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Samstag, 6. März 2021

Thriller-Rezension: Schweige still von Michael Robotham



Da gerade der zweite Teil von Michael Robothams neuer Serie um Cyrus Haven herauskam, habe ich mir ganz schnell Teil eins besorgt, damit ich nicht zu sehr in Rückstand gerate.

Ich hatte leichte Einstiegsschwierigkeiten, da ich ziemlich lange der Meinung war, der Fall, den es in Schweige still zu lösen gilt, sei der von Evie Cormac, genannt Angel Face.

Vor sechs Jahren, als sie ungefähr zwölf Jahre alt war, wurde sie in einem Haus in Nordlondon in völlig verwahrlostem Zustand in einem Geheimzimmer gefunden. Zuvor war in diesem Haus die Leiche eines zu Tode gefolterten Mannes gefunden worden.

Jetzt lebt Angel Face in einer psychiatrischen Anstalt, unter Vormundschaft des Staates. Da will sie raus, denn sie behauptet, mittlerweile volljährig zu sein. Der Psycholog Cyrus Haven wird um Mithilfe gebeten und bietet schließlich an, Evie für ein Jahr in Pflege zu nehmen.

Langsam dämmerte mir, dass Evie wohl als zukünftiger »Sidekick« von Cyrus aufgebaut werden sollte, und dass es in Schweige still primär um die Aufklärung des Mordes an einer Schülerin geht. Hierbei hilft Evie Cyrus auf extrem unkonventionelle Art.

Die beiden Charaktere Cyrus und Evie sind sehr komplex und dadurch interessant, wenn auch auf den ersten Blick ein wenig sperrig: Cyrus Haven, der exzessiv Sport treibende, über und über tätowierte Psychologe mit der traumatischen Vergangenheit und die nicht minder traumatisierte und absolut unberechenbare Evie Cormac. Beide sind schwer durchschaubar und waren für mich in diesem ersten Band noch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber ich bin mir sicher, dass ich bei ihrem zweiten Fall besser und schneller in die Story reinkommen werde als bei Schweige still.

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