Newsletter-Anmeldung

Samstag, 23. April 2016

Blogger schenken Lesefreude


Zum heutigen Welttag des Buches findet auch 2016 die alljährliche Aktion Blogger schenken Lesefreude statt.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion vor 4 Jahren von Christina und Dagmar, die mittlerweile von Sonny unterstützt werden.

Nachdem ich letztes Jahr leider keine Zeit hatte, möchte ich dieses Jahr wieder mitmachen und die folgenden Bücher verlosen:



Der Seidenspinner von Robert Galbraith (Taschenbuch)
Im Schutz der Schatten von Helene Tursten (Hardcover - signiert)
Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón (Hardcover)

Was müsst ihr tun, um eines dieser Bücher zu gewinnen?

Meldet euch einfach bis zum 06. Mai (Mitternacht) zu meinem Newsletter an, die Gewinner werden am 07. Mai ausgelost und per E-Mail benachrichtigt.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Blogger schenken Lesefreude“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT com]


Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und die Gewinne können nicht bar ausgezahlt werden. Die Gewinner werden am 07. Mai 2016 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Die Bücher werden nach Mitteilung der jeweiligen Adresse der Gewinner per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.

Donnerstag, 21. April 2016

Lieblingsbuchläden: Skoob in London



Vollkommen zu Recht wurde Skoob vom Londoner Time Out Magazine 2010 zum »Best Book Shop« gekürt: Es gibt nicht nur 10 % Rabatt für Studenten, einen Paketservice, sodass man seine Neuerwerbungen nicht selbst schleppen muss, sondern auch eine schier unglaubliche Auswahl.






Der Laden liegt ein wenig versteckt an der Hinterseite des kleinen Einkaufszentrums The Brunswick (nächste Tube-Station: Russell Square) im Untergeschoss. Schon beim Reinkommen wird man von einer Auswahl an kostenlosen Büchern und zahlreichen Veranstaltungsplakaten begrüßt.

Im Verkaufsraum selbst biegen sich die Regalbretter unter ihrer schweren Last fast durch. Hier gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt. Und falls man das Gewünschte tatsächlich doch nicht finden sollte, so informieren einen zahlreiche Schilder, dass sich eine Nachfrage beim Personal durchaus lohnen könnte, da sich im Lager noch einige Tausend Bücher mehr befinden.




Skoob ist ein Paradies für Vielleser auf der Suche nach günstigen Secondhand-Büchern. Hier gibt es nicht nur Romane sämtlicher Kategorien, sondern auch Sachbücher so ziemlich sämtlicher Themengebiete, die man sich nur wünschen kann. Und aufgrund der schieren Masse an Büchern kann man sich hier schon mal einen Nachmittag lang aufhalten …




http://www.skoob.com/

Donnerstag, 14. April 2016

Lesung: Helene Tursten


Auf dem Weg zur Lesung mit Helene Tursten fiel mir auf, dass ich bei meiner letzten Aufräumaktion sämtliche Stifte aus meinen Manteltaschen entfernt hatte und dass sich aus mir unerfindlichen Gründen auch in meiner Handtasche kein Schreibwerkzeug finden ließ.

Also hechtete ich kurz vor Ladenschluss noch zu Muji rein und kaufte den erstbesten Stift. Und der gefällt mir jetzt so gut, dass ich mir von der Sorte noch ein paar holen werde …

Mit Moleskine (wenigstens das hatte ich nicht vergessen) und Muji-Stift bewaffnet ging’s dann ein paar Türen weiter zu Hugendubel, zur ausverkauften Lesung der schwedischen Krimiautorin. 

Dank meiner Mutter (ich habe ja keinen Fernseher) wusste ich, dass die Serie mit der Kriminalinspektorin Irene Huss bereits verfilmt wurde. Das neueste Buch von Helene Tursten ist jedoch das erste einer neuen Reihe. Sie war der Meinung, dass Irene Huss mit 50 zu alt sei für ihren Job und kreierte die 28jährige Embla Nyström. Die hat nun ihren ersten Einsatz im Krimi Jagdrevier. Das heißt, ihr erster Einsatz ist es nur als Hauptfigur, im Huss-Krimi Brandhaus hatte Embla Nyström bereits eine Nebenrolle.

In Jagdrevier, das vorwiegend in den dunklen Wäldern nahe Göteborg spielt, geht es um eine Jagdgesellschaft. Helene Tursten selbst jagt allerdings nicht - ganz im Gegenteil: Sie ist seit 20 Jahren Vegetarierin. Ungefähr zur gleichen Zeit musste sie wegen einer Rheuma-Erkrankung ihren Beruf als Zahnärztin aufgeben, sattelte erst um auf Übersetzerin medizinischer Fachtexte und begann schließlich zu schreiben.

Hilfreich war dabei die Tatsache, dass ihr Ehemann früher Polizist war. Da ist es auch keine Überraschung, dass ihr schon öfter von Polizisten bescheinigt wurde, dass sich ihre Romane sehr nah an der Realität bewegen.

Eine Option an den Filmrechten für die ersten drei Romane dieser Serie hat Tursten bereits verkauft, geschrieben hat sie bisher zwei davon (der zweite Band kommt im August in Schweden heraus) und Ideen sind vorhanden für mindestens vier. Denn im Laufe der Reihe will sie das »dunkle Geheimnis« lüften, das sich in Emblas Vergangenheit verbirgt …

Donnerstag, 7. April 2016

Rezension und Buchverlosung: Letzte Ausfahrt Oxford von Veronica Stallwood

In der berühmten Oxforder Bodleian Library werden wertvolle Bücher gestohlen. Autorin Kate Ivory soll herausfinden, was dahintersteckt. Im Laufe ihrer Ermittlungen kommt ihr der Verdacht, dass die Diebstähle mit einem vor einem Jahr verübten Mord zusammenhängen.

Der Schauplatz ist Oxford, die Protagonistin ist Schriftstellerin, es geht um Bücher, es ist ein Krimi - das klingt nach einem Buch ganz nach meinem Geschmack. 

Ich konnte dann auch richtig schön in Beschreibungen von Oxford schwelgen und dass einer der Charaktere gerade einen Kurs in Kreativem Schreiben macht, fand ich auch sehr interessant. 

Besonders gut gefiel mir, wie dieser Charakter seine Kursaufgaben dazu verwendete, über wirkliche Geschehnisse aus seiner Vergangenheit zu schreiben und diese als Fiktion auszugeben. Die dazugehörigen Kommentare seiner Kursleiterin fand ich sehr erheiternd.

Protagonistin Kate war mir sehr sympathisch. Zu Beginn des Buches stellt sie gleich die schöne Aussage auf »Wie viel einfacher war es doch, die Bücher anderer Leute zu lesen, anstatt selbst eines zu schreiben!«. Dem ist natürlich nichts hinzuzufügen.

Ein klein wenig mehr Spannung hätte es für mich insgesamt aber ruhig sein können. Letzte Ausfahrt Oxford fällt eher in die Kategorie behäbiger Cozy-Krimi, wer gerne Inspektor Barnaby schaut, wird die Bücher von Veronica Stallwood lieben.

BUCHVERLOSUNG

Ich verlose ein Exemplar des Taschenbuches von Letzte Ausfahrt Oxford. Alle, die sich ab heute (07. April 2016) bis zum 20. April 2016 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Letzte Ausfahrt Oxford“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT com]


Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 21. April 2016 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.

Montag, 4. April 2016

Getauschte Montagsfrage



Buchfresserchens heutige Montagsfrage ist eine von mir vorgeschlagene Frage:

Was haltet ihr von Büchertausch, z. B. via Bookcrossing oder offenen Bücherschränken?

Bei Bookcrossing bin ich schon seit vielen Jahren aktiv, es macht einfach zu viel Spaß zu sehen, wo die Bücher teilweise landen. Ich setze oft auch Bücher auf Reisen aus. Natürlich sind mir viele Bücher für Bookcrossing »in the wild« zu schade, aber dafür gibt es ja dann offizielle Bookcrossing-Zonen, da ist die Gefahr, dass ein Buch im Müll landet, gebannt (oder zumindest extrem gering).

Seit einiger Zeit habe ich ganz in der Nähe einen offenen Bücherschrank, den ich heiß und innig liebe. Natürlich findet man dort oft nur ausrangierte olle Kamellen (Konsalik, Simmel, u. ä.), aber ab und zu finde ich dann doch auch ein Schätzchen. Zum Beispiel ein nagelneues Exemplar von Solo von William Boyd. Aber selbst, wenn der Bücherschrank nichts für meinen Geschmack bietet, macht es mir sehr viel Spaß, einfach nur die Bücher durchzuschauen. Und natürlich ist er perfekt, um die Bücher auszurangieren, die ich nicht mehr haben will. Da ist übrigens garantiert nichts von Konsalik oder Simmel dabei.

Wie sieht’s bei euch aus? Tauscht ihr auch - öffentlich oder vielleicht auch nur rein privat? Oder schickt ihr sogar ab und zu ein Buch per Bookcrossing auf die Reise?

Donnerstag, 31. März 2016

Lesung: William Boyd


Ich bin ja ein großer Fan von William Boyd und freute mich natürlich entsprechend, als ich sah, dass er für eine Lesung nach München kommt. Nicht ganz so prickelnd fand ich, dass ich das erst wenige Tage vorher erfuhr … Aber zum Glück gab es noch Karten und ich hatte an dem Abend auch nichts anderes vor. Wobei ich für William Boyd auch so einiges abgesagt hätte!

Ich fand mich also am 17. März überpünktlich im Literaturhaus München ein, wo ich zuerst eine Ausgabe von Sweet Caress erstand, um sie mir signieren zu lassen.

Da bis Lesungsbeginn noch reichlich Zeit war, fing ich gleich an zu lesen. Schon nach wenigen Seiten fragte ich mich, ob der Roman auf einer Person basiert, die wirklich gelebt hat. Schließlich lautet der Untertitel »The Many Lives of Amory Clay« und im Buch befinden sich zahlreiche Fotos.

Doch bei der Lesung wurde schnell klargestellt, dass es sich bei Sweet Caress um pure Fiktion handelt, »spekulative Memoiren« quasi. Der Moderator bezeichnete Boyd in diesem Zusammenhang auch als »Wahrheitserfinder«, da er bereits drei ähnlich gelagerte Romane verfasst hat. Geschichten, in denen das Leben eines Menschen mehr oder weniger von der Wiege bis zum Grab erzählt wird.

Was Boyd dazu motivierte, ein viertes Mal ein solches Projekt zu starten, war schlicht und ergreifend die Tatsache, dass die Hauptpersonen in allen drei bisher veröffentlichten Romanen Männer waren. Dieses Mal wollte er aber eine Frau als Protagonistin. Da er sich auch sehr für Fotografie als Kunstform interessiert, entwickelte er die Fotografin Amory Clay.

Die insgesamt 73 Fotografien im Buch wurden erst eingefügt, nachdem der Text bereits geschrieben war. Boyd sagte, dass er sich nicht sicher war, ob die Verbindung von Roman und Fotos funktionieren würde, bis er mit der Arbeit fertig war. Doch witzigerweise würden die Fotos die Story verstärken. Wenn er zum Beispiel das Cottage beschreibt, in dem Amory lebt, und dann auf der nächsten Seite ein Foto eines Cottage abgebildet ist, rufe das beim Leser ein Gefühl von »Oh, da ist das Haus, das gibt es ja wirklich« hervor.

Sein Endziel sei es, »zu versuchen, die Fiktion so weit in die Wirklichkeit hineinzuschieben, dass man vergisst, dass es sich um Fiktion handelt«. Mit diesem Mittel will William Boyd die Macht der Fiktion aufzeigen. Das dürfte ihm mit Sweet Caress/Die Photographin wohl bestens gelungen sein.

Nach dieser höchst interessanten Lesung und dem ersten Kapitel, das ich bereits gelesen habe, kann ich es jedenfalls gar nicht erwarten, Sweet Caress ganz zu lesen!

Donnerstag, 24. März 2016

Rezension und Buchverlosung: Toter Mann von Ake Edwardson


Toter Mann, der 9. (und vorletzte) Fall der Reihe um Kommissar Erik Winter beginnt recht harmlos: Ein abgestelltes Auto mit laufendem Motor wird gefunden. Zwar befinden sich im Wagen Einschusslöcher, doch ein Verletzter oder gar Toter ist weit und breit nicht zu sehen.

Dann werden Schüsse auf einen bekannten Romanautor abgegeben. Zwei Ereignisse, die scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben.

Lange weiß man nicht wirklich, worum es in diesem Krimi eigentlich geht, während Edwardson seinem Roman Schicht um Schicht hinzufügt. Dabei springt er auch bis zu dreißig Jahre in die Vergangenheit zurück, was es nicht gerade leicht macht, dem Plot zu folgen.

Ich fand Toter Mann weitaus verstrickter und komplizierter als die ersten Bände der Reihe und teilweise fiel es mir schwer, bei der Stange zu bleiben. Aber ich liebe Edwardsons Schreibstil und die düstere Stimmung, die er mit Worten zaubert. Eine gute Verfilmung von Toter Mann müsste für mich im Stil des Film Noir gehalten sein.

Toter Mann ist für mich sicherlich nicht das Highlight dieser Krimiserie und wer noch nie etwas von Ake Edwardson gelesen hat, sollte vielleicht nicht unbedingt mit diesem Buch einsteigen. Wer die anderen Kommissar-Winter-Romane bereits kennt, sollte Toter Mann aber unbedingt lesen.

BUCHVERLOSUNG

Ich verlose ein Exemplar der gebundenen Ausgabe von Toter Mann. Alle, die sich ab heute (24. März 2016) bis zum 06. April 2016 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Toter Mann“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT com]


Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 07. April 2016 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.