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Dienstag, 15. Juli 2014

Montagsfragen mit Titeln und Urlaubslektüre


Die Montagsfrage von Schreibwahnsinn:

Wie findest du Titel für deine Projekte?

Manchmal nur unter allergrößten Schwierigkeiten, manchmal ist der Titel zuerst da (wie z. B. bei Pysanky in Buenos Aires).

Wenn ich Schwierigkeiten bei der Titelfindung habe, schaue ich mir natürlich erst noch einmal ganz genau an, worum es denn in meinem Projekt eigentlich geht. Und wo spielt es? Welche Charaktereigenschaften haben meine Protagonisten? Die Antworten auf diese Fragen sammle ich in Stichpunkten und dann mache ich unendliche Listen möglicher Titel.

Manchmal hilft auch das nichts, aber dafür habe ich dann plötzlich eines Tages beim Zähneputzen einen rettenden Einfall (das ist der Grund, warum ich ein Notizbuch samt Stift im Badezimmer liegen habe).

Aber in der Regel fällt mir irgendwann beim Schreiben ein passender Titel ein. Bis dahin bekommt das Machwerk einen vorläufigen Arbeitstitel verpasst.

Und die Montagsfrage von Libromanie:

Welche Bücher nehmt ihr mit in den Urlaub?

Keine, wenn ich überhaupt mal Urlaub mache, dann mache ich den Zuhause und da sind ja sowieso alle meine Bücher.

Okay, im Ernst, ich bin sowieso so viel in der Weltgeschichte unterwegs, dass ich für einen möglichen Urlaub garantiert nicht auch noch wegfahren würde.

Und ganz konkret: Mein nächster Trip wird mich für einige Tage nach Chichester in Südengland führen, bereits gepackt ist Black Echo von Michael Connelly (Taschenbuch) und kurz vor Abflug wandert noch mein Kindle mit ca. 90 Büchern ins Handgepäck.

Also keine Urlaubslektüre, aber Reiselektüre …




1 Kommentar:

  1. Beim letzten Urlaub auf Teneriffa war natürlich der „Rother Wanderführer“ mit im Gepäck, der für einige unangenehme Überraschungen sorgte, aber auch sehr hilfreich war. Der Ostseekrimi „Wellers Zorn“ (nein, Teneriffa liegt nicht in der Ostsee) und die Max Frisch Biografie „Jetzt nicht die Wut verlieren“ (der Titel der Biografie bezieht sich nicht auf den Wanderführer) waren neben den Kurzerzählungen „Annalieder“ auch noch mit im Gepäck.

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