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Mittwoch, 27. Januar 2016

Rezension und Buchverlosung: Rauhnacht von Klüpfel und Kobr


Kluftinger und seine Frau machen Urlaub. Zwar ist es nur ein Kurzurlaub in den Allgäuer Bergen samt Live-Krimispiel, aber immerhin. Frau Kluftinger ist begeistert, Klufti weniger. Denn leider ist auch das Ehepaar Langhammer mit von der Partie und speziell Herr Langhammer nervt Klufti ganz gewaltig!
Natürlich wird das Wochenende alles andere als erholsam: Dank eines Schneesturms ist das Hotel plötzlich von der Außenwelt abgeschnitten und auch das Krimispiel verläuft ganz und gar nicht wie geplant.

Eine nette, flott zu lesende Krimikomödie, die für meinen Geschmack aber ab und zu ein wenig zu dick aufträgt. Besonders, dass Klufti ein wenig zu oft als »Depp vom Dienst« dargestellt wird, hat mir nicht gefallen. Aber immerhin hat er die E-Mail-Kommunikation mit seiner Dienststelle irgendwie auf die Reihe bekommen, die zählte nämlich zu meinen persönlichen Highlights in diesem Krimi.

Und natürlich ist Rauhnacht eine perfekte Lektüre für den Winter, wenn draußen Schnee liegt und man selbst es sich auf der Couch bequem machen kann.



Ich verlose ein Exemplar der gebundenen Ausgabe von Rauhnacht (Achtung, es handelt sich um mein eigenes Exemplar, das jedoch nur ein Mal gelesen und dabei äußerst pfleglich behandelt wurde!). 

Alle, die sich ab heute, 27. Januar 2016, bis zum 10. Februar 2016 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK


Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Rauhnacht“ an [poriomaniacs AT 2die4 DOT com]


Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 11. Februar 2016 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.

Sonntag, 24. Januar 2016

Leselounge am Flughafen München


Vor etlichen Wochen sah ich auf Twitter (leider habe ich vergessen, bei wem ich mich bedanken muss), dass es am Münchner Flughafen in Terminal 2 bei Gate G46 eine Leselounge gibt.

Da ich bereits einen Flug ab Terminal 2 für Mitte Januar gebucht hatte, speicherte ich mir eine Erinnerung im Handy und letzte Woche war es soweit. Natürlich war mein Abfluggate so weit von G46 entfernt, wie es überhaupt nur geht …

Darum war mein Aufenthalt in der Leselounge auch recht kurz: Ich deponierte drei BookCrossing-Bücher, machte ein paar Fotos und warf einen Blick auf die Bestände: G.R.R. Martin fast komplett und natürlich viele englischsprachige Bücher. Die Sessel sahen übrigens auch sehr bequem aus.



Falls ich in Zukunft mal einen längeren Aufenthalt in Terminal 2 habe, weiß ich, wo ich hingehe!

Mittwoch, 20. Januar 2016

Lieblingsbuchläden: The Open Book in Richmond



Die Montagsfrage habe ich diese Woche ausgelassen, weil mir spontan keine Antwort einfiel und weil ich kaum Zeit hatte, da ich mal wieder in England war. Genauer gesagt in Richmond-upon-Thames, wo ich einen ganz reizenden kleinen Buchladen entdeckte.

The Open Book (sogar den Namen finde ich ganz toll) liegt ein wenig versteckt ganz in der Nähe der High Street und führt ein ziemlich breit gefächertes Sortiment, obwohl der Laden alles andere als groß ist!

Es gab zwar gerade 25 % Rabatt auf Kunstbücher (und Kinder-, Koch- und Gartenbücher), ich konnte jedoch widerstehen und habe nichts gekauft. Meine Willensstärke war aber vor allem dadurch bedingt, dass ich keinen Platz im Gepäck mehr hatte!

Ganz besonders angetan hatten es mir die kleinen Gedichtbände, die The Open Book im Fenster hatte: Da gab es nicht nur »Ten Poems about Love« (Standard), sondern auch Titel wie »Ten Poems about Aunts«, »Ten Poems about Knitting« und »Ten Poems about Puddings«. 

Letztere könnte ich vielleicht auch verfassen … Denn nachdem ich wenig später nicht weit entfernt von The Open Book bei der Hummingbird Bakery eingefallen und einen Salted Caramel Cupcake verspeist hatte, war mir auch sehr poetisch zumute.

Donnerstag, 14. Januar 2016

10 Dinge über Erich Kästner, die du (vielleicht) noch nicht wusstest



Gestern verbrachte ich einige sehr interessante Stunden im Münchner Literaturhaus, wo ich die noch bis Mitte Februar laufende Erich-Kästner-Ausstellung besuchte. Ich hatte zwar vor etlichen Jahren einmal eine Biographie über Kästner gelesen, aber natürlich das meiste daraus schon wieder vergessen, sodass es für mich einiges (neu) zu entdecken gab.
Besonders angetan hatten es mir natürlich die Seiten aus Notizbüchern und Manuskripten Kästners. Wie zum Beispiel dieses Heft aus seinen Studienzeiten:



Und hier meine Top-10-Fakten über Erich Kästner, die man vielleicht noch nicht kennt:

1. Erich Kästner war ein Musterschüler. In seinem Abiturzeugnis hatte er die »schlechtesten« Noten in Englisch und Griechisch: Jeweils eine 2+. In allen anderen Fächern wurde er mit »Vorzüglich« benotet.

2. Kästner schrieb schon während seines Studiums u. a. Buch- und Filmrezensionen und Theaterkritiken für mehrere Leipziger Zeitungen.

3. Für Artikel in Zeitschriften und Zeitungen benutzte er auch zahlreiche Pseudonyme, wie z. B. Peter Flint, Klaus und Kläre, Khasanova, Eo Pejus und Bänkelsänger Urban.

4. Emil und die Detektive war sein erster Roman für Kinder (1929). Der Roman war so erfolgreich, dass es dazu sogar ein Brettspiel gab. Das Drehbuch für die Verfilmung 1931 verfasste Billy Wilder.

5. Auf Wunsch seines Verlages musste Kästner etliche Passagen aus seinem Roman Fabian streichen bzw. kürzen, »vor allem deutlich sexuelle und politisch provokante Passagen«.

6. Erich Kästner schrieb oft in verschiedenen Berliner Cafés und später, als er in München lebte, abends in Bars. Seine Manuskripte schrieb er oft in Kurzschrift und diktierte sie später.

7. Während der NS-Zeit schrieb er zeitweise unter dem Pseudonym Berthold Bürger. 1943 wurde ihm vollständiges Berufsverbot erteilt.

8. Nach dem Krieg wurde ihm von der amerikanischen Besatzung der Posten des Feuilletonchefs der Neuen Zeitung in München angeboten. Er hatte diesen Posten von 1945 bis 1948 inne. Außerdem gab er eine Jugendzeitschrift mit dem schönen Titel Pinguin heraus.



9. Er beteiligte sich Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre regelmäßig an Protesten gegen die atomare Aufrüstung.

10. Seine beiden letzten Kinderbücher »Der kleine Mann« und »Der kleine Mann und die kleine Miss« waren Gutenachtgeschichten für seinen Sohn Thomas.


Wer noch mehr wissen will: Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. Februar im Literaturhaus in München.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Arbeitsplatz - aufgeräumt!

Mein Schreibtisch sah mal wieder aus wie ein Schlachtfeld. Ich weiß auch nicht, wie ich es schaffe, ihn regelmäßig mit allem möglichen (und unmöglichen) Kram zu überziehen, den ich angeblich ganz dringend zum Schreiben brauche. Oder zumindest »zur Inspiration«.

Dann stand da noch mein Raumspray rum, die Anzahl der Stifte, Post-it-Blöcke (Kann es sein, dass ich viel zu gerne Post-it-Blöcke in allen möglichen Farben, Formen und Ausstattungen kaufe?) und Karteikarten ging ins schier Unermessliche und sogar ein Reisesouvenir (ein kleiner Krebs, den ich vor ein paar Jahren in Spanien am Strand fand) lag rum.

Heute Abend war es mal wieder so weit: Ich konnte den Wust einfach nicht mehr sehen und machte mich ans Aufräumen!

Hier ist das Ergebnis - das musste ich einfach fotografisch dokumentieren:



Und die Post-it-Sammlung will ich Euch jetzt auch nicht vorenthalten:


Freitag, 19. Juni 2015

Gelesen: Der Seidenspinner - Robert Galbraith



Ich habe dieses Buch von Seite eins an geliebt. Denn auf Seite eins verabredet sich Protagonist Cormoran Strike (was für ein Name!) mit einem Auftraggeber in einem Café in der Nähe des Smithfield Market. Ich liebe den Smithfield Market und seine Umgebung …
Und damit wären wir auch schon beim Thema: Am besten hat mir an The Silkworm das Setting gefallen. London! Gut beschrieben ist das für mich ja schon fast die halbe Miete.
Auch das Wiedersehen mit dem höchst unkonventionellen Privatdetektiv Cormoran und seiner Assistentin Robin hat Spaß gemacht. Interessante Charaktere zu entwickeln ist ja sowieso eine der großen Stärken von J. K. Rowling.
Was man in ihren Krimis aber eher vergeblich sucht ist atemlose Spannung. The Silkworm ist absolut kein Pageturner, in dem ein Cliffhanger den nächsten jagt.
Das wird aber durch die vielschichtigen Protagonisten und die atmosphärisch dichten Beschreibungen mehr als ausgeglichen. Man muss sich halt ein wenig mehr Zeit nehmen.
Wer komplizierte Krimis à la Elizabeth George mag, bei denen man auch zwischen den Zeilen lesen muss, liegt hier richtig.
Als es an die finale Auflösung ging, hätte es für mich aber ruhig ein bisschen Action sein dürfen und nicht nur Gelaber - das hatte ja fast schon etwas von Agatha Christie!
Und einmal musste ich mich sehr wundern, wie seltsam Cormoran U-Bahn fährt (wenn man sein Büro in der Denmark Street hat, macht es keinen Sinn, erst bis Holborn zu fahren und dort in die Piccadilly Line umzusteigen), aber das ist jetzt natürlich Meckern auf extrem hohem Niveau …

Montag, 13. April 2015

Gelesen: Böse Buben küsst man nicht von Janet Evanovich und Lee Goldberg + Verlosung



Im Finanzdistrikt von Los Angeles geht eine Bombe hoch und FBI Special Agent Kate O’Hare hat einen neuen Fall … So scheint es zumindest. Denn nach kürzester Zeit erfährt der Leser, dass der Bombenanschlag gar kein Anschlag war. Hinter der ganzen Sache steckt nämlich Nick Fox, die Nummer zehn auf der Most Wanted-Liste der USA, Kates größter Widersacher und … Verbündeter.
Das Gangsterdasein hat Nick nämlich aufgegeben, um nun Undercover für das FBI zu arbeiten - gemeinsam mit Kate. Ihr neuer Auftrag: Die Wiederbeschaffung eines antiken chinesischen Gockels aus Bronze, der vor zehn Jahren aus dem Smithsonian Museum in Washington gestohlen wurde und nun an China zurückgegeben werden soll.
Diese Aufgabe führt die beiden zunächst nach Schottland und Florida und später - als sie längst auf eigene Faust gegen den Dieb des chinesischen Hahnenkopfes vorgehen - auch noch nach Shanghai und Montreal.
Wie schon im ersten Band der Reihe (Mit High Heels und Handschellen - The Heist) kommen Kate und Nick dabei natürlich nicht ohne Helfer aus: Wieder mit von der Partie sind Boyd, Willie und Kate’s Vater Jake (der zum großen Showdown zwei herrlich schräge Kumpel mitbringt) sowie Neuzugang Joe.
Auch in Böse Buben küsst man nicht (OT: The Chase) geht es wieder in bester James-Bond-Manier hoch her. Würde dieses Buch verfilmt werden, gäbe es eine Materialschlacht sondergleichen!
Besondere Spannung wird der Story auch wieder dadurch verliehen, dass es zwischen den beiden Protagonisten heftig knistert. Während Kate sich noch heftig dagegen wehrt, dass sie Nick attraktiv findet, scheint der … aber ich will nicht zu viel verraten!
Böse Buben küsst man nicht ist ein absolut nicht ernst gemeinter, komplett überzogener Krimi, der einfach nur Spaß macht: Schräge Figuren, abstruse Situationen und Verfolgungsjagden kommen hier auf so ziemlich jeder Seite vor.
Wer auf Krimis mit realitätsnaher, akribischer Ermittlungsarbeit steht, sollte die Finger von diesem Buch lassen! Alle die James Bond oder Janet Evanovichs Stephanie-Plum-Reihe mögen, sollten Böse Buben küsst man nicht lesen!

Böse Buben küsst man nicht erscheint am 14. September 2015. Um die Wartezeit zu verkürzen, verlose ich ein Exemplar des Taschenbuches von Mit High Heels und Handschellen, dem ersten Band der Reihe. Alle, die sich ab heute (13. April 2015) bis zum 27. April 2015 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Mit High Heels und Handschellen“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT com]

Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 28. April 2015 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Taschenbuch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name, E-Mail-Adresse etc.) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.