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Montag, 29. Oktober 2012

Gelesen: Marc Raabe - Schnitt

Als Elfjähriger hatte Gabriel ein traumatisches Erlebnis. Was genau geschah in der Nacht, in der seine Eltern starben und er seinen kleinen Bruder aus den Flammen des brennenden Elternhauses rettete? Gabriel kann sich nicht erinnern.

Doch nun, 30 Jahre später, wurde Gabriels Freundin Liz entführt. Die Entführung hängt mit den Geschehnissen dieser furchtbaren, lang vergangenen Nacht zusammen - nun muss Gabriel sich erinnern.

Schnitt ist ein erstklassiger deutscher Psychothriller: Eine extrem spannend erzählte, schlüssige Story mit glaubwürdigen Charakteren. Sehr beeindruckend für einen Debütroman, hoffentlich gibt es bald mehr von Marc Raabe zu lesen.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Dienstag, 23. Oktober 2012

Catching Rainbows





Eine neue Geschichte plotten, ganz am Anfang, wenn noch alles möglich ist ... Wenn aus einer ganz kleinen, vagen Anfangsidee immer mehr wird. Wenn man dann den Punkt erreicht, an dem einen die Eingebungen fast überschwemmen und einem urplötzlich mögliche Szenen oder sogar ganze Handlungsabläufe einfallen. So schnell, dass man mit dem Aufschreiben kaum hinterher kommt ... Und vielleicht findet sogar dieser Regenbogen seinen Weg in meine neue Geschichte ...

Samstag, 20. Oktober 2012

Postcard from Stockholm


Kandierte Nüsse mit Zimt - Kulturhuset - Regen - Sonne - Trolle - Räkor - Kungsholmen - kein Tennis - gut bestückte Bibliothek - Hot Dogs mit Krabbensalat - Totenkopf-Christbaumschmuck - Hafenspaziergänge - Moderna Museet - wie viele Einkaufzentren braucht eine Stadt?


Donnerstag, 18. Oktober 2012

Ich hasse Weihnachten

Aber falls ich mich je doch entschließen sollte, Weihnachten zu feiern, dann kommen die hier an den Christbaum:




Und statt Stille Nacht läuft Fuck Christmas von Eric Idle!

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Globe Theatre London - Twelfth Night

Blick auf die Bühne von meinem Logenplatz


Wahrscheinlich die beste Shakespeare-Inszenierung, die ich je im Theater gesehen habe (und ich habe schon etliche gute gesehen!).

Die Besonderheit bei dieser Produktion von Twelfth Night war, dass wie zu Shakespeares Zeiten alle Rollen - auch die Frauenrollen - von Männern gespielt wurden. Das sorgte zwar bei mir kurzfristig für Verwirrung, weil ich Schwierigkeiten hatte, Viola zu identifizieren, aber das schiebe ich jetzt einfach mal auf die leichten Konzentrationsstörungen wegen Schlafmangel.

Mark Rylance (den Stephen Fry vor wenigen Tagen in der Talkshow von Jonathan Ross als besten Theaterschauspieler unserer Zeit bezeichnet hat) brillierte als Olivia und Stephen Fry als Malvolio (mit den wohl gelbsten Strümpfen aller Zeiten) war ebenfalls eine ziemlich geniale Besetzung.

Es gab viel zu lachen und so störte auch das recht kühle Wetter kaum. Aber wie einer der Schauspieler bei der Talking Theatre-Runde im Anschluss an die Matinee meinte: Es wird Zeit, dass wir umziehen. Damit spielte er auf den Anfang November anstehenden Transfer der Produktion ins Londoner West End an. Hoffentlich Gelegenheit für mich, diese Inszenierung noch einmal zu erleben ...

Dienstag, 16. Oktober 2012

Unterwegs arbeiten ist schwierig



Umso schöner, wenn einem die Bibliothek im Kulturhuset in Stockholm die Arbeit erleichtert. Völlig unerwartet fand ich dort nämlich eine englischsprachige Fassung von Bertolt Brechts Dreigroschenoper.

Und diese Ausgabe der Threepenny Opera wartete sogar mit einem Vorwort und zwei Einleitungen auf, in denen sich viel Zitierenswertes fand.

Eine Rohfassung meiner Zusammenfassung des Stücks konnte ich direkt vor Ort schreiben - die muss jetzt natürlich noch bearbeitet werden.

Nur schade, dass es im Kulturhuset keine Arbeitstische gibt; wenn ich meinen Notizblock auf den Knien liegen habe, ist meine Handschrift alles andere als schön.