war eine Ankündigung für ein zweitägiges
Open-Air-Festival auf der Berliner Waldbühne zu sehen. Ganz oben prangte der
Schriftzug der Poriomaniacs, die an Tag eins als Headliner auftreten würden.
Doch es war nicht Begeisterung über den kommenden großen Auftritt,
die die Reaktion von Leadsängerin und Rhythmusgitarristin Debbie hervorgerufen
hatte. Natürlich freute sich Debbie - genauso wie ihre Bandkolleginnen Kyla,
Myra und Stella - riesig auf das in wenigen Tagen stattfindende Konzert auf der
berühmten Waldbühne, doch nun hatte etwas ihre Vorfreude ganz erheblich
getrübt.
»Das darf doch nicht wahr sein! Wer hat die nur engagiert?« Debbie
griff sich mit beiden Händen in die langen blonden Locken und schlug ihre Stirn
gegen die Tischplatte.
»Was ist denn hier los?«, fragte Kyla, die gerade mit einem Becher
Kaffee in der Hand den Raum betreten hatte. Fragend sah die Bassistin
Schlagzeugerin Stella an. »Sieht Debbie endlich ein, dass ihre neuen Songs
nichts taugen?«
Stella schüttelte den Kopf und drehte ihren Laptop so, dass Kyla den
Bildschirm sehen konnte. Dann tippte sie mit dem Zeigefinger auf den Namen
einer Band, der einige Zeilen unter dem der Poriomaniacs stand.
Kyla trat näher heran und beugte sich vor, um zu lesen, was da stand.
»The Honking Hornberries«, las sie halblaut vor. »Was ist das denn für ein
bescheuerter Bandname?«
Debbie stöhnte laut und theatralisch auf. Kyla sah erst ihre
offensichtlich verzweifelte beste Freundin - von der sie allerdings nur den
Hinterkopf sehen konnte, da Debbie immer noch mit der Stirn die Tischplatte
küsste - und dann Stella an. »Was denn?«, fragte sie und zog eine Augenbraue
hoch.
»Weißt du das denn gar nicht? Das ist die Band von Debbies Ex Dirk!«,
informierte Stella sie.
Kyla schlug sich die freie Hand vor die Stirn. »Ohmegod, Dirk! Den
gibt’s auch noch? Diesen Vollpfosten hatte ich vollkommen verdrängt. Der spielt
bei den Honking Hornberries? Und die dürfen mit uns auf der Waldbühne
auftreten?«
Erneut stöhnte Debbie laut auf. Doch nun hob sie den Kopf von der
Tischplatte und sah Kyla mit waidwundem Blick an. »Ich wollte diesen, diesen
...« Die sonst so schlagfertige und wortgewandte Debbie suchte nach Worten.
»... Saftsack nie, nie wieder sehen. Und jetzt muss ich mir mit dem am Samstag
eine Bühne teilen«, klagte sie.
»Naja, jetzt übertreib’s mal nicht«, meinte Kyla. »Die spielen als
zweites und wir beschließen den Abend. Dazwischen treten noch eins, zwei, drei,
vier weitere Bands auf, von Bühne teilen kann also keine Rede sein.«
»Wir könnten ja Tommi bitten, dass er vor unserem Auftritt noch mal
feucht durchwischt«, schlug Stella vor. »Damit auch die letzten Dirk-Bazillen
beseitigt sind.«
»Na, da kann er aber einen großen Eimer Desinfektionsmittel
mitbringen«, kommentierte Kyla trocken.
Debbie rang sich ein kleines Lächeln ab. »Das will ich sehen, wie
Tommi die Waldbühne wischt.«
Tommi war der langjährige Tourmanager der Poriomaniacs, mit dem alle
vier Bandmitglieder eine höchst emotionale Hassliebe verband. Bis jetzt hatte
Tommi es allerdings geschafft, nicht gefeuert zu werden - was aber zu einem
guten Teil einfach nur am Mangel an Alternativen lag.
»Aber was mach ich, wenn der Backstage rumhängt? Ich brauche
Bodyguards, mindestens ein halbes Dutzend!«
»Bodyguards? Wieso brauchst du Bodyguards?«, ließ sich eine Stimme
von der Tür her vernehmen. Jetzt hatte auch Leadgitarristin Myra den
Aufenthaltsraum betreten, in dem die Poriomaniacs sich gerade ein wenig von den
Arbeiten an ihrer neuen CD erholten.
»Ein besonders doofer Exfreund von Debbie tritt auch beim Festival
auf«, sagte Stella.
Myra ließ sich auf das Sofa fallen und streckte die Beine aus. »Ohoh,
ganz schlecht«, kommentierte sie.
Debbie tippte mit einem Fingernagel gegen Stellas Computerbildschirm.
»Kann man die nicht noch irgendwie feuern? Ich mein, eine Band, die sich The
Honking Hornberries nennt, dürfte man doch eigentlich sowieso nicht rauslassen.«
»Stimmt, die gehören alle in eine geschlossene Anstalt«, hieb Kyla in
die gleiche Kerbe wie Debbie.
»The Honking Hornberries?«, ließ sich Myra aus dem Hintergrund
vernehmen. »Hatten die nicht erst vor ein paar Monaten einen Riesenhit? Wie
hieß der Song noch gleich ...«
»Pictures of You and Me«, antwortete Stella.
»Was, diese abgeschmackte Pseudo-Ballade ist von denen?«, staunte
Kyla. »Das hatte ich gar nicht mitgekriegt.«
Stella zog den Laptop zu sich heran und ließ die Finger über das
Keyboard gleiten. »Da schau«, sagte sie und zeigte Kyla die Produktseite eines
großen Onlinehändlers.
Links prangte eine Abbildung des Singlecovers, daneben befanden sich
Informationen zum Song, ein Link zu den für den Song abgegebenen Bewertungen
und ein Kauf-Button.
»Verdammt viele Sterne für so einen Scheißsong«, ätzte Kyla.
»Los, scroll runter und klick an, dass der Verkauf dieses Produktes
für dich nicht akzeptabel ist«, schrie Debbie und fuchtelte mit den Armen.
Kyla prustete los. Debbie sah aber auch zu lustig aus, wie sie da
wild herumgestikulierte, mit zerzausten Haaren und irrem Blick.
»Soll ich nicht lieber auf die Hörprobe klicken?«, stichelte Stella.
»Untersteh dich«, brüllte Debbie.
»Ich weiß gar nicht, was du hast«, meinte Kyla. »Der Text von Pictures
of You and Me ist auch nicht mehr oder weniger kitschig als das, was du
hier so angeschleppt hast.«
Mit diesen Worten wies Kyla auf einen Stapel mit Ausdrucken, der
neben Debbie auf dem Tisch lag. Auf dem obersten Blatt hatte Debbie sich gerade
Notizen gemacht, als Stella mit ihrem Laptop und der niederschmetternden
Neuigkeit, dass die Hornberries auch beim Festival auftreten würden, ankam.
»Jaja, mach mich nur fertig«, grummelte Debbie und griff nach ihren
Songtexten. »Als wäre es nicht schlimm genug, dass ich diesen Arsch von Dirk
sehen muss ...«
Wird es Debbie gelingen, Dirk aus dem Weg zu gehen? Und warum schreibt sie plötzlich so komische Songtexte? Um Capital Porios kostenlos zu lesen, trag dich einfach für meinen Newsletter ein und du erhältst Capital Porios als eBook (mobi oder ePub) per E-Mail: http://bit.ly/freePorio
Wird es Debbie gelingen, Dirk aus dem Weg zu gehen? Und warum schreibt sie plötzlich so komische Songtexte? Um Capital Porios kostenlos zu lesen, trag dich einfach für meinen Newsletter ein und du erhältst Capital Porios als eBook (mobi oder ePub) per E-Mail: http://bit.ly/freePorio
Dienstag, 6. Januar 2015
Leseprobe Tin Pan Alley
»Und was habt ihr schon Schönes gemacht, seit ihr hier seid?«, wollte
Matt wissen.
Das hätte er lieber nicht gefragt, denn sofort sprudelten Debbie und
Myra fast über und erzählten von ihren bisherigen Erlebnissen. Natürlich
schwärmte Myra auch in höchsten Tönen von ihrer neuen Gitarre.
»Der Klang ist einfach phantastisch! Und sie ist einfach wunderschön,
eine richtige Sixties-Schönheit.«
»Deine neue Gitarre ist aus den 60ern?«, fragte Matt nach.
»Irgendwelche berühmten Vorbesitzer hatte sie aber nicht, oder?«
»Ich denke, das hätte der Verkäufer mir erzählt«, grinste Myra. »Das
hätte nämlich den Preis ganz erheblich gesteigert.«
»Dann hättest du sie am Ende noch klauen müssen«, witzelte Matt. »Wie
der Typ, der die ganzen Klampfen von Jimi Hendrix stiehlt.«
Jetzt war nicht nur Myra ganz Ohr, auch Debbie und Jamie merkten auf
und sahen Matt fragend an.
»Jemand klaut Hendrix-Gitarren?«, staunte Debbie.
»Erzähl mehr«, forderte Myra ihren Cousin auf.
»Davon hab ich auch schon gelesen«, sagte Jamie und nahm einen großen
Teller Teriyaki Soba vom Kellner entgegen.
Auch den anderen drei wurden ihre Hauptgerichte serviert, doch selbst
der Anblick von knackigem Gemüse und perfekt gegrilltem Lachs ließ Myra nicht
vom Thema abkommen. Wenn es um Gitarren ging, war sie ein wenig, nun ja,
obsessiv.
Matt hingegen hatte es nicht eilig mit dem Erzählen. Zuerst tauchte
er seinen Löffel in die große, dampfende Schüssel mit Ramen, die nun vor ihm
stand.
»Nun, sag schon«, quengelte Myra. »Was ist das für eine Story mit den
geklauten Gitarren? Was für Gitarren genau? Welche von denen, die Hendrix
selbst bemalt hat?«
Matt schlürfte die langen Noodles vom Löffel und kaute gründlich.
Dann endlich erfüllte er Myras Wunsch nach detaillierten Informationen.
»Vor ungefähr einer Woche ist aus dem Hard Rock Café eine Gitarre
gestohlen worden, direkt von der Wand runter, und vor ein paar Tagen ist eine
weitere Hendrix-Gitarre verschwunden. Diesmal aus dem Lager des gerade im
Aufbau befindlichen Jimi-Hendrix-Museums. Was genau das für Gitarren waren,
weiß ich aber nicht.«
»Na, zum Glück sind wir erst seit gestern hier«, warf Debbie ein,
»sonst bräuchte Myra jetzt ein wasserdichtes Alibi.«
»Wusstet ihr, dass Jimi Hendrix hier in London kurzzeitig eine
Wohnung hatte, die direkt neben dem früheren Haus von Georg Friedrich Händel
lag?«, trug Jamie zur Unterhaltung bei.
Doch Händel interessierte Myra natürlich im Moment gar nicht. »Hast
du das in der Zeitung gelesen? Oder im Radio gehört?«, wollte sie von Matt
wissen.
»Ich hab's in der Zeitung gelesen, aber im Fernsehen kam auch ein
kurzer Bericht. Den kannst du sicher auf der Website der BBC anschauen.«
»Super, das mach ich nachher gleich«, freute sich Myra und widmete
sich nun auch endlich ihrem Essen.
Die Kurzgeschichte Tin Pan Alley erscheint demnächst - überall da, wo es eBooks gibt!
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Demnächst: The Poriomaniacs - Capital Porios - Cover Reveal
Eine Leiche im Backstagebereich der Berliner Waldbühne - ein
Fall für die All-Girl-Rockband The Poriomaniacs.
Debbie, Kyla, Myra und Stella arbeiten intensiv an ihrer
neuen CD. Nur kurz wollen Sie die Aufnahmen unterbrechen, um bei einem Festival
auf der legendären Waldbühne aufzutreten. Ihr Konzert ist ein voller Erfolg,
doch dann wird die allgemeine Hochstimmung empfindlich getrübt: Tourmanager
Tommi findet eine Leiche im Gebüsch.
Kommen die Poriomaniacs dem Mörder auf die Spur? Wird Debbie
ihre Schreibblockade überwinden? Und warum lernt Kyla so eifrig Spanisch? All
diese Fragen beantwortet Capital Porios.
Capital Porios - ein Chick-Lit-Krimi - erscheint im Januar 2015.
Montag, 29. Dezember 2014
Demnächst: The Poriomaniacs - Tin Pan Alley - Cover Reveal
London wird von einer seltsamen Diebesserie heimgesucht:
Jemand klaut ausschließlich Gitarren, die einst Jimi Hendrix gehörten.
Als Debbie und Myra während eines Kurzaufenthalts in London
von diesen Diebstählen erfahren, ist es vorbei mit dem eigentlich geplanten
Erholungsurlaub. Gemeinsam mit Myras Cousin Matt und dessen Freund Jamie setzen
sie alles daran, den Gitarrendieb dingfest zu machen.
Tin Pan Alley - eine Poriomaniacs-Kurzgeschichte - erscheint im Januar 2015.
Freitag, 26. Dezember 2014
Leseprobe: The Poriomaniacs - Wicked Weimar
FREUDE SCHÖNER GÖTTERFUNKEN
(An die Freude)
»Ohmeingottistdasgeil«, rang Debbie nach Luft und nach Worten.
»Nu hyperventilieren se ma nich gleich«, versuchte Kyla sie zu beschwichtigen.
Vergeblich. Mit seligem Lächeln auf den Lippen beugte Debbie sich über den Schreibtisch und betrachtete den Globus, die elegant geschwungene Uhr, die Kerzenleuchter, das filigrane gläserne Tintenfässchen, die hölzerne Tabaksdose mit der Perlmuttscheibe auf dem Deckel, das aufgeschlagene, in altdeutscher Schrift gesetzte Buch und schließlich das Manuskriptblatt, das da lag als wäre der Verfasser gerade erst von seiner Arbeit aufgestanden, hätte diese nur kurz unterbrochen und würde jeden Moment wieder zur Tür hereinkommen und wäre nicht schon seit zweihundert Jahren tot. Sogar der Federkiel lag noch da, quer über dem Monolog der Marfa aus dem zweiten Akt des Demetrius. Man musste schon genau hinsehen, um zu bemerken, dass keine feuchte Tinte am Federkiel klebte und dass die Manuskriptseite nicht das Original sondern ein Faksimile war und unter Glas lag.
Debbie konnte sich kaum losreißen. Langsam ließ sie ihren verzückten Blick wandern. Die drei grünen Bücherregale an der Längsseite des Raumes, der Klingelzug, das schmale Bett ...
»Wie die zu vier Kindern gekommen sind, würd mich auch mal interessieren«, unterbrach Kyla äußerst profan Debbies Gedankengang.
Kylas Blick ruhte ebenfalls auf dem handtuchschmalen Bett, das in der Ecke hinter Schillers Schreibtisch stand.
Empört funkelte Debbie sie an. »Denkst du eigentlich immer nur ans Poppen? Spürst du nicht den Hauch der Geschichte, der uns hier umweht?«
»Hm, ja, 's zieht 'n bisschen ... Sind Sie denn bald mal fertig mit Kucken? Können wir denn bald mal gehen?«, quengelte Kyla.
»Kulturbanausin.« Debbie rümpfte die Nase. »Sie können ja schon allein ins Hotel gehen - ich schau mir das hier ganz genau an.«
Sie steckte ihr immer noch gerümpftes Näschen ganz tief in ihr neu erworbenes Buch Schillers Wohnhaus in Weimar.
»Ich mein, die Gitarre, die nebenan an der Wand hängt, ist ja wohl nur geil«, lenkte Kyla ein. »Die geh ich mir mal eben nochmal ankucken.«
Debbie folgte Kyla in das sogenannte Gesellschaftszimmer, die Nase immer noch tief in ihrem Buch vergraben.
»Die haben Gitarre damals Guitharre buchstabiert«, verkündete sie, »und das Teil ist aus Ahorn-, Fichten- und Ebenholz.«
»Die isch ja sooo kloi«, trällerte Kyla begeistert und legte den Kopf schief, um die seltsamen dicken Saiten besser betrachten zu können.
Debbie blickte von ihrem Buch auf. »Also ich könnt da nicht drauf spielen. Du?«
Kyla schüttelte den Kopf so heftig, dass ihre langen rotbraunen Haare nur so flogen. »Nee, aber Myra bestimmt. Die kann alles spielen, wenn's nur genug Saiten hat.«
Debbie hatte mittlerweile weiter in ihrem Buch geblättert. Plötzlich lachte sie auf. »Das muss ich dir vorlesen: Schillers Sohn Karl hat über seinen Vater geschrieben ... da er selten zu Mittag wegen des späten Aufstehens aß, verband er das Mittag- und Abendessen gewöhnlich.«
Kylas Augen wurden ganz rund vor Staunen. »Ich hätte nie gedacht, dass es etwas gibt, was ich mit Friedrich Schiller gemeinsam habe!«
Kyla vergaß sogar, dass sie vor ein paar Minuten noch gedrängelt hatte und spähte über Debbies Schulter in das Buch. Aufmerksam studierte sie den Lageplan des zweiten Stockwerks. »Da, im Schlafzimmer und im Ankleideraum waren wir noch nicht.«
Einträchtig wanderten die beiden in Schillers Schlafzimmer, dass jedoch zu ihrer beider großen Enttäuschung bis auf ein Bild und eine eindeutig moderne Stehlampe leer war. »Aber 'ne schücke Tapete«, kommentierte Kyla, die langsam doch auf den Geschmack kam.
Im Ankleideraum studierten sie gründlich Schillers Kleiderliste aus dem Jahr 1804, die im Buch abgedruckt war.
»Nein, kuck dir mal das an! Ein Paar lederne Hosen - Lederhosen, Gitarre anner Wand, spät aufstehen - der Typ war 'n Rocker!« Kyla kriegte sich kaum noch ein vor Begeisterung. »Langsam wird mir der Knabe sympathisch! Schade, dass er schon tot ist, ich tät ihm glatt 'ne Freikarte für unser Konzert spendieren.«
Am übernächsten Abend würden The Poriomaniacs, die Band von Deborah Lorenz-Feldtkeller, Leadgesang und Rhythmusgitarre, und Kyla-Glädje Sylvass, Leadgesang und Bass, ein Konzert im Congress Centrum Neue Weimarhalle geben.
Da die kulturbegeisterte Debbie, deren Geschmack extrem weitgefächert war und von Shakespeare bis Quentin Tarantino reichte, noch nie in Weimar gewesen war, aber unbedingt einmal auf Schillers und Goethes Spuren wandeln wollte, hatte sie diese sehr frühe Anreise geplant.
Kyla fiel zwar - wie von Debbie richtig festgestellt - eher in die Kategorie Kulturbanausin, hatte sich aber spontan zum Mitkommen entschlossen, als sie im Internet Fotos des Fünfsternehotels sah, das als poriomanisches Domizil in Weimar auserkoren war.
»Bauhaus, Goethe, Schiller und den ganzen andern Kram, von dem du so schwärmst, kannste behalten, aber dieser Whirlpool schreit geradezu nach mir! Und bevor die Tour weitergeht noch zwei Tage Entspannung im Luxushotel sind mir grad recht!«
Die Poriomaniacs hatten bereits zwanzig Konzerte ihrer aktuellen Tour absolviert. Bei ihren beiden ersten großen Tourneen hatten sie jeweils über dreißig Konzerte am Stück gespielt und immer nur hie und da einen Day Off eingestreut. Der ging dann meistens für die Anreise zum nächsten Konzertort drauf. Solche Strapazen wollten sie sich nicht wieder antun, darum hatten sie diesmal ihre Tour in zwei Teile unterteilt und zwischendurch zwei Wochen Konzertpause eingeplant.
Doch Urlaub war für die Poriomaniacs trotzdem nicht angesagt gewesen in diesen vierzehn Tagen. Vor ein paar Tagen war die zweite Singleauskopplung aus ihrer neuen CD Hot & Bothered erschienen, ein Song mit dem Titel Love is a Lonely Business. Natürlich musste ein Videoclip gedreht werden und diverse TV-Shows wurden mit der geballten poriomanischen Anwesenheit beehrt. Vervollständigt wurde das Quartett durch Leadgitarristin Myra Kuhn und Schlagzeugerin Stella Marconi, die beiden würden aber erst am Tag des Konzertes in Weimar eintreffen. Myra und Stella wollten sich vor dem ersten von vierzehn weiteren Konzerten noch ein wenig zu Hause erholen - und Kyla eben im Fünfsternehotel.
Und so hatten Debbie und Kyla also heute Mittag Schlag zwölf im wunderschönen WeimarerDorint Hotel direkt am Park an der Ilm eingecheckt.
Doch aus Kylas Entspannungsplänen wurde vorerst nichts, denn Debbie hatte sie dann doch gnadenlos mitgeschleift, als es an die Erkundung des Klassikerstädtchens ging. Als allererstes stand natürlich ein Besuch im früheren Wohnhaus des von Debbie so leidenschaftlich verehrten Friedrich Schiller auf dem Plan. Und da Debbie alles ganz genau betrachtet hatte, zwei komplette Rundgänge durch das gesamte Haus gemacht und jedes Detail in ihrem Buch über das Schillerhaus nachgeschlagen hatte, hatte diese Besichtigung natürlich wesentlich länger gedauert als Kyla eigentlich lieb war. Als die beiden wieder an die frische Luft kamen, war es bereits kurz vor achtzehn Uhr. Und während Debbie immer noch ihren schwärmerischen Gesichtsausdruck zur Schau trug, dachte Kyla mittlerweile nur noch an eins.
»So, und wo gibt's jetzt was Essbares? Möglichst in der Nähe, Sie wissen, ich lauf nicht so gern.«
Debbie gruschtelte den kleinen Weimarstadtplan aus ihrer Handtasche, den sie im Hotel bekommen hatten.
»Wie wär's mit dem Restaurant im Hotel Elephant? Das ist gleich am Markt hier ums Eck.«
Sie setzten sich in Bewegung, doch Kyla hatte Bedenken. »Ich glaub, das ist mir zu aufgebrezelt. MäcDoof wär mir lieber.« Irgendwas hatte Kyla heute immer zu maulen. Schon fand sie den nächsten Anlass - sie kamen an einem Café vorbei, dessen im Freien stehende Stühle und Tische gerade zusammengeräumt wurden und im Laden daneben drehte man gerade das Schild an der Tür um auf Geschlossen.
»Das gibt's ja wohl nicht«, ereiferte Kyla sich. Mit dramatischer Geste sah sie auf ihre Armbanduhr. »Ladenschluss achtzehn Uhr! Wo sind wir denn hier gelandet?«
»Hier zählen halt mehr die geistigen Werte und nicht so sehr das Materielle«, sinnierte Debbie.
Kyla starrte sie sprachlos und komplett genervt an. Normalerweise war Debbie die Shopperin vor dem Herrn und Ladenschluss war eins ihrer persönlichen Unworte des Jahres aber im Moment schwebte sie mindestens fünf Zentimeter über dem Boden.
Doch dann erblickte Kyla den Marktplatz mit seinen zahlreichen Wurstbuden und war selig. In Windeseile hatte sie eine Thüringer Rostbratwurst erstanden und überzog diese großzügig mit Ketchup. Nun war es Debbie, die etwas zu mäkeln hatte. »In meinem Weimarreiseführer steht, dass man Thüringer Rostbratwurst mit Senf isst, niemals mit Ketchup!«
»Mir doch egal«, schmatzte Kyla, »du bist ja nur neidisch, weil du grad mal wieder eine deiner vegetarischen Phasen hast!«
Immer noch futternd drehte sie sich im Kreis. »In welche Richtung geht's zum Hotel? Ich hab für heute genuch geseh'n von diesem malerischen Städtchen, jetz hab ich ein Date mit einem Whirlpool und der wartet schon sehnsüchtig auf mich! Morgen kommt Tommi angereist und dann hat man ja doch keine ruhige Minute mehr.«
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Gelesen: The Job von Janet Evanovich und Lee Goldberg
Nachdem ich erst kürzlich das erste
Buch der Reihe um Kate O'Hare und Nick Fox gelesen hatte (The Heist),
freute ich mich natürlich sehr, als ich den neuesten Band auf Net
Galley entdeckte. Und noch viel mehr freute ich mich, als meine
Anfrage tatsächlich akzeptiert wurde und ich mir The Job
herunterladen konnte!
The Heist hatte mir schon sehr gut
gefallen, aber The Job übertrifft den ersten Band bei weitem!
Schneller, mehr und besser wäre eine passende Kurzzusammenfassung
meiner Meinung.
FBI-Agentin Kate O'Hare und Gauner Nick
Fox, der nachdem er im ersten Band von Kate zur Strecke gebracht
worden war, vom FBI als Mann für besondere Aktionen angeworben
wurde, müssen in The Job einen ganz besonders großen Coup
durchziehen, um den internationalen Gangster und Drogenkönig
Menendez festzusetzen.
Neben abgefahren technischen Errungenschaften
(besonders gut gefiel mir natürlich diese Wohnung in London am Ende,
da würde ich nur zu gerne einziehen!) wartet The Job mit zahlreichen
lustigen Dialogen auf, bei denen ich teilweise laut lachen musste.
Dazu kommen großartige, lebhafte Charaktere (besonders freute mich
das Wiederlesen mit Willie und Boyd), tolle, abwechslungsreiche
Schauplätze und ein sehr angenehmer, klarer Schreibstil.
Ohne zu viel zu verraten: Was für ein Finale! Falls dieses Buch je verfilmt wird, werden die ne Menge CGI (computer-generated images) brauchen!!!
Für mich sind diese Bücher von Janet
Evanovich und Lee Goldberg wie Süßigkeiten: In höchstem Grade
süchtig machend – wenn man erst einmal anfängt, kann (und will)
man nicht mehr aufhören. Darum habe ich The Job auch in Rekordzeit
ausgelesen.
The Job ist diesen Monat auf Englisch
erschienen, einen Veröffentlichungstermin für die deutsche Ausgabe
gibt es noch nicht. Aber der erste Band (Mit High Heels und
Handschellen) ist bereits auf deutsch erhältlich.
Mittwoch, 19. November 2014
Gelesen: Hochzeitsküsse und Pistolen von Katrin Koppold
Hochzeitsküsse und Pistolen musste ich natürlich lesen,
handelt es sich doch um einen Chick-Lit-Krimi!
Cathy steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, da
geschieht in ihrem kleinen Heimatort ein Mord. Das wäre ja nicht weiter
schlimm, wäre Cathys Zukünftiger nicht Polizist. Da Cathy nun ihre
Flitterwochen in Gefahr sieht, ermittelt sie auf eigene Faust, damit der Mörder
nur ja rechtzeitig vor ihrem großen Tag dingfest gemacht wird.
Hochzeitsküsse und Pistolen ist so spritzig und witzig wie
der Titel. Bevölkert mit skurrilen, liebenswerten Charakteren erzählt der Roman
temporeich von Cathys (teilweise recht tollpatschigen) Bemühungen als
Detektivin. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, wobei diese erfreulich
unzuckrig gerät. Und der Weg zum (nicht ganz klassischen) Happy End bietet
genügend Irrungen und Wirrungen, um nie langweilig zu werden.
Sonntag, 16. November 2014
14. Lange Lesenacht - Zusammenfassung
Gestern fand Ankas 14. Lange Lesenacht statt. Ich war zwar
die meiste Zeit schwer abgelenkt und verbrachte mehr Zeit damit, die Fragen zu
beantworten (und die Antworten der anderen Teilnehmer zu lesen und zu
kommentieren) als damit, mich meinen beiden Büchern zu widmen, aber immerhin
schaffte ich dann bis 1 Uhr doch 85 Seiten von Teufelsgrinsen von Annelie
Wendeberg und 6 % (von 71 % auf 77 %) von The Job von Janet Evanovich und Lee
Goldberg.
Und hier die stündlichen Fragen und meine Antworten:
„Mit welchem Buch startest du in die 14. Lange Lesenacht?
Beginnst du für die Lesenacht ein komplett neues oder liest du ein bereits
angefangenes weiter? Verrate uns doch auch, warum du zu diesem Buch gegriffen
hast.“
Ich habe mir Teufelsgrinsen von Annelie Wendeberg von meinem
SUB gegriffen. Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich durch die Rezension
von Krimi & Co. Später werde ich dann noch The Job von Janet
Evanovich auslesen, da bin ich auf meinem Kindle bei ca. 70 %.
„Zu welchen Themen würdest du gern an einer Lesenacht oder
Lesewoche teilnehmen?“
Da bin ich flexibel: „Klassiker“ wie Halloween-Lesenacht
kommen immer gut. Eine Liebesroman-Lesenacht dürfte es für mich aber natürlich
nicht sein ;)
„Zur Feier des
Tages der Nacht besucht dich
in wenigen Sekunden die Gute Bücherfee. Du darfst dir spontan 1 Buch wünschen.
Für welches entscheidest du dich?“
Nein, bitte keine Bücher mehr! Ich hab doch schon so viele!
:)
„Da selbst die gemütliche Bücherwelt nicht immer so rosig ist,
wie sie es auf den ersten Blick zu sein scheint, verwandelt sich die Gute
Bücherfee in die - oh Schreck - Böse Bücherfee! Diese fordert dich auf, ihr ein
Buch aus deinem Regal mitzugeben, das von nun an vom Erdboden verschluckt sein
wird, so als wäre es niemals geschrieben worden. Welches Buch lässt du
sterben?“
Da fällt mir ganz spontan ein ganz grauenhaft schlechtes Buch
ein, das ich vor ein paar Jahren gelesen habe … Das Machwerk heißt Toyer. Ein
Buch, das die Welt nicht braucht. Wirre Story und auch sprachlich unglaublich
schlecht.
„PENG! Was war das? Plötzlich sieht die Welt ganz anders aus!
Wie konnte das passieren? Du steckst im Körper deines/deiner
Romanhelden/Romanheldin! Was tust du?“
Verbrecher jagen und Schokolade essen! (The Job von Janet Evanovich
und Lee Goldberg)
Insgesamt war es wie immer sehr lustig und ich hoffe sehr,
dass ich nächstes Mal wieder dabei sein kann.
Dienstag, 10. Dezember 2013
Worum geht's eigentlich in Capital Porios?
Capital Porios wird der vierte Krimi in meiner Reihe mit den Poriomaniacs. Die Rohfassung wurde diesen November im Rahmen des NaNoWriMo geschrieben, mit der Bearbeitung will ich im Januar beginnen. Da passt es ganz gut, dass ich im Januar sowieso nach Berlin will, das ist nämlich der Schauplatz des Romans - da kann ich vor Ort noch ein wenig nachrecherchieren.
Aber worum geht es im vierten Fall der Poriomaniacs? Details werden noch nicht verraten, aber ich habe schonmal ein wenig mit Wordle gespielt und das ist das Ergebnis:
Aber worum geht es im vierten Fall der Poriomaniacs? Details werden noch nicht verraten, aber ich habe schonmal ein wenig mit Wordle gespielt und das ist das Ergebnis:
Montag, 2. Dezember 2013
Montagsfrage - 2. Dezember 2013
Paperthin macht Pause, aber auf Schreibwahnsinn gab es auch
heute wieder eine Montagsfrage, die da lautet:
Wie wichtig ist das Setting in deinen Geschichten?
Das ist bei mir ganz unterschiedlich. Manchmal kommt mir
eine Idee zu einer Story überhaupt nur aufgrund eines Schauplatzes (so
geschehen bei Wicked Weimar), in diesem Falle spielt der dann natürlich auch
eine wichtige Rolle und wird entsprechend detailliert beschrieben.
Manchmal stehen aber natürlich auch die handelnden Personen
so im Vordergrund, dass das Setting nur angedeutet wird - das war bei mir
allerdings bisher nur in einigen meiner unveröffentlichten Kurzgeschichten der
Fall.
Mein persönliches Fazit wäre also: In der Regel ist mir der
Schauplatz sehr wichtig, das sieht man vielleicht auch schon an den Titeln Deadin Dornbirn, Wicked Weimar und Rome Eternal - in allen drei Romanen spielt der
Ort des Geschehens eine Hauptrolle. Und beim vierten Porio-Krimi wird das mit
Berlin wieder ähnlich sein …
Sonntag, 1. Dezember 2013
Capital Porios - Der vierte Roman mit The Poriomaniacs
Das erste Foto vom frisch ausgedruckten Manuskript.
150 Seiten sind es geworden plus 3 Seiten mit "deleted scenes", die aber bei der Bearbeitung vielleicht doch noch wieder irgendwie eingearbeitet werden.
Jetzt werde ich das Machwerk erst ein wenig ruhen lassen, bevor ich mich an die Bearbeitung mache. Dank Eddie Izzard "muss" ich Anfang nächsten Jahres sowieso nach Berlin, da kann ich dann auch noch ein paar Details vor Ort recherchieren.
Nachdem der NaNo-Wahnsinn für dieses Jahr vorbei ist, werde ich mich ab morgen auch wieder meinen regelmäßigen Posts wie Montagsfragen und My Week in Books widmen.
150 Seiten sind es geworden plus 3 Seiten mit "deleted scenes", die aber bei der Bearbeitung vielleicht doch noch wieder irgendwie eingearbeitet werden.
Jetzt werde ich das Machwerk erst ein wenig ruhen lassen, bevor ich mich an die Bearbeitung mache. Dank Eddie Izzard "muss" ich Anfang nächsten Jahres sowieso nach Berlin, da kann ich dann auch noch ein paar Details vor Ort recherchieren.
Nachdem der NaNo-Wahnsinn für dieses Jahr vorbei ist, werde ich mich ab morgen auch wieder meinen regelmäßigen Posts wie Montagsfragen und My Week in Books widmen.
Mittwoch, 27. November 2013
Zurück aus London ...
... d. h. ich will mich nicht länger von einem Standpunkt aus anmelden, den Google als "verdächtig" einstuft ...
Da ich nicht nur vor lauter Theaterbesuchen und Rechercheausflügen die letzten Tage wenig Zeit zum Schreiben hatte, sondern jetzt auch noch krank geworden bin, sieht's mit meinem aktuellen NaNo-Wordcount sehr bescheiden aus: Im Moment stehe ich bei 43.260 Wörtern.
Ansonsten gibt es seit heute (für insgesamt 5 Tage) meine Kurzgeschichtensammlung "The Poriomaniacs ... machen's kurz" gratis. Zum Download einfach auf das Coverbild klicken:
Da ich nicht nur vor lauter Theaterbesuchen und Rechercheausflügen die letzten Tage wenig Zeit zum Schreiben hatte, sondern jetzt auch noch krank geworden bin, sieht's mit meinem aktuellen NaNo-Wordcount sehr bescheiden aus: Im Moment stehe ich bei 43.260 Wörtern.
Ansonsten gibt es seit heute (für insgesamt 5 Tage) meine Kurzgeschichtensammlung "The Poriomaniacs ... machen's kurz" gratis. Zum Download einfach auf das Coverbild klicken:
Freitag, 15. November 2013
NaNoWriMo - 14
Erst waren ein wenig Recherche und Brainstorming angesagt,
um geeignete Schauplätze für meine nächsten Szenen zu finden. Ergebnis: Die
Werkstatt eines Gitarrenbauers, ein vegetarisches Öko-Café, ein Flohmarkt und
ein Livemusik-Club. Wenn das jetzt nicht abwechslungsreich genug ist, weiß ich
auch nicht!
Dann legte ich Textdateien für die nächsten acht Szenen in
Scrivener an und gab die ersten Stichworte für jede Szene ein.
Die erste Szene schrieb sich ziemlich flott, dann hatte ich
immer wieder mal Hänger bzw. schrieb Zeug, dass die Überarbeitung garantiert
nicht überleben wird.
Aber dafür konnte ich mich spät am Abend darüber freuen,
dass ich die 30.000er Marke geknackt hatte.
Da es schon wieder sehr spät war, beendete ich Tag 14 mit
2.721 neuen Wörtern und einem Gesamtstand von 30.109.
Montag, 11. November 2013
NaNoWriMo - 10
Nachdem der 9. Tag ein Totalausfall war (einfach zu viel zu tun nach meiner Rückehr von meinem Kurztrip und danach schrecklich müde), widmete ich mich am Sonntag fast ausschließlich dem Schreiben. Ich veranstaltete also quasi meinen privaten NaNoThon ... mit einem Tag Verspätung ...
Am Abend standen immerhin 2.703 neue Worte zu Buche, macht insgesamt 21.958. Ab heute versuche ich dann mal, wieder in einen besseren Schreibrhythmus zu kommen, aber ab dem 15. habe ich so viele Termine, dass mir jetzt schon ganz anders wird ... und arbeiten muss ich ja auch noch!
PS: Die NULL, die auf dem obigen Screenshot neben "words written today" steht, hat natürlich nichts zu sagen - ich hab heute noch gar nicht angefangen mit dem Schreiben!
Samstag, 9. November 2013
NaNoWriMo - 8
Zurück von meinem 3-tägigen Trip nach Düsseldorf und
Frankfurt am Main war erstmal Tippen angesagt: Ich hatte nämlich unterwegs
nicht immer Zeit und Lust, den Laptop anzuwerfen und habe deshalb überwiegend
von Hand geschrieben.
Natürlich konnte ich während meiner Reisen keine allzu hohen
Tagesziele erreichen … Die Wordcounts der vergangenen Tage im einzelnen:
6. November: 1.822
7. November: 1.530
8. November: 766
Macht insgesamt 19.260 Wörter.
Dann will ich mal versuchen, beim heutigen NaNoThon die
20.000er Marke zu knacken (auch wenn ich jetzt verdammt spät dran bin …)
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