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Sonntag, 29. September 2013

Meine Woche in Büchern - 29.09.2013

 
Gelesen:
 
Bodentief enttäuscht war ich von The Vanishing Point von Val McDermid. Erst war es ein echter Pageturner: erstklassig geschrieben und sehr spannend. Aber dieser Plot … Erst waren es nur Kleinigkeiten, die mich störten. Die verdrängte ich einfach mal. Doch dann ging es an die Auflösung … Wie kann jemand wie Val McDermid nur einen derart vermurksten Plot fabrizieren? Davon, dass am Schluss die Hauptpersonen teilweise komplett irrational handeln bzw. urplötzlich ganz andere Charakterzüge zeigen als zuvor, ganz zu schweigen. Nee, das war nix - außer sehr, sehr ärgerlich.
 
Nicht ärgerlich war Scot on the Rocks von Brenda Janowitz. Ein netter Chick-Lit-Roman von der Sorte "Protagonistin heult ihrem Ex hinterher und merkt erst als es schon fast zu spät ist, dass ihr bester Freund doch viel besser zu ihr passt". Nichts Besonderes, aber locker und interessant geschrieben.
 
Gewohnt lustig war Wladimir Kaminers neuestes Buch Diesseits von Eden. Vielleicht fanden sich ein paar weniger Highlights als in früheren Werken, aber es gab genug zu lachen. Und vor allem kenn ich mich jetzt mit Meerrettich aus und weiß um die Bedeutung von "Hupen und weiterfahren!".
 
Außerdem las ich noch eine eBook-Kurzgeschichte: Kindle Killer von Liv Olson war sehr spannend geschrieben und wartete am Schluß mit einem fiesen, unerwarteten Twist auf.
 
Gehört:
 
Ruth Rendells Not in the Flesh beendet. Wie bereits letzte Woche angedeutet: Toll gelesen, aber dieses Buch … Mir ist absolut schleierhaft, wie Ruth Rendell es geschafft hat, ein dermassen langweiliges Buch zu verfassen.
 
Geschrieben:
 
In der vergangenen Woche habe ich die meiste Zeit mit Plotten verbracht und relativ wenig neue Wörter zu Papier gebracht. Eigentlich habe ich nur während der Schreibnacht wirklich geschrieben (s. letzter Post), den Rest meiner Schreibzeit habe ich mit Nachdenken und Recherche verbracht.
 

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