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Sonntag, 8. September 2013

3. Gemeinsame Schreibnacht



Gestern fand die 3. Gemeinsame Schreibnacht statt, fünf Stunden lang (von 20 h bis 1 h) war ich auch mit von der Partie. Wie letzte Woche schrieb ich an meinem Drehbuch-wird-Roman-Projekt Montes Rache weiter.

Nachdem ich letzte Woche nur ein kurzes Fazit darüber gezogen hatte, wie motivierend doch das Schreiben in der Gruppe ist, heute ein etwas ausführlicher Post über den Verlauf der Schreibnacht.

Organisiert wurde das Ganze gestern Abend von Anne Lück, die immer zur vollen Stunde Fragen/Aufgaben stellte, um alle bei der Stange zu halten.

Die erste Frage um 20 h lautete: “In der Welt von welchem Buch, abgesehen von deinen eigenen, würdest du gern leben? Warum?”

Da es mir hier in München sehr gut gefällt und ich nirgendwo anders leben möchte, beantwortete ich die Frage so: “Für immer möchte ich in keiner anderen Welt leben. Mal kurz besuchen würde ich gerne das viktorianische England, also sage ich jetzt einfach mal als Antwort: In einem der Oscar-Wilde-Krimis von Gyles Brandreth.”

Mein “Einsatz” für die 1. Etappe der Schreibnacht von 20.00 bis 20.50 h waren 500 Wörter. Dies übertraf ich locker in etwas über einer halben Stunde. Aber wer schneller schreibt, hat halt früher Pause!

Die 2. Aufgabe “bearbeitete” ich dann nicht. Erstens, weil auf meinem Schreibtisch einfach zu viel Zeug rumliegt (ich habe einen grooooßen Schreibtisch) und zweitens, weil ich unbedingt an Montes Rache weiterschreiben wollte. Die Aufgabe lautete: “Sieh neben dich. Der erste Gegenstand, den du ins Auge fasst, ist das Hauptrelikt in einem Fantasy- oder Krimibuch. Schreibe 3-5 spannende Sätze über die Aufgabe des Relikts.”

Aufgabe nicht bearbeitet, aber dafür in Etappe 2 immerhin 757 Wörter geschrieben.

Bei Frage Nr. 3 um 22 h musste ich länger nachdenken:

“Das Ende der Welt steht bevor, denn eine Zombieapocalypse ist ausgebrochen. Nenne 2-3 Buchcharaktere, mit denen du diese Zeit am liebsten verbringen würdest. Egal, ob sie dich retten würden, oder ob du einfach gern mit ihnen zusammen wärst.”

Schließlich (nachdem ich erstmal meine 921 Wörter geschrieben hatte) antwortete ich:

“Grandma Mazur aus Janet Evanovichs Krimiserie - gegen die haben Zombies keine Chance! Und Melrose Plant aus Martha Grimes Inspector Jury-Krimis, damit ich jemanden habe, mit dem ich mich gepflegt unterhalten kann, während Grandma die Zombies kalt macht!”

Und natürlich fiel mir - wie so oft - direkt nachdem ich auf Senden geklickt hatte, noch ein Nachtrag ein: “Achja, ich vergaß: Dexter Morgan - der kann Grandma bei der Zerstückelung und Entsorgung der Zombies unterstützen!”

Bei Frage 4 hätte ich weit ausholen können, aber das hätte den Rahmen gesprengt! (Als ich meinen Freundinnen Jenny und Miri explizit erklärte, was mich an Stieg Larssons Millennium-Trilogie alles stört, dauerte das jeweils eine halbe Stunde.) Ich fasste mich also auf die Frage “Denk an ein Buch, was du gehasst hast oder einfach nicht mochtest. Wenn du es könntest, wie würdest du das Buch umschreiben/was würdest du ändern, damit es dir doch noch gefallen könnte?” sehr kurz mit der Antwort “Die Stieg Larsson-Trilogie: Etwas weniger "Lisbeth Salander-Superheldin" und etwas mehr Realitätsnähe”.

In der 4. Etappe schraubte ich das Tempo ein wenig runter (und verbrachte auch ein wenig von meiner Schreibzeit anderweitig), schaffte aber immer noch 580 Wörter.

Die 5. Etappe sollte meine letzte sein, das Ziel, das ich mir vor der Schreibnacht gesetzt hatte (5 Etappen à 500 Wörter, insgesamt also 2.500 Wörter), hatte ich auch schon erreicht, war also bereits hochzufrieden.

Die 5. Aufgabe (“Letztes Mal ging es um das "Hassbuch", vertiefen wir diese Thematik doch noch ein wenig. Dein Leben hängt davon ab, ein Buch zu verkaufen. Und das ist ausgerechnet genau das Buch, was du unglaublich hasst. Mit welchen (gern auch sarkastischen) Worten würdest du es einem potentiellen Käufer andrehen?”) ließ ich wieder aus und schrieb nur noch 353 Wörter.

So gegen 0.30 h war die 3. Gemeinsame Schreibnacht dann für mich mit insgesamt 3.392 Wörtern (Yay!) beendet.

Nochmal vielen Dank an Anne fürs Organisieren! Ich freu mich aufs nächste Mal!


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