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Montag, 8. August 2016

Nostalgische Montagsfrage



Einen Blick in die Vergangenheit gibt es bei der dieswöchigen Montagsfrage von Buchfresserchen:

Ein Blick zurück - wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Richtig erinnern kann ich mich daran nicht … Ganz, ganz vage weiß ich noch, dass meine Mutter für mich Wo die wilden Kerle wohnen aus der Bücherei ausgeliehen hat. Meinen ersten Leihausweis hatte ich nämlich schon mit zwei Jahren, aber da habe ich natürlich noch vorlesen lassen.

Was ich aber noch ganz genau weiß, ist, dass ich extrem scharf darauf war, so schnell wie möglich lesen zu lernen, als ich in die Schule kam! In dem Jahr bekam ich von einer Tante ein Buch zu Weihnachten, das ich mir dann in den Weihnachtsferien mühsam zusammenbuchstabierte. Das war ca. drei Monate nach Grundschulbeginn das erste Buch, das ich selbst gelesen habe. Darauf war ich damals mächtig stolz! Eigentlich schade, dass ich das fragliche Buch nicht mehr besitze.

Meine erste ganz große Leseleidenschaft, an die ich mich erinnere, hatte ich dann ab sieben: Die Bücher von Enid Blyton! Nicht so sehr die ganzen Internatsromane (die habe ich zwar auch gelesen, aber die haben mich nicht so sehr begeistert), sondern die Krimis! Das war dann wohl prägend …

Und wie sieht euer Leser-Lebenslauf so aus?

Kommentare:

  1. Oh ich finde es immer wieder schön (als ehemalige Bibliotheksmitarbeiterin), wenn Kinder mit in die Bücherei genommen werden und die Besuche dort sie prägt. Falls ich mal Kinder bekommen sollte, werde ich auf jeden Fall auch mit ihnen in die Bücherei gehen. Was gibt es schöneres, als in vollen Bücherregalen zu stöbern?

    Ich habe mich auch riesig darauf gefreut, endlich lesen und schreiben zu lernen. Heute mag ich mir gar nicht mehr vorstellen, dass ich das mal nicht gekonnt habe... muss ein schrecklich langweiliges Leben gewesen sein, damals :D

    Ganz liebe Grüße
    Myna

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    1. Ich wollte ja auch schon unbedingt vor der Schule lesen lernen, aber meine Mutter hat sich geweigert, es mir beizubringen :-)

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  2. Huhu,

    also auch schon ein früher Büchedrwurm. Schöne Geschichte.

    Enid Blayton hab ich nie gelesen und hat mich auch nie interessiert. Ist irgendwie immer an mir vorbei gegangen.

    Hier ist mein Beitrag:

    https://lesekasten.wordpress.com/2016/08/08/montagsfrage-47-wie-bist-du-zum-buecherwurm-geworden/

    LG Corly

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    1. Irgendwas gibt's doch immer, was an einem vorbeigeht, bei mir war das z. B. Karl May ... obwohl ich etliche Bücher im Regal hatte, die ich geschenkt bekommen hatte ...

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    2. Das hab ich auch nicht gelesen. Mein Vater hat sie hier von ihm oder seinen Brüdern, aber das hat mich einfach nie interessiert.

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  3. Liebe Denise,

    Von klein auf waren Bücher stets präsent in unserer Familie. Meine Eltern lasen meiner Schwester und mir jeden Abend eine Gutenachtgeschichte vor und ich bin mir sicher, dass dies der Grundstein für meine Bücherliebe ist. Alle bekannten Kinderbücher, Geschichten und Märchen füllten meine Kindheit aus. Am liebsten erinnere ich mich an Astrid Lindgrens Geschichten, von Michel aus Lönneberga bis Pipi Langstrumpf.

    Herzlichst,

    Nisnis

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    1. Ans Vorlesen daheim kann ich mich gar nicht mehr so gut erinnern ... aber daran, dass wir in der Grundschule die Mumins vorgelesen bekommen haben! :-)

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  4. Du bist also auch jemand, den man nicht zm lesen anhalten und mühsam motivieren musste, sondern der das im Blut hat. Sehr sympathisch.
    LG Gabi

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    1. Ganz im Gegenteil! Ich bin eine von der Sorte, vor der man Bücher verstecken muss ... und dann sind sie immer noch nicht sicher!

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  5. Hallo,

    bei mir war das Lesen eher nicht so präsent in der Familie. Dennoch habe ich gern Märchen gelesen. Damit hat es bei mir angefangen. Vor allem auch schon die düsteren Geschichten wie der Struwelpeter und Däumelinchen etc.

    LG
    die Yvi
    Yvis Leseecke

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    1. Märchen haben mich eher fertig gemacht, da waren mir die meisten zu gruselig! Ja, die Zeiten ändern sich ... :-)

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  6. Oh ja, Enid Blytons "Geheimnis um.." und "Fünf Freunde" - das sind auch so meine ersten Bucherinnerungen und ganz sicher der Grund wieso ich auch heute noch Krimis liebe :-) Und wir haben wohl noch mehr Gemeinsamkeiten, ich war letzte Woche anscheinend am selben Ort wie du ;-)

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    1. Au ja, die "Geheimnis um ..."-Bücher - wie genial waren die denn? Du warst auch in Stockholm? :-)

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  7. ooh - Enid Blyton habe ich auch verschlungen, sowohl die Internatsromane (als Einzelkind fand ich diese Abentuer immer super!) als auch die ganze "5 Freunde"-Reihe. Die kennst du dann bestimmt auch!

    LG Sabine

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  8. Ich bin auch schon seit dem Kindergarten in der Bücherei angemeldet,habe sobald ich lesen konnte jeden Monat an einem Lesewettbewerb teilgenommen und dauernd Bücherr gewonnen. In der Kindheit habe ich am liebsten Burg Schreckenstein und Mädchen Internatsbücher gelesen, Irgendwann war dann jahrelang Pause. Meine Oma und meine Mutter haben seeeeeehr viel gelesen und meine Oma hatte das ganze Haus voll Bücherregale.Als ich schon Kinder hatte habe ich mal ein Buch von Ayla der Steinzeitfrau in die Hand bekommen und da ging der Wahnsinn dann los....ich hatte ja vorerst genug Auswahl bei meiner Oma hihi.Kurze Zeit später fing ich dann selbst an Bücher zu horten...meine Schätze :P

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  9. Du hattest mit 2 Jahren einen Leseausweis? Das ist toll! Ich hatte zwei Jahre ein Lesekärtchen, weil unsere Bibliothek noch nicht digital war. Blyton habe ich mal gelesen, aber das aus Langweile xD Ich habe früher viel ferngesehen und Mangas gelesen :-)

    Hier ist mein Beitrag: http://evyswunderkiste.blogspot.de/2016/08/montagsfrage-vom-buch-zur-evy.html

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