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Donnerstag, 4. Dezember 2014

Gelesen: The Job von Janet Evanovich und Lee Goldberg


Nachdem ich erst kürzlich das erste Buch der Reihe um Kate O'Hare und Nick Fox gelesen hatte (The Heist), freute ich mich natürlich sehr, als ich den neuesten Band auf Net Galley entdeckte. Und noch viel mehr freute ich mich, als meine Anfrage tatsächlich akzeptiert wurde und ich mir The Job herunterladen konnte!

The Heist hatte mir schon sehr gut gefallen, aber The Job übertrifft den ersten Band bei weitem! Schneller, mehr und besser wäre eine passende Kurzzusammenfassung meiner Meinung.

FBI-Agentin Kate O'Hare und Gauner Nick Fox, der nachdem er im ersten Band von Kate zur Strecke gebracht worden war, vom FBI als Mann für besondere Aktionen angeworben wurde, müssen in The Job einen ganz besonders großen Coup durchziehen, um den internationalen Gangster und Drogenkönig Menendez festzusetzen. 

Neben abgefahren technischen Errungenschaften (besonders gut gefiel mir natürlich diese Wohnung in London am Ende, da würde ich nur zu gerne einziehen!) wartet The Job mit zahlreichen lustigen Dialogen auf, bei denen ich teilweise laut lachen musste. Dazu kommen großartige, lebhafte Charaktere (besonders freute mich das Wiederlesen mit Willie und Boyd), tolle, abwechslungsreiche Schauplätze und ein sehr angenehmer, klarer Schreibstil.

Ohne zu viel zu verraten: Was für ein Finale! Falls dieses Buch je verfilmt wird, werden die ne Menge CGI (computer-generated images) brauchen!!!

Für mich sind diese Bücher von Janet Evanovich und Lee Goldberg wie Süßigkeiten: In höchstem Grade süchtig machend – wenn man erst einmal anfängt, kann (und will) man nicht mehr aufhören. Darum habe ich The Job auch in Rekordzeit ausgelesen.

The Job ist diesen Monat auf Englisch erschienen, einen Veröffentlichungstermin für die deutsche Ausgabe gibt es noch nicht. Aber der erste Band (Mit High Heels und Handschellen) ist bereits auf deutsch erhältlich.


Montag, 1. Dezember 2014

NaNoWriMo 2014 - Fazit

Gestern habe ich endlich meine 50.164 Wörter für den diesjährigen NaNoWriMo validieren können. War ganz schön anstrengend dieses Jahr: Nicht nur, weil ich so viele andere Verpflichtungen hatte, dass ich an einigen Tagen wirklich gar nicht zum Schreiben kam, sondern auch weil ich dieses Jahr nicht an einem Projekt geschrieben habe (nur für den NaNo etwas Neues anzufangen, machte einfach keinen Sinn), sondern als NaNo-Rebell unterwegs war und an mehreren WiPs arbeitete.

Und dass ich mich überhaupt erst am Abend des 3. November dazu entschlossen habe, überhaupt mitzumachen, half natürlich auch nicht gerade.

Aber jetzt ist es vollbracht und ich bin auch mit dem Fortschritt, den ich im November gemacht habe, sehr zufrieden: Die Kurzgeschichte ist fertig, das Drehbuch auch, bei der Romanfassung des Drehbuchs bin ich weiter gekommen als gedacht. Nur bei meinem Sachbuch habe ich das Ziel, das ich mir eigentlich gesteckt hatte, nicht erreicht. Das lag aber einfach daran, dass die Recherchen so zeitaufwändig sind - ich habe dann lieber am Roman weitergeschrieben, das ging halt einfach schneller.

Sonntag, 30. November 2014

NaNoWriMo 2014 - vorletztes Update


Der letzte Tag des diesjährigen National Novel Writing Month ist bereits angebrochen und nachdem ich ja den ganzen Monat im Rückstand war, bin ich dies noch immer.

Aber mir fehlen nur noch 2.039 Wörter und die schaff ich morgen ... garantiert ...

Außerdem wird morgen gleichzeitig der ganz große Tag sein, an dem ich endlich ein Projekt beende, an dem ich seit Jahren werkle. Natürlich immer wieder mit sehr großen Pausen, da ich mich total verrannt hatte. Aber morgen wird der Tag sein, an dem ich endlich FADE OUT tippen darf.

Aktueller Wordcount: 47.961 Wörter

Mittwoch, 26. November 2014

Gelesen: Auf den Flügeln der Angst von Catherine Shepherd




Saskia ist gestresst: Sie hat ihren Job verloren und muss nun sich und ihren kleinen Sohn als Kellnerin durchbringen. Zu allem Überfluss leidet der Kleine an einer chronischen Krankheit. Dann taucht auch noch Saskias nichtsnutziger Bruder auf und will sie anpumpen. Aus Verzweiflung nimmt Saskia an einer klinischen Studie teil … und kann bald nicht mehr zwischen Realität und (Alp)Traum unterscheiden.
Über 500 Jahre zuvor sieht sich im Städtchen Zons Bastian Mühlenberg von der Stadtwache mit zwei Morden und einem geheimnisvollen Elixier konfrontiert.
Sehr gut gefiel mir die Verwebung der Geschehnisse in der Gegenwart mit den Ereignissen im Mittelalter, vor allem in bezug auf „Rauschmittel“ damals und heute. Nicht so gut fand ich, dass die Ermittler die richtigen Schlussfolgerungen teilweise ein wenig zu schnell und zu leicht ziehen. Auch die übersinnliche Note, die das Ganze hatte, ist nicht so meins (aber das ist natürlich reine Geschmackssache).
An einigen Stellen, fand ich auch die Ausdrucksweise und den Schreibstil etwas holprig (z. B. „Schweißperlen rannten“ und wie kann man eine 1,80 m große Frau nur als „zierliche Schönheit“ bezeichnen?)
Aufgrund der zahlreichen kurzen Abschnitte mit wechselnden Erzählperspektiven liest sich das Buch sehr schnell und leicht, ist also auch gut „für unterwegs“ geeignet, wenn man nicht so viel Zeit hat.
Insgesamt ist Auf den Flügeln der Angst gute, spannende Unterhaltung für zwischendurch, vor allem natürlich, wenn man Interesse am Mittelalter hat.

PS: Sehr gut gefiel mir die Referenz zum Film „Es“ nach dem Buch von Stephen King. Allerdings kann sich Saskia bei diesem Film nicht im Kino gegruselt haben: Es handelt sich um einen TV-Zweiteiler.

Dienstag, 25. November 2014

NaNoWriMo 2014 - Update # 4



Da fährt man mal ein paar Tage weg, geht zum Zahnarzt und schwupps … ist man über 7.000 Wörter im Rückstand!

Mittlerweile hab ich zwar aufgeholt, bin aber immer noch fast 4.300 Wörter hinterher, muss mich also ranhalten!

Gestern (am 24.11.) drei Word Wars à 15 Minuten mitgemacht und dabei immerhin fast 1.400 Wörter geschafft. Dabei musste ich allerdings feststellen, dass sich ein Drehbuch nicht gerade zum Schnellschreiben eignet, weil man halt trotzdem auf die Formatierung achtet und auch wenn das so schnell und problemlos geht wie in Scrivener, kommt man trotzdem nicht so richtig in Schreibfluss.

Heute konzentrier ich mich auf die Romanfassung, da kann ich schneller mehr Wörter schreiben.


Aktueller Wordcount (am 24.11. abends): 35.858 Wörter

Samstag, 22. November 2014

Fantasy Lesenacht

Die Einladung von Ines zu ihrer Fantasy-Lesenacht habe ich natürlich gerne angenommen. Jetzt muss ich nur noch ganz schnell ein Buch finden, das halbwegs ins Fantasy-Genre passt, gleich geht's los ...

Die Startfrage zur Lesenacht lautete:

1. Sieh dir das Cover des Buches an, das du lesen wirst. Such dir erstens einen Gegenstand raus und versuche ihn zu beschreiben, ohne ihn zu nennen (Wie beim Spiel Tabu). Und zweitens, beschreibe das Buch in einem einzigen Wort.

Da bin ich ziemlich aufgeschmissen, weil auf meinem Cover nur ein einziger (komplizierter) Gegenstand zu sehen ist.

Ich versuch's trotzdem mit der Beschreibung: Eine Form, die oft für Schmuckstücke verwendet wird und etwas nachempfunden ist, das einem manchmal aus den Augen fließt.

Buchbeschreibung in einem einzigen Wort: Dick (mehr weiß ich noch nicht!).

2. Welches Buch liest du, gibt es einen bestimmten Grund, dass du es liest, und was erwartest du vom Buch? Hast du schon vor der Lesenacht darin gelesen oder hast du gerade erst begonnen?

Ich lese Drachentränen von Dean Koontz, das ich vor vielen Jahren bereits gelesen habe. Jetzt möchte ich entscheiden, ob ich es nochmal lese und/oder behalte und/oder weggebe.

3. Guck dir dein Buchregal an und zähle 26 Bücher ab. Das Buch, das du nun hast - welches ist es, hast du es schon gelesen und wie fandest du es? Wie viele Bücher hast du auf deinem SuB und wann gedenkst du, sie endlich von ihren Qualen zu befreien?

Ha, auf welcher Seite von meiner Regalwand soll ich da anfangen?

Ich beantworte erstmal die SuB-Frage: Nach letzter Zählung (vor einigen Wochen) waren es ziemlich exakt 60 Bücher in Papierform. Dazu kommen an die 100 eBooks auf meinem Kindle. Ich glaube zwar, die leiden alle nicht so dolle Qualen, aber so im Laufe des nächsten Jahres werden die meisten davon gelesen sein - und neue dazukommen.

Zurück aus meinem Bücherzimmer: Ich hab mal das Regal ganz rechts links liegen gelassen, weil das ist vollgestopft (in Zweierreihen) mit Sachbüchern, da wollte ich mich nicht durchwühlen.

Aus dem zweiten Regal von rechts habe ich jetzt Hahn und Harlekin von Jean Cocteau mitgebracht, in einer hübschen antiquarischen Ausgabe. Gelesen habe ich es bereits vor vielen, vielen Jahren und natürlich hat es mir gefallen, aber an Einzelheiten kann ich mich nicht mehr erinnern.


4. Tippe einen Satz, in dem steht, was dein Protagonist gerade macht. Am Anfang des Satzes muss das Wort "und" oder "aber", "weil" oder "dann" stehen und am Ende des Satzes ein Komma. ...
Was machst du um wach zu bleiben und wo liest du am liebsten?

aber er umklammerte ein Glas Wasser,

Ich muss gestehen, dass ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob Harry Lyon der Protagonist ist, Koontz hat einfach zu viele Handlungsstränge.

Ich lese am liebsten auf der Couch und mache nichts besonderes, um mich wach zu halten, ich bin meistens eh lange wach.

Aber kaum habe ich das geschrieben, verabschiede ich mich - für meine Verhältnisse extrem früh - aus dieser Lesenacht. Die letzten Tage waren einfach extrem anstrengend, da muss sogar ich vor Mitternacht ins Bett.

Aber auch wenn ich jetzt nicht lange dabei war, hat es viel Spaß gemacht! Und ich habe immerhin 66 Seiten gelesen ...

Mittwoch, 19. November 2014

Gelesen: Hochzeitsküsse und Pistolen von Katrin Koppold




Hochzeitsküsse und Pistolen musste ich natürlich lesen, handelt es sich doch um einen Chick-Lit-Krimi!
Cathy steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, da geschieht in ihrem kleinen Heimatort ein Mord. Das wäre ja nicht weiter schlimm, wäre Cathys Zukünftiger nicht Polizist. Da Cathy nun ihre Flitterwochen in Gefahr sieht, ermittelt sie auf eigene Faust, damit der Mörder nur ja rechtzeitig vor ihrem großen Tag dingfest gemacht wird.
Hochzeitsküsse und Pistolen ist so spritzig und witzig wie der Titel. Bevölkert mit skurrilen, liebenswerten Charakteren erzählt der Roman temporeich von Cathys (teilweise recht tollpatschigen) Bemühungen als Detektivin. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, wobei diese erfreulich unzuckrig gerät. Und der Weg zum (nicht ganz klassischen) Happy End bietet genügend Irrungen und Wirrungen, um nie langweilig zu werden.