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Donnerstag, 26. Dezember 2013

Gelesen: Chasing the Dead von Joel Goldman


 
 

 

Die nach außen so toughe Pflichtverteidigerin Alex Stone quält sich mit einem dunklen Geheimnis aus ihrer Vergangenheit herum.

Als ihre Chefin bei einem Autounfall ums Leben kommt und Alex ein scheinbar klarer Fall von Vergewaltigung und Mord übertragen wird, will Alex reinen Tisch machen. Wird es ihr gelingen, nicht nur die Unschuld ihres Mandanten zu beweisen, sondern auch die Dämonen der Vergangenheit zu besiegen?

Die Prämisse von Chasing the Dead gefiel mir sehr gut: Pflichtverteidigerin wird von Richter, bei deem sie im wahrsten Sinne des Wortes eine Leiche im Keller hat, unter Druck gesetzt, ihre Fälle zu manipulieren.

Alex Stone ist ein sehr interessanter und facettenreicher Charakter, mit dem man sich vielleicht nicht unbedingt identifizieren kann, der einen aber doch in seinen Bann schlägt - man will immer wissen, was sei als nächstes tut bzw. wie sie sich aus so manch ausweglos scheinender Situation befreit.

Man merkt dem Buch deutlich an, dass der Autor "vom Fach" ist: Joel Goldman hat selbst lange Jahre als Anwalt gearbeitet, Chasing the Dead bietet also auch einen authentischen Einblick in das US-Rechtssystem.

Die Handlung wird spannend und flüssig erzählt, es gibt einige unerwartete Wendungen, die jedoch nie unglaubwürdig oder zu konstruiert erscheinen.

Insgesamt ist Chasing the Dead ein grundsolider Anwalts-Krimi, der mich vor allem durch seine glaubwürdigen und trotzdem ungewöhnlichen Charaktere überzeugen konnte.

Bis jetzt ist Chasing the Dead nur in englischer Sprache erschienen.

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